LG Optimus Pad im Test: 8,9-Zoll-Tablet mit 3D-Kamera & Honeycomb

von Daniel Schraeder am , 19:38 Uhr

Pro
  • hervorragendes Display
  • gute Ausstattung inklusive HDMI-Ausgang
  • Stereo-Kamera für 3D-Videoaufnahmen
Con
  • sehr teuer
  • 3D-Funktion mangels Brille und autostereoskopischem Display nur eingeschränkt nützlich
  • weder Speicherkartenslot noch USB-Port
Hersteller: LG Electronics Listenpreis:
ZDNet TESTURTEIL: SEHR GUT 7,9 von 10 Punkte
Fazit:

Das LG Optimus Pad ist ein gutes Honeycomb-Tablet, dass sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken braucht und mit einmaligen Features wie der 3D-Kamera oder dem außergewöhnlichen Formfaktor punkten kann. Für das, was es bietet, ist es allerdings vergleichsweise teuer. Wer auf die 3D-Kamera verzichten kann, bekommt ein vergleichbares Gerät für deutlich weniger Geld.

Mit seinem 8,9-Zoll-Display wagt sich das LG Optimus Pad größentechnisch ins Mittelfeld der Android-Tablets. Die Konkurrenz sticht es mit einer überdurchschnittlich umfangreichen Ausstattung inklusive HDMI-Port und Stereo-Kameras für 3D-Aufnahmen aus. Aber leider kostet es mit 850 Euro sogar mehr als das teuerste iPad von Apple. Wir haben getestet, ob das Optimus Pad seinen hohen Preis wert ist.

Zum ersten Mal hat LG [1] sein erstes Tablet im Rahmen des Mobile World Congress [2]im Februar dieses Jahres in Barcelona gezeigt. Seit Freitag, also etwa vier Monate später, tauchen nun die ersten Geräte im Handel auf. Notebooksbilliger.de listet das V900 für 829 Euro. Diverse Preisvergleichsdienste unterschreiten diese Summe zwar erheblich, allerdings bindet sich der Käufer dann an einen Handyvertrag mit 24 Monaten Laufzeit.

Bei wirklich günstigen Kaufpreisen von teils deutlich unter 200 Euro sind das allerdings häufig Angebote, die auf die Nutzung mit Handys zugeschnitten sind. Sie bringen dann bei Grundgebühren von bis zu 60 Euro monatlich Telefonflatrates in diverse Netze mit – dabei kann man mit dem Android [3]-Tablet nicht einmal telefonieren. Mit reiner Internet-Flatrate und Grundgebühren von circa 25 Euro lässt sich der Preis des Tablets aber immerhin auf um die 550 Euro drücken.

Design

Genug der Preisrechnerei: Wir werfen einen Blick auf das Pad. Mit einem Formfaktor von 8,9 Zoll liegt es von der Größe her eigentlich zwischen dem iPad (2) sowie den 10-Zoll-Androiden von Samsung [4], Acer [5] & Co. Aber so klein kommt es uns gar nicht vor: Wir schnappen uns ein iPad und legen das Optimus Pad direkt auf die Konkurrenz aus dem Hause Apple [6]. Und in der Tat: Das LG scheint fast exakt gleich hoch zu sein. Beziehungsweise breit – je nachdem, ob man das Gerät im Hoch- oder im Querformat vor sich liegen hat. Wie dem auch sei, Apple gibt 24,1 Zentimeter in der Höhe an, LG 24,3. Die 1,2 Zoll Unterschied bei der Display-Diagonale kommen also ausschließlich durch Unterschiede in der Breite zustande. Hier fehlen dem Optimus Pad 3,7 Zentimeter zum iPad – ein spürbarer Unterschied. Das iPad-Display stellt Inhalte im 4:3-Format dar, das LG setzt auf 16:10. Dadurch wird das Gerät im Vergleich zum iPad trotz seines kleineren Displays nur unwesentlich portabler. Im Gegensatz zu den signifikant kleineren 7-Zoll-Tablets passt es dennoch nicht in die Sakkoinnentasche.

Das LG baut übrigens 13 Millimeter in die Höhe. Die beiden Kameralinsen auf der Rückseite ragen noch einen Millimeter weiter heraus – ehrlicherweise müsste man hier also eine Bauhöhe von 14 Millimetern angeben. Das ist etwas mehr als das iPad der ersten Generation (12 Millimeter) und signifikant dicker als das iPad 2, das noch 9 Millimeter dick ist.

Beim Blick von oben auf das Tablet sticht zunächst die große, berührungsempfindliche Scheibe ins Auge. Sie besteht aus echtem Glas und ist vergleichsweise kratzfest. Sand und Steine bleiben aber weiterhin der Todfeind – für den Strand ist das Optimus Pad nichts. Das Touchscreen-Panel reicht an den Seiten noch 1,3 Zentimeter und oben und unten gut 2,0 Zentimeter über das LC-Display hinaus und ist hier, wie die gesammelte Konkurrenz, schwarz eingefärbt. Vor allem im Querformat gehalten ist der Rahmen spürbar breiter als beim iPad – wobei uns das hier gut gefällt, weil wir die Daumen bequem abstützen können, ohne Funktionen auszulösen.

Oberhalb des Displays prangt mittig das silbern glänzende LG-Logo. Rechts oben in der Ecke verbirgt sich die Linse der Frontkamera. Sie löst 1,0 Megapixel auf. Links davon erkennt man zwei weitere, kleinere Aussparungen im schwarzen Rahmen. Hinter der ersten versteckt sich der Helligkeitssensor, der die Display-Beleuchtung auf Wunsch an die Umgebung anpasst. Hinter der anderen verbirgt sich eine mehrfarbige Status-LED, die beispielsweise mit grünem Blinken auf neu eingegangene Nachrichten hinweist.

Deutlich mehr Elemente haben die Entwickler an den Seiten des Tabs untergebracht. Auf der rechten Seite befindet sich im oberen Bereich der Wippschalter zur Regelung der Lautstärke. Leider gibt es hier einen bei Android-Smartphones recht verbreiteten Bug: Hält man das Gerät im Querformat, steigt die Lautstärke beim Drücken der linken Seite – während der auf dem Display eingeblendete Balken nach rechts wandert. Rechts vom Wippschalter gibt es ein kleines Loch im Gehäuse, hinter dem sich das eingebaute Mikrofon versteckt. Auf der Unterseite des Optimus Pad gibt es zwei Lautsprecher – einen oben und einen unten. Dünne Metallgitter schützen vor Staub und Schmutz.

Die linke Seite ist wieder spannender – sie ist schließlich „unten“, wenn man das Gerät quer vor sich hält. Dementsprechend gibt es hier insgesamt sieben Kontaktpunkte sowie eine Micro-USB- und eine Mini-HDMI-Buchse. Während sich USB und HDMI mit den passenden Kabeln auch so nutzen lassen, dürften die Kontaktstellen für kommende Docking-Stations gedacht sein. Derzeit ist allerdings noch kein Zubehör lieferbar.

Oben links sitzt die Ladebuchse. Sie erinnert an die Nokia-Ladegeräte – ist also rund und hat in der Mitte einen Stift. Wie die meisten Tablets lässt sich auch das LG nicht über die Micro-USB-Buchse aufladen. Der Grund ist der erhöhte Strombedarf des Tablets und der entsprechend große Akku. Rechts daneben hat die 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse zum Anschluss von Kopfhörern oder Headsets ihren Platz gefunden. Dann folgen noch ein hinter einem Metallgitter verborgener Lautsprecher sowie der Ein-Aus-Taster.

Der Rahmen ist übrigens aus Kunststoff gefertigt und in Metallic-Grau lackiert – LG selbst nennt die Farbe übrigens „Dunkelbraun“. Das Material wirkt extrem stabil und stoßfest. Die Rückseite ist mit einem Soft-Touch-Finish versehen, dessen Farbe wir irgendwo zwischen braun und grau bezeichnen würden. Die Oberfläche wirkt gummiert; dementsprechend gut und griffig liegt das Tab auch in der Hand. In der Mitte gibt es einen silbernen Metallstreifen, der stolz den Google [7]-Schriftzug trägt. An der Oberseite gibt es einen knapp 3,5 Zentimeter breiten Streifen, der sich – wie ein Akkudeckel – nach oben schieben lässt. Zugriff auf den Energiespeicher bekommt der Nutzer hier nicht, aber immerhin kommt er an den SIM-Karten-Slot sowie an einen verborgenen Reset-Taster. Den haben wir beim Test nicht benötigt, und ohnehin ist er eine Seltenheit bei den Androiden. In Anbetracht der Tatsache, dass es hier ansonsten nichts zu sehen gibt, wie einen microSD-Slot zum Beispiel, empfinden wir die große Klappe als etwas übertrieben. Aber sie stört uns auch nicht.

Links und rechts des Metallstreifens auf der Rückseite stechen übrigens noch zwei Besonderheiten des LGs ins Auge. Gleich zwei Kamera-Linsen und eine Foto-LED sorgen hier für Aufmerksamkeit. Das kennen wir so schon vom ersten Smartphone [8] mit 3D-Display überhaupt, dem Optimus 3D – und hier wie dort dient das Doppel-Auge zur Aufnahme von Fotos und Videos in 3D. Mit den zwei Augen und der langen Alu-„Nase“ in der Mitte erinnert uns das Tab dann aber beim Blick auf die Rückseite schon fast wieder an einen Smiley mit Riesen-Nase. Böse Zungen im Büro behaupten fast schon, einen Nasenaffen [9] entdeckt zu haben…

Alles in allem gefällt uns das Optimus Pad sehr gut. Obwohl es im Gegensatz zum iPad nicht aus Aluminium gefertigt ist, wirkt es wertig und solide. Im direkten Vergleich erscheint uns lediglich der sehr breit wirkende Formfaktor gewöhnungsbedürftig, aber gerade wer unterwegs viele Videos betrachtet, dürfte sich über das Wegfallen der schwarzen Balken freuen.

Ausstattung

Was die Innereien angeht, spielt LG auf hohem Niveau. Ein Tegra-2-Prozessor von Nvidia sorgt mit zwei Rechenkernen und einer Taktfrequenz von 1,0 GHz für ausreichend Power. Ihm steht 1 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung – das ist ordentlich und an vorderster Front im Tablet-Umfeld. Der Nutzerspeicher fällt mit 32 GByte auch für den Großteil der Käufer ausreichend aus. Allerdings gibt es – wie gesagt – keine Erweiterungsmöglichkeit. Und: Ein iPad 2 kostet selbst mit doppelter Speicherausstattung noch 30 Euro weniger als das LG. Die 32-GByte-Variante des Apple-Tablets wechselt mit UMTS für 699 Euro den Besitzer.

Der Touchscreen reagiert vorbildlich. Und, das ist das allerbeste: Er reagiert auf die Eingaben von bis zu zehn Fingern gleichzeitig. Entsprechende Apps, die das wirklich ausnutzen, sind zwar noch eine Seltenheit – aber der Nutzer ist für die Zukunft von Guitar Hero & Co. mit diesem Android-Tablet schon mal bestens gerüstet.

Zur Kommunikation mit der Außenwelt stehen der Handy-Datenfunk HSPA sowie WLAN nach dem aktuellen n-Standard und Bluetooth 2.1+EDR zur Verfügung. Auch das ist hohes Niveau, wenngleich es bei der Konkurrenz zum Teil den flotteren Bluetooth-Standard 3.0 gibt. Aber der Google-App-Store Android Market hat ja genügend Programme zur Auswahl, die den Datenaustausch ohnehin über das deutlich schnellere WLAN erlauben. Und damit ist dieser kleine Haken zu verkraften.

An der Sensorikfront hat das LG die branchenübliche Ausstattung zu bieten. Es gibt einen elektronischen Kompass, einen Beschleunigungssensor sowie den bereits erwähnten Helligkeitssensor. Auf den bei Smartphones üblichen Annäherungssensor kann das Tablet nachvollziehbarerweise verzichten – schließlich hält man das Gerät nicht zum Telefonieren ans Ohr.

Der Akku hat eine Kapazität von 6400 mAh – respektive 23,7 Wh. Damit ist es etwa auf dem Niveau des Motorola Xoom (24,1 Wh) und etwas schwächer ausgestattet als das Samsung Galaxy Tab 10.1v (25,3 Wh). Die minimal kleinere Kapazität kann sich LG in Anbetracht des kleineren Displays aber auch erlauben. Denn der Monitor gehört bei der Benutzung aufgrund der ernergieintensiven Hintergrundbeleuchtung mit zu den größten Stromfressern – und das gleicht es wieder aus.

Softwareseitig läuft Android 3.0.1 mit dem Honeycomb-Standard-Interface auf unserem Testgerät – alles auf modernem Niveau. Die Oberfläche ist hervorragend auf die Bedürfnisse eines Tablets angepasst, und der allergrößte Teil der eigentlich für die kleineren Smartphone-Displays entwickelten Apps und Games läuft fehlerfrei. Was die vorinstallierten Anwendungen angeht, gibt es nur wenig zu berichten. Android-Standard plus Polaris Office, das war’s. Aber in Anbetracht der gigantischen Auswahl im Google-App-Store wollen wir uns hier nicht beschweren.

Ein interessantes Gimmik hat LG noch bei der Audio-Wiedergabe zu bieten. Das Optimus Tab ist nämlich mit gleich drei Lautsprechern ausgestattet: Zwei davon sitzen unten, einer oben. Hält man es im Hochformat, tönt der Stereo-Klang aus den beiden Boxen am unteren Rand. Dreht man es ins Querformat, schaltet sich der eine untere Lautsprecher ab und dafür der obere zu – womit wieder für Stereo-Sound gesorgt ist. Unabhängig davon wünschen wir uns allerdings noch etwas kräftigeren Sound und eine etwas lautere Wiedergabe.

Leistung

Wie gesagt: Was die Rechenpower des Optimus Pad angeht, können wir uns nicht beschweren – zumindest laut Datenblatt. In Benchmark-Ergebnissen gesprochen, fällt das Ergebnis nicht ganz so überzeugend aus. Im Quadrant Professional erreicht das Tablet mäßige 1950 Punkte – allerdings ist dieses Testprogramm zugegebenermaßen nicht auf die Nutzung mit Dual-Core-Prozessoren ausgelegt. Dass es dennoch anders geht, zeigt beispielsweise Samsung mit seinem Smartphone Galaxy S2: Es erreicht im Test über 3200 Punkte.

Der Browser hingegen muss sich nicht verstecken. Knapp 90.000 Punkte im Browsermark sind mehr, als das iPad 2 erreicht (knapp 70.000) und auf dem gleichen Niveau wie beispielsweise das Motorola Xoom. Vor allem letzteres ist kein Wunder, denn unter der Haube des Motorola-Honeycomb-Tablets arbeitet nahezu die identische Hardware.

Im Betrieb ist uns das LG-Tablet keinesfalls lahm vorgekommen. Ganz im Gegenteil, Bewegungen laufen flüssig und ruckelfrei ab ,und das Browsen und Scrollen macht Spaß. Nur Flash-Videoplayer bringen das Tab an seine Grenzen, aber das ist bei der Konkurrenz nicht anders. Und im Vergleich zum iPad sind wir lieber ganz still und freuen uns, dass Flash überhaupt funktioniert. Beim Zoomen mit zwei Fingern ist uns gelegentlich ein etwas merkwürdiges, fast ruckeliges Verhalten aufgefallen – allerdings können wir das nicht rekonstruieren und auch keinen Schuldigen nennen.

Das Display ist höher auflösend als das von Apple. Das V900 bringt es auf stattliche 1280 mal 768 Bildpunkte – das ist mehr als das iPad 2 (1024 mal 768) mit größerer Bilddiagonale. Das Ergebnis ist eine gestochen scharfe Darstellung. Vor allem bei der Ansicht von Webseiten im Querformat muss man allerdings aufgrund des Breitbildformats hier mehr scrollen als bei Apple. Glücklicherweise geht das dank der hohen Rechenpower so flott vonstatten, dass wir uns daran nicht weiter stören. Im direkten Vergleich zum iPad scheinen die Schwarzwerte bei Apple etwas besser zu sein. In der Praxis fällt das allerdings kaum auf. Spiegelung und Display-Helligkeit der beiden Panels sind ebenfalls auf einem Niveau, was eine ordentliche Ablesbarkeit gewährt – solange die Sonne nicht zu sehr von hinten in die Anzeige strahlt. Übrigens: Die maximalen Blickwinkel sind wirklich hervorragend.

Die Kamera schießt für ein Tablet erfreulich hübsche Fotos. Na klar, es rauscht und mangelt an Details – und wehe, man nutzt den Digitalzoom. Aber die testweise geschossenen Bilder hinterlassen einen erfreulichen Eindruck, und wie schon in früheren Tests von Tablets mit Kameras erwähnt: Es wird wohl ohnehin niemand mit dem Optimus Pad statt mit einer Spiegelreflex durch die Innenstadt laufen und seine Urlaubsfotos schießen.

LG Optimus Pad Testfoto [10] LG Optimus Pad Testfoto [11]

Für die Nutzung der 3D-Videofunktion hat LG zwei explizite Apps vorinstalliert – einen Camcorder und einen Videoplayer. Mangels 3D-Display erfolgt die Wiedergabe auf dem Tablet allerdings nur im Rot-Grün-Verfahren. Eine passende Brille ist im Lieferumfang auch nicht enthalten, und damit ist das Feature auf Anhieb erst mal wenig nützlich. Bei der Aufnahme hat der Anwender die Wahl, ob er seine 3D-Videos gleich im Rot-Grün-Verfahren abspeichern möchte oder auf das universelle Side-by-Side-Verfahren zurückgreift. Das Side-by-Side-Verfahren ist vor allem dann praktisch, wenn man den Clip veröffentlichen möchte. Der Youtube-3D-Player bietet nämlich die Möglichkeit, das gewünschte 3D-Verfahren auszuwählen. Und so kann der Zuschauer selbst entscheiden, was das für ihn richtige Format ist. In der Praxis ist die 3D-Aufnahmefunktion ein nettes Gimmick, aber auch nicht viel mehr. Wirklich interessant ist das wohl nur, wenn auch ein autostereoskopisches Display zum Einsatz kommt – wie beim LG-Smartphone Optimus 3D [12].


Nett: Mit dem Optimus Pad lassen sich 3D-Aufnahmen anfertigen. Ist das entsprechende Tag bei Youtube gesetzt, bietet der Player die Möglichkeit, das gewünschte 3D-Verfahren einzustellen.

Zum Akku gibt es Erfreuliches zu berichten: In der Praxis hat er sich wacker geschlagen – und länger durchgehalten, als wir es erwartet hätten. Im Alltagseinsatz sind wir zwei Tage mit einer Akkuladung ausgekommen. Um ihn kräftig auszulaugen, haben wir zwei Stunden lang Flash-Videos im Browser laufen lassen und über WLAN gestreamt. Danach lag der Akkustand immer noch bei knapp 50 Prozent.

Fazit

Ob einem der außergewöhnliche Formfaktor des Optimus Pad zusagt, ist sicherlich Geschmackssache. Unbestritten ist, dass es gut ausgestattet ist, sich wertig anfühlt und mit der Stereo-Kamera für 3D-Aufnahmen für ein Unikat darstellt. Leider ist es aber extrem teuer, und wer das 3D-Feature nicht nutzt, bekommt für deutlich weniger Geld ein ähnlich gutes Tablet mit Android 3.0.

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

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[6] Apple: http://www.cnet.de/unternehmen/apple/

[7] Google: http://www.cnet.de/unternehmen/google-inc/

[8] Smartphone: http://www.cnet.de/themen/smartphone/

[9] Nasenaffen: http://de.wikipedia.org/wiki/Nasenaffe

[10] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41554212/img_20110614_192200.jpg

[11] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41554212/img_20110614_192204.jpg

[12] LG-Smartphone Optimus 3D: https://www.cnet.de/tests/handy/41551118/preview/3d_display__stereo_kamera__dual_core_prototyp_des_lg_optimus_3d_im_test.htm