Leistung

Eine der größten Stärken von CMOS- gegenüber CCD-Sensoren ist die höhere Geschwindigkeit. Und im Vergleich zu ihren mit CCD-Chips ausgestatteten Ixus-Schwestern gibt die Ixus 310 HS mächtig Gas. Im Vergleich mit der Konkurrenz relativiert sich das Tempo allerdings wieder – hier gehört die Canon eher zu den langsameren Modellen.

Im Serienbildmodus fängt die Digicam 3,2 Fotos pro Sekunde ein. Belichtung und Fokus werden nach der ersten Aufnahme nicht mehr angepasst. Ändern sich also die Aufnahmebedingungen, beispielsweise der Abstand zwischen Fotograf und Motiv, so misslingt ein Teil der Bilder. Immerhin hält die Knipse das Dauerfeuer bei dieser Geschwindigkeit durch, bis die Karte voll ist. Die schnelleren Konkurrenten stemmen hier üblicherweise um die zehn Aufnahmen pro Sekunde, brauchen aber nach eben diesen zehn Stück dann auch schon eine Verschnaufpause, um die gefüllten Bildpuffer auf die Speicherkarte zu entleeren.

Wenn es unbedingt schneller gehen muss, beschleunigt die Ixus 310 HS auf bis zu 8,2 fps. Dabei wird allerdings die Auflösung auf 3 Megapixel heruntergefahren. Im Posterformat sollte man diese Bilder dann zwar nicht mehr ausdrucken, doch für die niedrige Auflösung sehen die Ergebnisse sehr gut aus und eignen sich definitiv für Facebook & Co. sowie für kleine Abzüge.

Bis nach dem Betätigen des Einschalters das erste Foto im Kasten ist, vergehen 1,2 Sekunden. Zwischen jedem weiteren Bild nimmt sich die Ixus 310 HS Auszeiten von 2,3 Sekunden ohne und 3,5 Sekunden mit Blitz. Um bei guten Lichtverhältnissen zu fokussieren und das Bild aufzunehmen, benötigt die Digicam etwas zähe 0,5 Sekunden. Im Zwielich verschlechtert sich die Auslöseverzögerung auf ebenfalls vergleichsweise langsame 0,9 Sekunden.

Alles in allem ist die Kamera mit diesen Werten zu langsam, um herumtobende Kinder oder Haken schlagende Haustiere zuverlässig aufs Bild zu bannen. Mit den flotten Serienbildmodi erhöht sich immerhin die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass ein gelungenes Foto dabei ist. Die etwas umständlichen Menüs der Touchscreen-Oberfläche stehen allerdings der Schnappschusstauglichkeit etwas im Weg.

Durch Listen wie diese wird per Fingerwisch gescrollt. Wer zu weit rechts ansetzt, verändert gelegentlich versehentlich die Parameter, statt zu blättern.
Durch Listen wie diese wird per Fingerwisch gescrollt. Wer zu weit rechts ansetzt, verändert gelegentlich versehentlich die Parameter, statt zu blättern.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Canon Ixus 310 HS im Test: schneller BSI-Bildsensor trifft auf Touchscreen-Handbremse

  • Am 4. Juli 2011 um 16:46 von Frank Schmitt

    Ixus 310 – Bedienung
    Offensichtlich wurde das Touchdisplay wieder mal von einem Smartphone-Besitzer getestet – unverständlich, denn dort gibt es völlig andere Anforderungen. Ich möchte nicht, dass meien 310HS die Einstellungen ändert, wenn ich das Display nur mal eben versehentlich berühre.
    Desweiteren wurde offensichtlich die Blenden- und Zeitverstellung nicht mit dem waagerechten Balken eingestellt, denn dort funktioniert das selbst für einen erfahrenen DSLR-Fotografen wie mich perfekt und einfach.

  • Am 24. November 2011 um 17:29 von rupert mathy

    Erklärung
    Bite ich hätte gern erklärt bekommen was die Einstellung
    Kreativer Liichteffekt,Winzige Lichtpunkte…damit machen kann! canon Ixus 310 hs
    Lg. rupert

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