Rechts neben dem Display befindet sich ein Vier-Wege-Pad mit umliegendem, fein klickendem Einstellrädchen, das zum schnellen Konfigurieren von diversen Parametern wie Blende und Belichtungszeit dient. Das Rädchen reagiert jedoch niemals bei der ersten leichten Drehung, sondern erst ab dem zweiten Klick. Das verhindert zwar versehentliche Fehlbedienungen recht effektiv, sorgt in der Praxis aber auch immer wieder für Missverständnisse und ist zumindest gewöhnungsbedürftig. In der Mitte des Pads sitzt eine Menu/Set-Taste, die das Hauptmenü auf den Bildschirm bringt.

Die vier Richtungstasten auf dem Pad rufen die Einstellungen zu Belichtungskorrektur, Weißabgleich, Fokusmessfeldern und Serienbildmodus/Selbstauslöser auf. Über dem Bedienelement sitzt ein Button zum Wechseln in den Wiedergabemodus. Darunter gibt es eine Taste, die zum Löschen von Bildern beziehungsweise zum Aufrufen eines konfigurierbaren Schnellmenüs mit bis zu zehn Slots dient. Wer möchte, kann dem Knopf auch andere Funktionen zuweisen, beispielsweise Belichtungsspeicher, Abblenden, Bildqualität, Fokusmodus, Messmethode, ISO-Empfindlichkeit und so weiter.

Rechts auf der Oberseite des Gehäuses sitzen Ein/Aus-Schieber, Auslöser, eine Taste zum Aktivieren der intelligenten Automatik und ein dedizierter Button zum Starten der Videofunktion. Ein Modusrädchen gibt es bei der GF3 nicht – darum und um zahlreiche weitere Features kümmert sich der Touchscreen. Aber dazu später mehr. Weiter links hebt sich – wie erwähnt – die Oberseite ein wenig nach oben, um dem Bajonett ausreichend Platz zu bieten. Daneben sitzt noch ein kleines Lautsprecherchen und ein Mono-Mikrofon. Eine Anschlussmöglichkeit für eine Kabelfernbedienung bietet die Kamera im Gegensatz zur G3 übrigens nicht.

Kleine Kamera mit Riesen-Objektiv: Das Gehäuse der Lumix DMC-GF3 ist gerade einmal 3,3 Zentimeter dick.
Kleine Kamera mit Riesen-Objektiv: Das Gehäuse der Lumix DMC-GF3 ist gerade einmal 3,3 Zentimeter dick.

Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich eine schwarze Plastikkappe, hinter der sich ein HDMI-Port und ein proprietärer AV/USB-Port befinden. USB- und AV-Kabel sind im Lieferumfang enthalten, eine HDMI-Strippe muss man bei Bedarf nachkaufen. Die Kappe ist etwas fummelig zu schließen, geht aber wenigstens nicht unbeabsichtigt auf.

Die Fächer für Akku und Speicherkarte verstecken sich hinter einer Klappe auf der Unterseite des Gehäuses. Ungünstig: Wenn die Kamera auf einer Stativplatte montiert ist, muss man diese erst entfernen, bevor man Stromspeicher oder SD-Karte wechseln kann. Der Stativanschluss ist aus Metall und macht einen sehr massiven Eindruck. Der Stromspeicher soll mit 940 mAh ausreichend Saft für bis zu 340 Aufnahmen am Stück bereithalten. Zum Vergleich: Der mit 1010 mAh etwas stärkere Akku der G3 schafft bei der großen Schwester nur maximal 270 Fotos.

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