Kompakte Systemkameras im Vergleich: welche EVIL-Kamera ist die beste?

Die folgende Tabelle zeigt alle EVIL-Kameras nach ihrem Volumen geordnet an. Hier ist jedoch jeweils nur das Gehäuse berücksichtigt – je nach eingesetztem Objektiv werden die Digicams dann noch deutlich sperriger. Tendenziell bedeuten größere Bildsensoren dickere Objektive. Samsung und Olympus versuchen hier, Platz zu sparen, und bauen Optiken, die sich bei Nichtgebrauch in einen kompakteren Zustand zusammenschieben lassen.

Hersteller Abmessungen Gewicht Volumen
Pentax Q 9,8 x 5,8 x 3,1 cm 200 g 17,6 cm³
Sony NEX-C3 11,0 x 6,0 x 3,3 cm 225 g 21,8 cm³
Panasonic Lumix DMC-GF3 10,8 x 6,7 x 3,3 cm 222 g 23,9 cm³
Olympus E-PM1 11,0 x 6,4 x 3,4 cm 265 g 23,9 cm³
Sony NEX-3 11,7 x 6,3 x 3,3 cm 239 g 24,3 cm³
Panasonic Lumix DMC-GF2 11,3 x 6,8 x 3,3 cm 265 g 25,4 cm³
Olympus E-PL3 11,0 x 6,4 x 3,7 cm 313 g 26,0 cm³
Sony NEX-5 11,8 x 5,9 x 3,8 cm 229 g 26,5 cm³
Olympus E-P3 12,2 x 6,9 x 3,4 cm 321 g 28,6 cm³
Olympus E-P1 12,1 x 7,0 x 3,5 cm 335 g 29,6 cm³
Olympus E-P2 12,1 x 7,0 x 3,5 cm 335 g 29,6 cm³
Samsung NX100 12,1 x 7,1 x 3,5 cm 282 g 30,1 cm³
Panasonic Lumix DMC-GF1 11,9 x 7,1 x 3,6 cm 285 g 30,4 cm³
Olympus E-PL1 11,5 x 7,2 x 4,2 cm 296 g 34,8 cm³
Olympus E-PL2 11,5 x 7,3 x 4,2 cm 317 g 35,3 cm³
Panasonic Lumix DMC-G10 12,4 x 8,4 x 3,9 cm 336 g 40,6 cm³
Samsung NX10 12,3 x 8,7 x 4,0 cm 353 g 42,8 cm³
Samsung NX11 12,3 x 8,7 x 4,0 cm 353 g 42,8 cm³
Samsung NX5 12,3 x 8,7 x 4,0 cm 353 g 42,8 cm³
Panasonic Lumix DMC-G3 11,5 x 8,4 x 4,7 cm 336 g 45,4 cm³
Panasonic Lumix DMC-G1 12,4 x 8,4 x 4,5 cm 385 g 46,9 cm³
Panasonic Lumix DMC-GH1 12,4 x 9,0 x 4,5 cm 385 g 50,2 cm³
Panasonic Lumix DMC-G2 12,4 x 8,4 x 7,4 cm 371 g 77,1 cm³
Panasonic Lumix DMC-GH2 12,4 x 9,0 x 7,6 cm 392 g 84,8 cm³

Bildschirm und Sucher

Nachdem die EVIL-Kameras keinen optischen Sucher mitbringen, muss der Anwender mit Displays leben, um das Motiv anzuvisieren. Alle Systemkameras verfügen über ein rückseitiges Display, manche über einen eingebauten elektronischen Sucher und manche über einen Zubehörschuh, auf dem sich ein elektronischer oder optischer Aufstecksucher befestigen lässt. Die derzeit erhältlichen optischen Aufstecksucher bieten nur eine einzige Brennweite – zoomen also nicht mit – und eignen sich damit nur für genau eine Festbrennweite.

Integrierte oder aufsteckbare elektronische Sucher sind weit weniger eingeschränkt. Sie zeigen genau das an, was der Bildsensor gerade sieht. Im Gegensatz zu ihren optischen Kollegen sind sie in der Lage, Veränderungen an den Aufnahmeeinstellungen gleich darzustellen und diverse Info-Elemente wie ein Histogramm oder eine Wasserwaage ins Bild einzublenden. Allerdings stellen elektronische Sucher das Bild immer einen Tick verzögert dar. Außerdem werden die Sucher nach jedem geschossenen Foto kurz schwarz oder zeigen eben das zuletzt geschossene Bild an. Damit ist es im Serienbildmodus sehr schwierig, ein schnell bewegtes Motiv zu verfolgen. Hier führt kein Weg an digitalen Spiegelreflexkameras mit echten optischen Suchern vorbei.

Links ist der elektronische Sucher von Panasonic abgebildet, rechts der optische von Olympus.
Links ist der elektronische Sucher von Panasonic abgebildet, rechts der optische von Olympus.

Alternativ zum elektronischen Sucher gibt es bei allen Kameras schließlich noch das rückseitige Display. Manche Modelle verfügen über dreh- und/oder schwenkbar aufgehängte Bildschirme, die in schwierigen Aufnahmesituationen – etwa bei Fotos über Kopf oder aus der Hüfte – eine große Hilfe sind. Andere Kameras bringen Touchscreens mit, die Tricks wie Touch-to-Focus oder Touch-to-Shoot ermöglichen. Ein Beispiel für eine Touchscreen-EVIL-Kamera ist die Panasonic Lumix DMC-GF3. Welche Möglichkeiten das berührungsempfindliche Display hier bietet, erklären wir im Video zu der Kamera.

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