Kaufberatung und Vergleichstest: Der beste Kopfhörer für iPod, iPhone & Co.

Sportkopfhörer

Sportkopfhörer (Foto: Sennheiser)

Diese Modelle sind häufig schon an den knalligen Farben erkennbar. Diese Hörer sitzen durch spezielle Bügelkonstruktionen oder verstärkte Kabel, die hinter dem Ohr herumgeführt werden, sehr fest und fallen beim Joggen nicht raus. Das Material ist oft abwaschbar und unempfindlich gegen Schweiß. Die Hörer sind auf stabilen Sitz getrimmt, klanglich sind sie völlig in Ordnung, gehören aber nicht in die Spitzenklasse. Aber wer hört beim Joggen schon Beethovens Streichquartette?

Mögliche Nachteil: Nicht ideal für Brillenträger, da Bügel oder Kabel hinter dem Ohr unter Umständen an den Brillenbügel stoßen.

Ohraufliegende Hörer mit Klappbügel

Ohraufliegende Hörer mit Klappbügel (Foto: Koss)

Bieten durch die größere Membranfläche mehr Spielraum für voluminösen Klang. Sind leicht aufzusetzen, kein umständliches Anpassen und Hineindrehen ins Ohr erforderlich. Gut geeignet für Nutzer, die bequeme Handhabung und gleichzeitig anspruchsvollen Klang suchen. Auch gut als Kombihörer für die Kompaktstereoanlage zu Hause und den iPod unterwegs.

Mögliche Nachteile: Die Hörer können aufs Ohr drücken und die Dreh- und Klapp-Gelenke verlangen einen pfleglichen Umgang. Nicht geeignet für eilige Menschen, die vor dem Weggehen alle ihre Sachen schnell in die Tasche zu werfen. Da eine größere Membran mehr Energie braucht, um bewegt zu werden, sind die Großen meistens auch etwas leiser – oder sie ziehen mehr Strom aus dem MP3-Player.

Ohrumschließende Kopfhörer

Ohrumschließende Kopfhörer (Foto: Creative)

Hier handelt es sich häufig um konventionelle Hi-Fi-Hörer, die durch Größe und Gewicht eher zur Stereoanlage im Wohnzimmer passen. Viele Hersteller statten ihre Hörer jedoch mit einem niedrigen Eingangswiderstand (Impedanz) aus, damit diese auch am MP3-Player schön laut spielen. Dementsprechend werden diese Modelle dann als Mobilkopfhörer vermarktet. Allerdings gibt es auch eigens für die mobile Nutzung konstruierte Modelle.

Geeignet sind sie für Nutzer, die bequemen Sitz und gleichzeitig richtig erwachsenen Klang bevorzugen und die Außenwelt akustisch wegsperren wollen. Im Winter praktisch als „musikalischer Ohrenschützer“.

Mögliche Nachteile: Ohrumschließende Hörer schirmen Außengeräusche stark ab. Damit eignen sie sich schlecht für den Einsatz auf der Straße oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Modelle, die zusätzlich noch akustisch geschlossen sind, zeigen häufig eine Tendenz zu übertriebenem Bass. Im Sommer kann es unter den Polstern schon mal sehr warm werden. Manche Hersteller machen sich nicht die Mühe, die Hörer mit einem kurzen Kabel auszurüsten. So muss man unterwegs mit einer 3-Meter-Strippe kämpfen. Beim Kauf sollte man deshalb unbedingt auf die Kabellänge achten.

Lifestyle-Kopfhörer

Lifestyle-Kopfhörer  (Foto: Skullcandy)

Zumeist ohrumschließende, bunt lackierte Modelle. Gut für modebewusste Anwender.

Mögliche Nachteile: Ähnlich wie bei allen ohrumschließenden Typen. Außerdem sind die Lifestyle-Modelle in puncto Klang meistens nur Mittelmaß.

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