Kaufberatung und Vergleichstest: Der beste Kopfhörer für iPod, iPhone & Co.

Kopfhörer im Test

Wir haben eine Reihe von Hörern im Preisbereich zwischen 30 und 100 Euro getestet. Zum Vergleich werden auch zwei deutlich teurere Hörer herangezogen.

Sony MDR ZX 500

Den schneeweißen und federleichten ZX 500 könnte man leicht unterschätzen – als optisch aufgemotzten Lifestyle-Hörer für Nutzer, denen es mehr auf schicke Optik als auf guten Klang ankommt. Damit täte man dem Hörer unrecht, denn so schlecht klingt er gar nicht. Zwar wirkt der Bass etwas aufgedunsen, doch ansonsten ist der Sound in Ordnung. Gute Räumlichkeit sowie ein frischer, druckvoller Klang zeichnen den Sony aus. Die Hörer drücken nicht, sind aber für große Ohren etwas klein geraten. Wer dezentere Farbgebung bevorzugt, kann den ZX 500 auch in Schwarz erwerben.

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ohrumschließend, geschlossen
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Impedanz: 70 Ohm
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Kabel: 1,2 Meter, zweiseitig
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Preis 49 Euro

Schickes Lifestyle-Design und ordentlicher Klang: Sony MDR ZX 500 (Foto: Sony).
Schickes Lifestyle-Design und ordentlicher Klang: Sony MDR ZX 500 (Foto: Sony).

Sony MDR EX310LP

Der EX310LP ist ein schönes Beispiel, wie gut In-Ears klingen können. Der Bass reicht tief und kommt zugleich trocken und präzise. Daneben erfreut der kleine Sony durch ein sehr detailfreudiges, präsentes und lebendiges Klangbild – saftig, aber ohne Schärfen. Egal, ob Kammermusik, Rock oder Elektro, der EX310LP macht Spaß. Kein Highend-Hörer, aber die 55 Euro lohnen sich – sofern man mit In-Ears zurechtkommt. Auch in Design und Ausstattung ist der EX310LP ein echter Sony. Die Hörer lassen sich dank sieben unterschiedlicher Pass-Stücke an (fast) jedes Ohr anpassen und die Kabellänge ist mit 1,2 Meter genau richtig.

  • In-Ear
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Kabel: 1,2 Meter
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Zubehör: 7 Ohrstücke
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Preis: 55 Euro

Satter und detailreicher Klang: Sony MDR EX310LP (Foto: Sony)
Satter und detailreicher Klang: Sony MDR EX310LP (Foto: Sony)

AKG K319

Der K319 ist ein halboffener Hörer, der in die Ohrmuschel gesteckt wird. Als „Ultra-Highend-Ohrhörer“ bezeichnet AKG den K319 und schürt damit hohe Erwartungen, wozu auch der satte Preis von 79,00 Euro beiträgt.

Tatsächlich musiziert der K319 auf hohem Niveau. Präziser, niemals aufgequollener Bass, weiträumiger luftiger Klang, Stimmen und akustische Instrumente kommen sehr natürlich rüber. Gleichzeitig agiert der K319 druckvoll und präsent. Vielleicht nicht gerade „Ultra-Highend“, aber sehr gut.

Der AKG K319 ist trotzdem ein tragischer Fall. Die Entwickler haben sich wohl auch eine Menge bei der Konstruktion gedacht. So haben sie zum Beispiel den linken Hörer mit einem kleinen fühlbaren Punkt kenntlich gemacht. Gut. Doch das Kabel ist mit 50 Zentimeter so kurz, dass es gerade mal von den Ohren bis zur Hemdtasche reicht. Zwar legt AKG ein Verlängerungskabel bei, doch das erfordert natürlich eine zusätzliche Steckverbindung. Wenig vertrauenswürdig erscheinen auch die Kabeleinführung an den Hörern. Durch den abrupten Übergang von Kabel zu Stecker erscheint bei längerem Gebrauch ein Kabelbruch nicht ausgeschlossen.

Wer mit den genannten Mängeln leben kann, für den ist der K319 ein heißer Tipp. Derzeit gibt es den Hörer in Onlineshops schon für unter 25 Euro. Für diesen Klang ist das ein unschlagbarer Preis.

  • Ohrmuschel-Hörer, halboffen
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Impedanz 32 Ohm
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Kabel: 50 Zentimeter, Verlängerung
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Preis 79,00 Euro

Gehört zu den besten Ohrmuschelhörern: AKG K319 (Foto: AKG)
Gehört zu den besten Ohrmuschelhörern: AKG K319 (Foto: AKG)

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