Sony Cyber-shot DSC-WX10 im Test: hervorragende Ausstattung, schlappe Bildqualität

von Joshua Goldman und Stefan Möllenhoff am , 18:33 Uhr

Pro
  • tolle Ausstattung
  • kompaktes Gehäuse
  • schnell
Con
  • schwache Bildqualität
  • etwas fummelige Bedienung
Hersteller: Listenpreis:
ZDNet TESTURTEIL: SEHR GUT 7,6 von 10 Punkte
Fazit:

Die Sony Cyber-shot DSC-WX10 bietet eine tolle Ausstattung, reagiert schnell und ist zudem auch noch einigermaßen günstig. Doch leider kann die Bildqualität nicht so überzeugen wie der Rest der Kamera.

Die Sony Cyber-shot DSC-WX10 hat für ihre Anschaffungskosten einiges zu bieten: 16-Megapixel-BSI-CMOS-Sensor, Full-HD-Videoaufnahme, 10-fps-Serienbildmodus, 3D-Fotofunktion und siebenfacher optischer Zoom mit 24-Millimeter-Weitwinkel. Außerdem verspricht der Hersteller eine „professionelle Qualität im Taschenformat“ – gemeint ist das gerade einmal 2,3 Zentimeter dicke Gehäuse. Klingt zu gut um wahr zu sein? Der Test verrät’s.

Bei den Highend-Superzoomern haben die rückseitig belichteten CMOS-Sensoren ihre CCD-Kollegen längst abgelöst. Der größte Vorteil der neuen lichtempfindlichen Chips ist die Geschwindigkeit: Sie ermöglichen Serienbildraten im zweistelligen Bereich, Full-HD-Videoaufnahme und unzählige Modi, die mehrere in schneller Serie geschossene Bilder miteinander kombinieren, um bessere Bildqualität oder interessante Effekte zu erzielen. Die Cyber-shot DSC-WX10 bringt Sonys aktuellen BSI-CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln mit – und wechselt bereits für rund 230 Euro den Besitzer.

Design

Und dann sieht die Kamera auch noch gut aus. Die Sony [1] Cyber-shot DSC-WX10 wirkt auf den ersten Blick schlicht und elegant – und nicht unbedingt nach gigantischer Ausstattung. Auf der Oberseite des Gehäuses befinden sich lediglich Auslöser mit umliegendem Zoomring und Ein/Aus-Schalter. Daneben finden hier noch Stereo-Mikrofone und Lautsprecher Platz. Auf der Rückseite gibt es deutlich mehr zu entdecken. Neben dem 2,8 Zoll großen Display fallen als erstes die beiden kreisrunden Bedienelemente auf. Das obere dient zum Wechseln des Aufnahmemodus, beim unteren handelt es sich um ein Vier-Wege-Pad, das neben der Navigation durch die Menüs auch zum Konfigurieren von Displayinhalt, Serienbildmodus, Selbstauslöser und Blitz dient. Außerdem lässt sich das Pad als ganzes drehen und eignet sich so zum schnellen Treffen von Einstellungen.

Rechts oben neben dem Moduswahlschalter befindet sich eine dedizierte Taste zum Starten der Videoaufnahme, links unterhalb des Drehelements sitzt ein Button zum Aktivieren des Wiedergabemodus. Platz für eine Daumenablage bleibt hier leider nicht – er ruht auf dem Moduswahlschalter. Unterhalb des Vier-Wege-Pads gibt es noch zwei Buttons zum Öffnen des Hauptmenüs und für Hilfe und Löschen. Alles in allem ist das Design gut. Allerdings wirken die Tasten und Rädchen auf der Rückseite doch ganz schön zusammengequetscht. Aber gut, das ist eben der Preis, den man zahlen muss, wenn man eine richtig kompakte Kamera kauft. Wer große Hände hat, sollte die Digicam auf jeden Fall einmal im Laden probeknipsen.

Neben dem Display quetschen sich ziemlich viele Bedienelemente auf wenig Raum. Das Modusrädchen hätte ruhig auch auf der Kameraoberseite seinen Platz finden können. [2]
Neben dem Display quetschen sich ziemlich viele Bedienelemente auf wenig Raum. Das Modusrädchen hätte ruhig auch auf der Kameraoberseite seinen Platz finden können.

Das 2,8 Zoll große Display ist kräftig und lässt sich auch in hellen Umgebungen noch vernünftig erkennen. Auflösungstechnisch bewegt es sich mit 480 mal 320 Pixeln (460.000 Subpixeln) im Mittelfeld. Die Menüs sind übersichtlich strukturiert und geben keine großen Rätsel auf. Wer einmal bei einer bestimmten Einstellung nicht weiter weiß, wird sich über das vollständige, auf der Kamera abgespeicherte Handbuch freuen. Angesichts der Tatsache, dass die WX10 geradezu vor Features überquillt, ist das gar keine schlechte Idee. Trotzdem dauert es eine ganze Weile, bis man den vollen Funktionsumfang erkundet hat.

Wie bei etlichen anderen aktuellen Kameras aus der Cyber-shot ist auch bei der DSC-WX10 kein Ladegerät mehr im Lieferumfang enthalten. Der Anwender lädt den Akku in der Digicam selbst auf, indem er sie wahlweise per USB mit einem Computer oder mit dem mitgelieferten Netzadapter verbindet. Der Nachteil: Wer einen Zusatzakku kauft, kann mangels Ladegerät nicht mit dem einen Stromspeicher auf Knipstour gehen und zeitgleich den anderen aufladen. Außerdem setzt Sony auf ein proprietäres USB-Kabel – geht das verloren, muss man sich beim Hersteller selbst Ersatz beschaffen. Die Kamera selbst bietet mit einer Akkulaufzeit von 360 Fotos eine hervorragende Laufzeit. Wer viele Videos aufnimmt, häufig durch die Gegend zoomt, die Displayhelligkeit nach oben schraubt und die diversen Mehrfach- und Serienbild-Aufnahmemodi kräftig ausnutzt, muss allerdings mit einer deutlich verkürzten Reichweite rechnen.

Der Handgriff auf der rechten Seite ist praktisch nicht vorhanden. Dafür wiegt die Kamera aber auch nur 126 Gramm und ist somit gut zu halten. [3]
Der Handgriff auf der rechten Seite ist praktisch nicht vorhanden. Dafür wiegt die Kamera aber auch nur 126 Gramm und ist somit gut zu halten.

Ausstattung

Für angespruchsvolle und experimentierfreudige Fotografen bringt die Sony Cyber-shot DSC-WX10 einen manuellen Modus mit. Hier hat der Fotograf die volle Kontrolle über Blende und Belichtungszeit. Die Digicam verwendet allerdings keine Irisblende, sondern einen Neutraldichtefilter, um die auf den Sensor einfallende Lichtmenge zu regulieren. Damit stehen bei jeder Brennweite nur zwei verschiedene Einstellungen zur Verfügung: F2,4 und F7,1 im Weitwinkel und F5,9 und F18 im Telebereich. Außerdem hat der Blendenwert keinen Einfluss auf die Tiefenschärfe. Für die Verschlusszeit gibt es Werte zwischen 1/1600 und 30 Sekunden. Die halbautomatischen Modi Blenden- und Belichtungspriorität gibt es nicht, sondern nur eine Programmautomatik, die Blende und Belichtungszeit vollständig übernimmt. Wie im manuellen Modus gibt es hier diverse Einstellungsmöglichkeiten zu Farbe, Kontrast, Sättigung und Schärfe.

Wer die Arbeit am liebsten der Kamera überlässt, findet drei verschiedene Automatiken namens Einfach-Modus, Überlegene Automatik und Intelligente Automatik. Im Einfach-Modus reduziert die Kamera die zur Verfügung stehenden Einstellungsmöglichkeiten aufs absolute Minimum und vergrößert die Schriftdarstellung auf dem Display. Die intelligente Automatik analysiert das Motiv und ordnet es einem von zehn Szenentypen zu. Außerdem aktiviert sie Gesichtserkennung, Dynamikbereichsoptimierung und Bildstabilistor. Bei der überlegenen Automatik schließlich kommt noch drei Mehrfachaufnahme-Modi hinzu: Handheld-Dämmerungsmodus, Anti-Bewegungsunschärfe und HDR-Gegenlichtkorrektur.

Wozu braucht man jetzt überhaupt noch die normale, pardon „nur intelligente“ Automatik? Die bei der überlegenen Automatik hinzugekommenen Mehrfachaufnahme-Modi kombinieren mehrere Fotos und eliminieren so recht effektiv Rauschen sowie Unschärfen und sorgen für korrekt belichtete Fotos. Aber nachdem sie das finale Bild aus einer Reihe von Einzelaufnahmen zusammenstellen, funktionieren diese Programme nur bei unbewegten Motiven. Wenn also die Möglichkeit besteht, dass sich das Geschehen vor der Linse bewegt, sollte man die intelligente Automatik wählen, wenn man nicht wüste Artefakte und seltsames Geschmiere auf den Aufnahmen sehen möchte.

Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich ein HDMI-Port. So kann man aufgenommene Fotos und Videos ohne Umweg über den Rechner auf dem Fernseher im Wohnzimmer bewundern. [4]
Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich ein HDMI-Port. So kann man aufgenommene Fotos und Videos ohne Umweg über den Rechner auf dem Fernseher im Wohnzimmer bewundern.

Wer die Mehrfachaufnahme nicht dem Zufall überlassen möchte, findet die drei erwähnten Modi auch unter den Motivprogrammen, die mit SCN auf dem Modusrädchen gekennzeichnet sind. Neben der Beschränkung auf statische Motive ist die mehrsekündige Verarbeitungszeit der Einzelfotos ein weiterer Nachteil der drei Multi-Shot-Modi. Unter dem Punkt SCN finden sich außerdem elf weitere Motivprogramme – von Landschaft über Makro bis Portrait ist alles geboten.

Wie die anderen Sony-Kameras mit rückseitig belichteten Bildsensoren bringt auch die WX10 einen Schwenkpanorama-Modus mit. In diesem Aufnahmeprogramm drückt der Fotograf einfach auf den Auslöser und schwenkt die Digicam über das Motiv. Und schon ist ein Ultrabreitbild im Kasten. Die WX10 bietet ein normales und ein intelligentes Schwenkpanorama – letzteres reduziert die Artefakte und Verzerrungen, die an bewegten Objekten auf dem Bild ansonsten auftreten. Auf dem Papier klingt dieser Modus nicht besonders spannend, in der Praxis wollen wir ihn nach kurzer Benutzung aber nicht mehr missen. Wer mit den maximal 4912 mal 1920 Pixel großen Aufnahmen nicht zufrieden ist, kann auch den hochauflösenden Schwenkpanorama-Modus aktivieren. Dann fängt die Kamera Breitbilder mit gewaltigen 10480 mal 4096 Pixeln ein – also mit knapp 43 Megapixeln. Ein einziges JPEG-Foto ist da gerne mal 20 MByte groß.

Im Videomodus fängt die kleine Cyber-shot maximal 1920 mal 1080 Pixel bei 50 Halbbildern pro Sekunde ein. Als Videocodec finden wahlweise AVCHD oder MPEG-4 Verwendung. Der optische Zoom steht erfreulicherweise auch während der Aufnahme zur Verfügung. Man muss sich übrigens nicht die Mühe machen, und für jeden Clip den Videomodus aktivieren – ein Druck auf die dedizierten Videotaste reicht aus, um die Aufnahme zu starten. Betätigt man während des Filmens den Auslöser, schießt die Digicam ein 3-Megapixel-Standbild.

Und schließlich gibt es dann noch drei verschiedene 3D-Modi. Das 3D-Schwenkpanorama funktioniert wie sein zweidimensionaler Bruder, schreibt allerdings 3D-Aufnahmen auf die Speicherkarte, die sich anschließend auf einem kompatiblen Fernseher, Beamer oder Monitor bewundern lassen. Hier speichert die Digicam während des Schwenks einfach unterschiedliche Teilbilder für das rechte und linke Auge und erzeugt so einen stereoskopischen Effekt.

Mit dem Modus Schwenkbare Mehrfach-Winkel lassen sich mehrere Blickwinkel von einem Objekt aufzeichnen und anschließend auf dem Kameradisplay begutachten. In der WX10 steckt ein Beschleunigungssensor, der Kippbewegungen erkennt und anhand dessen durch die verschiedenen Ansichten des fotografieren Gegenstands blättert. Man kann also quasi mit der Kamera als Brille um ein virtuelles Objekt herumgucken. 3D-Standbild schließlich versucht, den Abstand zwischen Vorder- und Hintergrund zu ermitteln und anhand dessen ein 3D-Foto zu ereugen.

Die Ergebnisse der diversen 3D-Modi bieten noch Raum für Verbesserungen. Bewegte Motive beispielsweise ruinieren den Effekt zuverlässig – am besten knipst man nur Landschaften und Skylines. Außerdem ist recht einfach zu sehen, dass die Kamera die Szene vor der Linse in mehrere Ebenen einteilt und das Bild auf diese verteilt. Alles in allem gehen die Ergebnisse schon in Ordnung, sollten aber kein alleiniger Grund sein, jetzt ausgerechnet dieses Modell zu kaufen.

Die folgende Tabelle zeigt noch einmal die wichtigsten technischen Daten der Sony Cyber-shot DSC-WX10 auf einen Blick.

Hersteller Sony
Modell Cyber-shot DSC-WX10
Preis 230 Euro
Bildsensor 1/2,3-Zoll-BSI-CMOS
Auflösung 16 Megapixel
Optischer Zoom 7-fach
Brennweitenbereich 24 – 168 mm
Lichtstärke F2,4 – F5,9
Belichtungszeiten 1/1600 – 30 s
Bildstabilisator optisch
Empfindlichkeiten ISO 100 – 3200
Max. Fotoauflösung 4608 x 3456 Pixel
Max. Videoauflösung 1920 x 1080 Pixel @ 50i
Dateiformate JPEG (Foto), AVCHD (Video)
Manuelle Einstellungen P, M
Display 2,8 Zoll, 480 x 320 Pixel
Sucher nein
Zubehörschuh nein
Speichermedien SD, SDHC, SDXC, Memory Stick
Stromversorgung Lithium-Ionen-Akku
Akkulaufzeit (CIPA) 360 Fotos
Mikrofon Stereo
Abmessungen 9,5 x 5,4 x 2,3 cm
Gewicht 126 g

Leistung

Die Sony Cyber-shot DSC-WX10 ist wie alle aktuellen Cyber-Shot-Kameras mit rückseitig belichteten Bildsensoren, die wir getestet haben, ziemlich flott unterwegs. Bis nach dem Betätigen des Einschalters das erste Foto im Kasten ist, vergehen gerade einmal 1,3 Sekunden. Zwischen zwei Fotos genehmigt sich die Kamera eine genau einsekündige Verschnaufpause. Mit zugeschaltetem Blitz verschlechtert sich dieser Wert allerdings auf 3,3 Sekunden.

Bei optimalen Lichtverhältnissen benötigt die Kamera flotte 0,4 Sekunden, um auf das Motiv zu fokussieren und das Bild einzufangen. Im Zwielicht steigt die Auslöseverzögerung auf immer noch ordentliche 0,7 Sekunden an. Im Serienbildmodus feuert die WX10 mit bis zu 10 fps. Hier werden Fokus und Belichtung allerdings ab dem ersten Foto nicht mehr angepasst. Ändern sich also während des Dauerfeuers die Aufnahmebedingungen, misslingt ein Teil der Aufnahmen. Außerdem muss man nach einer Foto-Salve warten, bis die Kamera die Bilder auf die Speicherkarte geschrieben hat – das dauert üblicherweise etwa zwei Sekunden pro geknipster Aufnahme.

Bildqualität

Die Sony Cyber-shot DSC-WX10 kann leider in Sachen Bildqualität nicht überzeugen. Selbst bei der niedrigsten Empfindlichkeit und bei verkleinerter Betrachtung wirken die Aufnahmen weich. Vergrößert man die Aufnahmen auf dem Bildschirm, macht sich die schwache Detailwiedergabe noch deutlicher bemerkbar. Auch bei niedrigen ISO-Werten ist ein Bildrauschen zu sehen, das sich bei zunehmender Empfindlichkeit weiter steigert. Ab ISO 800 setzt die Rauschunterdrürckung merklich ein, baut weiter Details ab und sorgt für schlappe Farben. Bei ISO 1600 und 3200 schließlich wirken die Aufnahmen stumpf und wie gemalt.

An dieser Misere bei der Bildqualität ist definitiv das Objektiv nicht ganz unschuldig. In der Bildmitte ist die Abbildungsleistung nicht gerade berauschend, und zum Rand und zu den Ecken hin lässt die Schärfe noch weiter nach. Angesichts der Tatsache, dass hier eine Highend-Optik aus Sonys G-Serie zum Einsatz kommt, ist das doch etwas enttäuschend. Der Bildsensor dürfte mit seinen 16 Megapixeln auch nicht unbedingt für eine bessere Qualität sorgen – auf einem winzigen Kompaktkamera-Chip ergeben so viele Bildpunkte einfach keinen Sinn. Dennoch: In kleinen Formaten ausgedruckt oder auf dem Bildschirm betrachtet, sehen die Fotos gut aus. Aber die Cyber-shot-Schwestern HX7V und HX9V holen aus dem gleichen 16-Megapixel-Sensor eine deutlich bessere Bildqualität heraus – und haben dementsprechend auch bessere Wertungen abgesahnt. Wir würden es dennoch begrüßen, wenn Sony die Auflösung bei künftigen Kompaktkameras nicht zu Lasten der Bildqualität weiter steigern würde, nur um einen besseren Wert im Datenblatt angeben zu können. Panasonic hat’s bei seinem Superzoomer Lumix DMC-FZ150 [5] vorgemacht.

Mit den Werkseinstellungen liefert die Cyber-shot DSC-WX10 helle und lebendige Farben, die zwar nicht gerade umwerfend realistisch sind, aber dennoch gefallen. Wer sich eine realitätsnähere Farbwiedergabe wünscht, sollte die Farbeinstellung Real nutzen. Außerdem lassen sich die Ergebnisse mit Einstellungen zu Kontrast, Sättigung und Schärfe an die eigenen Bedürfnisse und Wünsche anpassen. Leider stehen diese Parameter nicht in allen Aufnahmemodi zur Verfügung.

Die WX10 liefert im Videomodus sehr gute Ergebnisse. Die Framerate von 60 Halbbildern pro Sekunde sorgt für weiche Bewegungen. An schnell bewegten Objekten treten leichte Geisterbilder auf, und gelegentlich wirken die Aufnahmen etwas überschärft. Einen vollwertigen HD-Camcorder kann die kleine Cyber-shot nicht ersetzen. Aber wer eine Mittelklasse-Kompaktkamera mit gutem Videomodus sucht, ist hier sicherlich nicht ganz falsch. Der optische Zoom funktioniert erfreulicherweise auch während der Videoaufnahme. Allerdings fangen die Stereo-Mikrofone in leisen Aufnahmeumgebungen den Ton des Objektivmotors ein.

Fazit

Wie alle aktuellen Cyber-shot-Kameras von Sony mit rückseitig belichtetem Bildsensor ist auch die DSC-WX10 mit Funktionen geradezu vollgestopft. Sie ermöglicht es mit ihren zahlreichen raffinierten Aufnahmeprogrammen auch unerfahrenen Fotografen, unkompliziert gute Bilder zu schießen. Experimentierfreudige Knipser auf der anderen Seite dürfen sich über einen manuellen Modus freuen. Aber leider wirken die Fotos der WX10 immer etwas weich – wer die Bilder nur in Postkartengröße ausdruckt oder auf Facebook & Co. hochlädt, wird an der Bildqualität nichts auszusetzen haben. Wer jedoch starke Ausschnittsvergrößerungen anfertigen und/oder großformatige Abzüge anfertigen möchte, sollte einen Bogen um dieses Modell machen.

Aufnahmegeschwindigkeit (in Sekunden)
(kürzere Balken bedeuten bessere Leistung)

Zeit bis zur ersten Aufnahme   
Zeit zwischen zwei Aufnahmen   
Auslöse- verzögerung (Zwielicht)   
Auslöse- verzögerung (Tageslicht)   
Panasonic Lumix DMC-TZ22 [7]

1.9 
1.1 
0.7 
0.4 
Sony Cyber-shot DSC-WX10

1.3 
1.0 
0.7 
0.4 
Nikon Coolpix S8100 [8]

1.1 
1.5 
0.7 
0.4 
Sony Cyber-shot DSC-HX5V [9]

1.8 
1.5 
0.8 
0.4 
Canon Ixus 1000 HS [10]

2.9 
2.3 
0.8 
0.6 

Serienbildgeschwindigkeit (in Fotos pro Sekunde)
(längere Balken bedeuten bessere Leistung)
Sony Cyber-shot DSC-WX10

10 
Canon Ixus 1000 HS [10]

3.6 

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

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[2] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41555592/sony_cyber-shot_dsc-wx10_hinten.jpg

[3] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41555592/sony_cyber-shot_dsc-wx10_oben.jpg

[4] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41555592/sony_cyber-shot_dsc-wx10_seite.jpg

[5] Lumix DMC-FZ150: https://www.cnet.de/blogs/alpha/kameras/41555513/panasonic_lumix_dmc_fz150_24_fach_superzoomer_mit_weniger_megapixeln_fuer_mehr_bildqualitaet.htm

[6] Testfotos: die Bildqualität der Sony Cyber-shot DSC-WX10: https://www.cnet.de/41555591/testfotos-die-bildqualitaet-der-sony-cyber-shot-dsc-wx10/?pid=1#sid=41555592

[7] Panasonic Lumix DMC-TZ22: https://www.cnet.de/tests/digicam/41549955/testbericht/panasonic_lumix_dmc_tz22_im_test_schneller_16_fach_superzoomer_mit_gps_und_touchscreen.htm

[8] Nikon Coolpix S8100: https://www.cnet.de/tests/digicam/41546392/testbericht/nikon_coolpix_s8100_im_test_guenstiger_highspeed_superzoomer_mit_bsi_cmos_sensor.htm

[9] Sony Cyber-shot DSC-HX5V: https://www.cnet.de/tests/digicam/41530823/testbericht/sony_cyber_shot_dsc_hx5v_im_test_umwerfende_ausstattung__maessige_bildqualitaet.htm

[10] Canon Ixus 1000 HS: https://www.cnet.de/tests/digicam/41540461/testbericht/canon_ixus_1000_hs_im_test_traege_superzoom_kamera_mit_guter_bildqualitaet.htm