Ausstattung

Auf dem Sony Tablet S läuft Googles Android-Betriebssystem in der Version 3.1 (Honeycomb). Damit sind alle Annehmlichkeiten von Gmail bis Google Talk ab Werk verfügbar. Außerdem sind die Medien-Streaming-Dienste Video Unlimited und Music Unlimited vorinstalliert. Die beiden Services sollen ab Anfang Oktober starten. Darüber hinaus mit an Bord sind Sonys eigene eBook-Reader-Software sowie natürlich Google Books. Zu guter Letzt sind außerdem beide Sony-Tablets PlayStation-zertifiziert. Das bedeutet, dass mittels eines Emulators ausgewählte PlayStation-One- und PlayStation-Portable-Titel spielbar sind. Auf dem Tablet S sind Crash Bandicoot und Pinball Heroes vorinstalliert, weitere Games kosten Geld.

Auch für das Streamen von Medien hat Sony ein paar interessante Features an Bord. So lassen sich Fotos, Videos und Musik an DLNA-kompatible Lautsprecher, Computer und Fernseher streamen. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Antwort auf Apples AirPlay, nur dass Sonys Variante eine breitere Kompatibilität zu Dritthersteller-Hardware aufweist.

Nachdem der japanische Hersteller den Touchscreen-Flachmann in erster Linie im Wohnzimmer beziehungsweise im Heimkino liegen sieht, ist es eigentlich nur logisch, eine Universal-Fernbedienung in das Gehäuse zu integrieren. Und das ist richtig gelungen. Gegen Sonys Lösung sieht die im Android-Konkurrenten Vizio VIA integrierte Zappe ganz schön schwach aus. Allerdings räubert das Tablet S auch im eigenen Hause: Im Wesentlichen hat der Hersteller die Oberfläche der Universalfernbedienung RMN U1 Wi-Fi auf die Android-Flunder gepackt und liefert damit eine absolut praxistaugliche Lösung – macht aber das eigene, gut 300 Euro teure Produkt auf einen Schlag quasi obsolet.

Sonys Tablet S verfügt über eine integrierte Universal-Fernbedienung.
Sonys Tablet S verfügt über eine integrierte Universal-Fernbedienung.

Nicht nur bei den Fernsehern und bei den Universalfernbedienungen, sondern auch bei den Kameras hat Sony geräubert: In dem Tablet steckt nämlich ein rückseitig belichteter Exmor-R-Bildsensor mit einer Auflösung von 5 Megapixeln, der erstaunlich gute Fotos liefert. In der Bildergalerie sind eine Reihe von Testaufnahmen zu bewundern. Außerdem sind die Widgets an Bord, die man von Dashs Chumbys her kennt – oder auch nicht. Auf jeden Fall verwandeln diese das Tablet in einen raffinierten Hightech-Bilderrahmen, wenn es beispielsweise in dem optional für 35 Euro erhältlichen Dock steht.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Sony Tablet S im Test: feingeschliffenes Multimedia-Tablet mit Android Honeycomb

  • Am 17. Oktober 2011 um 15:45 von Peter Müller

    DLNA
    Die Optionen des DLNA-Streamings und der Infrarot-Fernbedienung machen das Tablet einzigartig!

  • Am 12. November 2011 um 14:28 von brix

    Das iPad…
    Die Negativpunkte gelten auch für das iPad 2, sind in dessen Test aber eigenartigerweise nicht als solche aufgeführt.
    Auch ist unklar, warum das Sony-Tablet eine schlechtere Bewertung erhält.
    Immerhin hat es einige, in der Praxis durchaus relevante Vorteile ("Griffigkeit", höhere Display-Auflösung).

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