HTC Rhyme angetestet: Android-Smartphone für Design-Fans

Android mit Sense 3.5

Auf dem Rhyme läuft die aktuelle Android-Version 2.3, die sich wie gehabt an die Bedürfnisse des Nutzers anpassen lässt. Alle wichtigen Anwendungen wie Webbrowser, Kalender, E-Mail, SMS & Co. sind natürlich schon vorinstalliert, und weitere Programme und Spiele kann der Nutzer aus dem umfangreichen Angebot des Google-App-Stores Android Market herunterladen.

Wie üblich bringt HTC die hauseigene Sense-Oberfläche mit. Neu ist die Version 3.5. Natürlich gibt es auch hier mehrere Homescreens, die der Anwender mit Verknüpfungen zu Apps und Kontakten, Miniprogrammen wie der Wettervorhersage oder einem Facebook-Widget und so weiter frei belegen kann. Neu bei Sense 3.5 ist beispielsweise ein Widget, das eine vertikale Liste mit vier Icons im linken Bereich des Bildschirms anzeigt. Der Nutzer kann dabei frei wählen, welche Apps oder Verknüpfungen hier auftauchen. Mit einem Fingertipp klappen Widgets auf, um beispielsweise aktuelle Updates anzuzeigen, ohne die App tatsächlich zu starten. Zumindest beim Prototypen wirkt das ganze gut durchdacht, allerdings noch etwas hakelig.

Außerdem hat diese Leiste noch einen weiteren Haken. Letztlich ist sie nämlich ein einzelnes, großes Widget. Wer sie auf einem seiner Homescreens ablegt, kann keine weiteren Verknüpfungen oder Mini-Programme auf diesem Bildschirm ablegen.

Wer sich in sozialen Netzen zu Hause fühlt, darf sich darüber freuen, dass HTC die Facebook-Chat-Anwendungen der beiden Facebook-Smartphones Salsa und Chacha nun auch auf Rhyme installiert. Außerdem ist DropBox vorinstalliert – ein Online-Dienst für Speicherplatz, der das Hochladen und Teilen von Dateien ermöglicht. Käufer des Rhyme erhalten 3 GByte Speicherplatz in der Wolke gratis.

Lautsprecher-Dock

Im Lieferumfang des Rhyme ist ein hübsches Dock mit integriertem Lautsprecher enthalten. Wer das Smartphone dort hineinlegt, stellt die Verbindung über Kontakte auf der Rückseite her. Ohne fummelige Stecker und verhedderte Kabel lädt so der Akku nach, während das Rhyme zu einem Radiowecker wird und Sound automatisch über den Lautsprecher des Docks ausgibt.

In dem Moment, in dem wir das Rhyme auf seine Basis legen, dreht sich der Bildschirm ins Querformat und zeigt Verknüpfungen zu den Apps, die man in dieser Situation wohl nutzen möchte – etwa zum MP3-Player. Ein weiterer Button dimmt die Display-Beleuchtung, damit das Gerät auch schlafzimmertauglich wird.

Unterwegs lässt sich der Stromspeicher des HTC natürlich auch wie üblich über Micro-USB aufladen. Über die gleiche Schnittstelle ist das Übertragen von Fotos, Musik und anderen Dateien möglich.

Außerdem ist im Lieferumfang ein Stereo-Headset enthalten. Der Hersteller legt noch ein Lederetui bei – und ein kleines, eckiges Teil, das man per Kabel mit dem Smartphone verbinden kann. Geht eine SMS, eine E-Mail oder ein Anruf ein, fängt der Charm genannte Kubus an zu leuchten. Der stolze Rhyme-Eigner kann das Smartphone dann am Kabel aus der Hosentasche ziehen.

Weiteres Zubehör ist optional erhältlich, darunter ein kabelloses Bluetooth-Headset, eine Armband-Tragetasche für Sportler und ein Bluetooth-Lautsprecher fürs Auto.

Vorläufiges Fazit

Das Rhyme ist von der technischen Seite her nicht die Neuerfindung des Rades. Aber es sieht gut aus, liegt toll in der Hand und wirkt angenehm wertig. Dazu ist eine großzügige Auswahl an Zubehör im Lieferumfang enthalten – und gerade das Dock und der Charm sind dabei auch noch überdurchschnittlich innovativ. Der Prototyp gefällt uns schon mal. Jetzt warten wir gespannt auf ein serienreifes Testgerät.

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