Newsstand: Diese App ist der zentrale Ort für Zeitungsabonnements. Das Konzept ähnelt dem von iBooks. Auch das Newsstand-Icon erinnert an ein Zeitungsregal. Wenn man im App Store in einem neuen Channel ein Abo abschließt, werden neue Ausgaben im Hintergrund automatisch übermittelt. Man muss also nicht selbst aktiv werden.

Twitter: Erfreulicherweise können Anwender jetzt Fotos auf Twitter posten, ohne dazu die Bildergalerie oder die Kameraanwendung verlassen zu müssen. Das ist eine deutliche Verbesserung, da man bisher zwischen verschiedenen Anwendungen hin- und herspringen musste. Es ist möglich, einem Tweet den Ort hinzuzufügen, Twitter mit der Kontaktliste zu synchronisieren und direkt aus YouTube, Safari und Maps zu twittern.

Safari: Die mobile Version von Apple Webbrowser hat jetzt die auf der WWDS 2010 angekündigte Reader-Funktion. Anstatt sich an komplizierte Layouts unterschiedlicher Websites gewöhnen zu müssen, zeigt Reader mehrseitige Artikel in einer RSS-ähnlichen Ansicht an. Werbeanzeigen werden herausgefiltert, Fotos bleiben aber drin. Die Schriftgröße lässt sich verändern und man kann den kompletten Text an einen Kontakt senden. Unter iOS 4 hat das nur mit einem Link geklappt.

Reader ist eine praktische Funktion, um seltsam formatierte Websites anzuzeigen. Auch bei Sites, von denen es keine Mobilvariante gibt, profitiert man davon. Allerdings filtert Reader manchmal etwas zuviel heraus. So würde ich gerne die Kommentare zu einem Artikel sehen – die hält das Tools jedoch offenbar für überflüssig. Eine weitere Safari-Neuerung ist die Möglichkeit, eine Website zu einer Liste hinzuzufügen, um sie später zu lesen. Die Liste ist auf jedem iOS-Gerät verfügbar.

Wischt man mit dem Finger von oberen Displayrand nach unten, taucht die Mitteilungszentrale auf dem Display auf.
Wischt man mit dem Finger von oberen Displayrand nach unten, taucht die Mitteilungszentrale auf dem Display auf.

Erinnerungen: Diese praktische Neuerung ermöglicht einem die Speicherung mehrerer Aufgabenlisten mit Datum für jeden Eintrag. Man kann also Erinnerungen so kategorisieren, dass sie auftauchen, wenn man an einen Ort kommt – oder einen anderen verlässt, etwa das Büro. Das Feature basiert auf GPS. Wenn man beispielsweise die Erinnerung zu Hause anrufen, wenn ich die Arbeit verlasse angelegt hat, nutzt die App die GPS-Daten, um festzustellen, ob man unterwegs ist, und sendet die Erinnerung per Push. Erinnerungen können mit mehreren Geräten geteilt werden. Die Synchronisation auf dem Mac erfolgt über iCal mit CalDAV, unter Windows mit Exchange. Die App hat einen eigenen scrollbaren Kalender, in dem man neue Aufgaben anlegen und Erinnerungen eintragen kann.

Wir haben ortsbasierte Erinnerungen getestet. Tatsächlich wurden wir mit Das iPad nicht vergessen erinnert, nachdem wir das Büro verlassen haben – nach ein paar hundert Metern. Es ist auch möglich, Aufgaben mit Erinnerungen anzulegen, die irgendwann in der Zukunft fällig werden, ohne ein genaues Datum festzulegen.

Mail: Die iOS-Mail-App unterstützt jetzt Rich-Text-Formatierungen, das Flagging von Nachrichten sowie das Verschieben von Adressen zwischen den Feldern An, CC und BCC per Drag-and-Drop. Zudem kann man jetzt im Body der Nachricht statt nur in den Adressfeldern und in der Betreff-Zeile suchen.

Neueste Kommentare 

7 Kommentare zu Schon getestet: Apples neues iPhone 4S mit Siri, Dual-Core-CPU und 8-Megapixel-Kamera

  • Am 14. Oktober 2011 um 14:58 von seb

    Schöner Test
    Cnet, das ist doch ein guter Test geworden an dem Sachlichkeit im Vordergrund stand. Ich habe mal ne Frage an die Redaktion. Ist es denn möglich mit App´s ohne Jailbreak Daten (Excel, PDF, Word Powerpoint)auf das Iphone zu schieben ohne Itunes um diese einzusehen und ggf. etwas anzupassen.
    Ohne diese Funktion ist das ganze für mich sonst witzlos. Ich möchte das Dingens auch zu arbeiten unterwegs verwenden und das oft im Ausland. Und da kein Admin itunes ins Firmenentzwerk läd nur weil einer was braucht ist die Itunesanbindung schon mal das erste Hinderniss. Aber auch Wlan ist oft schwierig. Man kann dann zwar im Netz surfen aber auf das Firmennetzwerk hat man trotzdem keinen zugriff.
    UMTS ist keine Option (Zu langsam/im ausland unerschwinglich). Somit fällt der Mailversand aus.
    Ich schwanke noch zwischen Android und IOS. Mit meinem Desire war ich aber nicht so zufrieden.
    Das absolute Killerfeature ist aber eben USB von Android (leider hat m$ auf so ne dumme Lösung). Siri juckt nicht, ich nutze AlphaWolfram am Android.
    Aber die Appvielfallt und Qualität spricht eben klar für das Iphone. Aber ohne USB….

    • Am 17. Oktober 2011 um 12:04 von Stefan

      AW: Schöner Test
      Man kann die Dateien doch sicher via bluetooth empfangen/verschicken. Außerdem hat das neue iOS doch Cloud Anschluss, das heißt Du lädst die Dateien einfach im Browser hoch und die werde dann mit dem Telefon gesynct.

      Ich für meinen Teil werde wohl eher zu einem Androiden greifen, wenn ich für die selbe Hardware den doppelten Preis zahlen muß…. Gut die Software bei Apple ist besser, aber für die paar Grundaufgaben sollte Android reichen…

    • Am 18. Oktober 2011 um 09:32 von Frank Weller

      AW: Schöner Test
      Hallo seb, zumindest mit einem dropbox account ist es möglich jegliche Art von Daten auf das iPhone zu schieben oder von dort zu holen. Alternativ habe ich auf meinem Mac Software, die das iPhone als Laufwerk (-> Ordnerstruktur) zeigen. Ansonsten nervt die walled garden policy Apples natürlich schon, doch im Ganzen gesehen ist es mMn die beste Lösung aller Smartphones; es funktioniert einfach.

    • Am 18. Oktober 2011 um 09:35 von Frank Weller

      AW: Schöner Test
      Nachtrag: auch mein iPhone ist NICHT gejailbreaked. Die von mir angesprochene Sofware heißt PhoneView. Alternativ funtioniert auch PhoneDisk. Ob Windows-/ Linuxversionen existieren weiß ich nicht.

  • Am 19. Oktober 2011 um 11:35 von seb

    Danke
    Danke für die Antworten. Ne Cloud ist leider keine Option. Hatte ich ja geschrieben. UMTS und im Ausland unbrauchbar.
    PhoneView schau ich mir mal an. Allerdings leider kein vergleich zum Android welches wie ein USB Stick zu behandeln ist und auch bei Bedarf in der Cloud funzt.

  • Am 31. Oktober 2011 um 17:36 von da

    Akkulaufzeit
    Haben Sie inzwischen die Akkulaufzeit nachgeprüft?
    Dann wäre es nett, wenn Sie dies im Artikel ergänzen würden.
    Danke.

  • Am 1. November 2011 um 14:48 von NNUE

    scheiß test/pros und cons
    die pros und cons, sind völlig für den Arsch, es gibt in Deutschland noch überhauptkein LTE Netzwerk für handys.

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