Auf der Rückseite der Kamera dominiert das 3,0 Zoll große Display. Mit 480 mal 320 Pixeln (460.000 Subpixeln) bietet es eine durchschnittliche Auflösung. Die dreh- und schwenkbaren Aufhängung ist in schwierigen Aufnahmesituationen eine große Hilfe – beispielsweise bei Aufnahmen über Kopf, aus der Hüfte oder bei Selbstportraits. Außerdem lässt sich die Anzeige auch verkehrtherum zuklappen und ist so vor Kratzern geschützt. Oberhalb des Bildschirms befindet sich ein ziemlich kleiner elektronischer Sucher, der wie bei der Vorgängerin leider nur 201.600 Subpixel (336 mal 200 Bildpunkte) auflöst und sich damit bestenfalls für Notfälle eignet. Der Bildausschnitt lässt sich hier problemlos festlegen, wenn in der prallen Sonne auf dem rückseitigen Display nichts mehr zu erkennen ist. Aber zum Beurteilen der Schärfe eignet sich die Anzeige nicht.

Links neben dem Okular des elektronischen Suchers befindet sich eine Taste, die den Blitz nach oben klappen lässt. Rechts des Okulars gibt es einen Button zum manuellen Umschalten zwischen 3,0-Zoll-Display und elektronischem Sucher. Einen Näherungssensor zum automatischen Wechseln gibt es leider nicht. Weiter rechts folgen schließlich eine Taste für Belichtungs- und Fokusspeicher und – direkt oberhalb der Daumenablage – ein drückbares Rändelrädchen. Im manuellen Modus wechselt ein Druck auf das Drehelement zwischen Blende und Belichtungszeit als zu konfigurierendem Parameter. In den Halbautomatiken Blenden- und Belichtungspriorität springt der Fotograf so zwischen Belichtungskorrektur und Blende beziehungsweise Belichtungszeit hin und her. Das System funktioniert in der Praxis gut.

Das 3,0 Zoll große Display ist dreh- und schwenkbar aufgehängt. Die Auflösung ist mit 480 mal 320 Pixeln allerdings nur durchschnittlich.
Das 3,0 Zoll große Display ist dreh- und schwenkbar aufgehängt. Die Auflösung ist mit 480 mal 320 Pixeln allerdings nur durchschnittlich.

Unterhalb der Daumenablage befinden sich zwei Buttons zum Einstellen der auf dem Bildschirm dargestellten Informationen sowie zum Wechseln in den Wiedergabemodus. Weiter unten folgt ein Vier-Wege-Pad mit mittiger Menu/Set-Taste. Es dient neben der Navigation durch die Menüs auch zum direkten Aufrufen der Einstellungen von Belichtungskorrektur, Selbstauslöser sowie ISO-Empfindlichkeit und hält eine frei belegbare Funktionstaste bereit. Für die Funktionstaste stehen folgende Einstellungen zur Verfügung: Bildstil, Bildseitenverhältnis, Qualität, Messmethode, Weißabgleich, Intelligenter Dynamikbereich, Gitterlinie, Aufnahmefeld und Restanzeige. Ganz unten auf der Rückseite gibt es schließlich noch einen Knopf, der im Foto- beziehungsweise Videomodus das Schnellmenü aufruft und im Wiedergabemodus zum Löschen von Aufnahmen dient.

Auf der linken Seite der Kamera befinden sich ein HDMI-Ausgang, ein proprietärer USB-Port sowie eine 2,5-Millimeter-Klinkenbuchse, die wahlweise zum Anschließen eines Mikrofons oder einer Kabelfernbedienung dient. Die Fächer für Speicherkarte und Akku sitzen hinter einer Klappe auf der Unterseite des Gehäuses. Der Stromspeicher bietet eine Kapazität von 895 mAh und schafft damit nach dem CIPA-Standard gemessene 410 Aufnahmen.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Panasonic Lumix DMC-FZ150 im Test: 24-fach-Superzoomer mit verbesserter Bildqualität

  • Am 24. Oktober 2011 um 16:39 von hilleshotmail

    Panasonic Lumix FZ150
    Nach der Entäuschung über die Bildqualität der FZ 100, von der ich mehr erwartet hatte als von meiner Lumic TZ10, – die ich als "Immerdabei-Knipse", wirklich immer dabei habe, habe ich nun die FZ150 gekauft und ich bin begeistert!
    Es ist müßig Panasonic noch mehr Lob für dieses "Top- Gesellenstück" auszusprechen, das haben die Profitester schon zur genüge getan.
    Die Bildauflösung/Detailschärfe bei Vollzoom, also 600mm ist einfach unwerfend gut. Das kann ich mit meiner SLR nur mit wahnsinnig teuren Objetiven und dem xfachen Anschaffungspreis der FZ150 schaffen!
    SLR ade!

  • Am 7. Juli 2012 um 19:47 von Sweethome

    Bitte um Hilfe
    Hallo,

    ich hoffe sehr das mir jemand weiterhelfen kann. Ich stehe vor folgendem Problem. Seit drei Monaten plane ich mir zum Geburtstag eine der folgenden Kameras zu kaufen:

    – Sony Alpha SLT A37
    – Canon EOS D600
    – Nikon 5100D
    – Panasonic Lumix DMC-FZ150

    Meine Geburtstag ist nun schon eine Woche her und ich habe mich immer noch nicht entscheiden können. Das Problem ist, das ich im MM alle Kameras in der Hand halten konnte, aber die Bilder nicht vergleichen konnte. Wenn man schon so viel Geld investiert, möchte man auch das beste dafür bekommen. Da aber sämtliche Testseiten anders bewerten (bei jeder liegt eine andere Kamera oben) und auch die Kundenrezesionen weit auseinander gehen, konnte ich mich bislang für keins der Modelle entscheiden.

    Bei einer Testseite z.B. ist die Lumix am besten bewertet, das wäre dann wohl meine Eierlegendewollmilchsau. Ich kann mir aber nicht vorstellen das diese Kamera bessere Fotos macht als die drei Spiegel (mit oder ohne Reflex) Kameras.

    Aufgrund der auseinandergehenden Meinungen zu den DSLR oder SLT Kit und Zoomobjektiven (mein max. Kapital beträgt 700 Euro) zog ich die Portrait Objektive in ernsthafte Überlegung. Wie z.B. das Canon EF 50mm 1:1.8 II oder das Sony SAL50F18 1.8 / 50mmObjektiv. Diese haben top Bewertungen und die Beispielbilder zeigen genau das was ich möchte, super scharfen Focus Bereich mit einem tollen Bokeh.

    Ich möchte folgendes erreichen:

    – scharfe Portraitaufnahmen mit Bokeh
    – scharfe Nahaufnahmen mit Bokeh
    – tolle Innenaufnahmen auch bei schlechter Beleuchtung (z.B. Kerzenschein, Partys)
    – tolle Nachtaufnahmen von Gebäuden
    – komplett scharfe Landschaftsaufnahmen am Tag

    Den Zoom sehe ich als praktische Sache an, bisher legte sich meine Kameraauswahl immer nach dem optischen zoom, da ich aber merkte wie selten ich diesen benutze, setzte ich ihn jetzt nicht mehr zwingend voraus.

    Hilfeeeeeeeeeeee…

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *