Ausstattung

Panasonic setzt in der Lumix DMC-FZ150 auf einen neu entwickelten, rückseitig belichteten MOS-Sensor. Im Vergleich zur Vorgängerin ist die Auflösung von 14 auf 12 Megapixel zurückgegangen. Wir begrüßen diese Entscheidung sehr, war doch schließlich die Bildqualität der größte Kritikpunkt an der FZ150. Mit der gesunkenen Auflösung müssen sich nämlich weniger Pixel den Platz auf dem Sensor teilen, was für größere Pixel sorgt und damit in einer besseren Bildqualität resultieren dürfte.

Am Objektiv hat sich gegenüber der Vorgängerin nichts verändert. Es deckt nach wie vor einen Brennweitenbereich von 25 bis 600 Millimetern im Kleinbildäquivalent ab. Die größte Blendenöffnung im Weitwinkel beträgt F2,8. Im Telebereich fällt das maximale Öffnungsverhältnis dann auf F5,2 ab. Der Bildstabilisator ist im Objektiv integriert.

Der rückseitig belichtete MOS-Sensor der Panasonic Lumix DMC-FZ150 hat im Vergleich zu konventionellen CCD-Sensoren einen entscheidenden Vorteil: seine Geschwindigkeit. Mit voller 12-Megapixel-Auflösung schießt die Kamera bis zu zwölf Fotos pro Sekunde. Wer sich mit auf 5 Megapixel gedrosselter Auflösung zufrieden gibt, wird mit 40 Aufnahmen pro Sekunde belohnt, bei 3,5 Megapixeln sind sogar 60 fps möglich. Auch im Videomodus macht sich die Geschwindigkeit des Sensor bezahlt. Die Kamera fängt maximal 1920 mal 1080 Pixel bei 50 Vollbildern pro Sekunde ein – mit 28 MBit pro Sekunde im AVCHD-Codec. Mit auf 320 mal 240 Pixel reduzierter Auflösung stemmt die FZ150 220 fps. Bei der Wiedergabe mit 25 Bildern pro Sekunde dauert dann eine aufgezeichnete Sekunde knapp neun Sekunden. Das entspricht also einer neunfachen Zeitlupe. Im Videomodus stehen erfreulicherweise manuelle Einstellungsmöglichkeiten zu Blende und Belichtungszeit zur Verfügung. Der optische Zoom arbeitet auch während der Aufnahme.

Das Modusrädchen auf der Oberseite der Kamera hält insgesamt 14 verschiedene Aufnahmeprogramme bereit. Anspruchsvolle Fotografen dürften sich über die PASM-Modi freuen. M steht für manuell: Hier passt der Fotograf Blende, Belichtungszeit und ISO-Empfindlichkeit selbst an. Im Modus A übernimmt der Fotograf die Blendeneinstellung, und die Kamera passt die Verschlusszeit so an, dass ein korrekt belichtetes Bild herauskommt. Um die Blendenöffnung kümmert sich eine Irisblende und nicht – wie es häufig bei billigeren Kameras der Fall ist – ein Neutraldichtefilter. Im Weitwinkel zehn Werte zwischen F2,8 und F8,0 zur Verfügung, bei maximaler Brennweite sind es noch fünf Optionen zwischen F5,2 und F8,0.

Das Hilfslicht unter dem "FZ150"-Schriftzug greift dem Autofokus bei schwierigen Lichtverhältnissen unter die Arme.
Das Hilfslicht unter dem „FZ150“-Schriftzug greift dem Autofokus bei schwierigen Lichtverhältnissen unter die Arme.

Im Modus S stellt der Fotograf die gewünschte Verschlusszeit ein, und die Kamera wählt die dazu passende Blendeneinstellung. Die längste Verschlusszeit beträgt 8 Sekunden, die kürzeste 1/2000. Einen Bulb-Modus, der etwa für das Fotografieren von Feuerwerk sehr praktisch ist, gibt es leider nicht. In der mit P bezeichneten Programmautomatik schließlich übernimmt die Kamera Blende und Belichtungszeit, während dem Fotografen alle anderen Parameter wie Weißabgleich, ISO-Empfindlichkeit, Belichtungsmessung & Co. zur Verfügung stehen.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Panasonic Lumix DMC-FZ150 im Test: 24-fach-Superzoomer mit verbesserter Bildqualität

  • Am 24. Oktober 2011 um 16:39 von hilleshotmail

    Panasonic Lumix FZ150
    Nach der Entäuschung über die Bildqualität der FZ 100, von der ich mehr erwartet hatte als von meiner Lumic TZ10, – die ich als "Immerdabei-Knipse", wirklich immer dabei habe, habe ich nun die FZ150 gekauft und ich bin begeistert!
    Es ist müßig Panasonic noch mehr Lob für dieses "Top- Gesellenstück" auszusprechen, das haben die Profitester schon zur genüge getan.
    Die Bildauflösung/Detailschärfe bei Vollzoom, also 600mm ist einfach unwerfend gut. Das kann ich mit meiner SLR nur mit wahnsinnig teuren Objetiven und dem xfachen Anschaffungspreis der FZ150 schaffen!
    SLR ade!

  • Am 7. Juli 2012 um 19:47 von Sweethome

    Bitte um Hilfe
    Hallo,

    ich hoffe sehr das mir jemand weiterhelfen kann. Ich stehe vor folgendem Problem. Seit drei Monaten plane ich mir zum Geburtstag eine der folgenden Kameras zu kaufen:

    – Sony Alpha SLT A37
    – Canon EOS D600
    – Nikon 5100D
    – Panasonic Lumix DMC-FZ150

    Meine Geburtstag ist nun schon eine Woche her und ich habe mich immer noch nicht entscheiden können. Das Problem ist, das ich im MM alle Kameras in der Hand halten konnte, aber die Bilder nicht vergleichen konnte. Wenn man schon so viel Geld investiert, möchte man auch das beste dafür bekommen. Da aber sämtliche Testseiten anders bewerten (bei jeder liegt eine andere Kamera oben) und auch die Kundenrezesionen weit auseinander gehen, konnte ich mich bislang für keins der Modelle entscheiden.

    Bei einer Testseite z.B. ist die Lumix am besten bewertet, das wäre dann wohl meine Eierlegendewollmilchsau. Ich kann mir aber nicht vorstellen das diese Kamera bessere Fotos macht als die drei Spiegel (mit oder ohne Reflex) Kameras.

    Aufgrund der auseinandergehenden Meinungen zu den DSLR oder SLT Kit und Zoomobjektiven (mein max. Kapital beträgt 700 Euro) zog ich die Portrait Objektive in ernsthafte Überlegung. Wie z.B. das Canon EF 50mm 1:1.8 II oder das Sony SAL50F18 1.8 / 50mmObjektiv. Diese haben top Bewertungen und die Beispielbilder zeigen genau das was ich möchte, super scharfen Focus Bereich mit einem tollen Bokeh.

    Ich möchte folgendes erreichen:

    – scharfe Portraitaufnahmen mit Bokeh
    – scharfe Nahaufnahmen mit Bokeh
    – tolle Innenaufnahmen auch bei schlechter Beleuchtung (z.B. Kerzenschein, Partys)
    – tolle Nachtaufnahmen von Gebäuden
    – komplett scharfe Landschaftsaufnahmen am Tag

    Den Zoom sehe ich als praktische Sache an, bisher legte sich meine Kameraauswahl immer nach dem optischen zoom, da ich aber merkte wie selten ich diesen benutze, setzte ich ihn jetzt nicht mehr zwingend voraus.

    Hilfeeeeeeeeeeee…

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