Wer die Arbeit lieber der Kamera überlässt, findet in der intelligenten Automatik sein Glück. Sie ist auf dem Modusrädchen mit iA gekennzeichnet. Hier analysiert die FZ150 das Motiv und ordnet es dem am besten dazu passenden Szenenprogramm zu. Außerdem aktiviert sie Gegenlichtausgleich, automatischen Weißabgleich, Gesichtserkennung, Intelligente Dynamik, Intelligente Auflösung, Intelligenten Zoom, Bildstabilisator und Rote-Augen-Reduktion, um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen.

Wer in der Lage ist, seinen Hund von einem Sonnenuntergang zu unterscheiden, kann auch das zum Geschehen vor der Kamera passendste Motivprogramm auch händisch auswählen. Die wichtigsten Programme – Portrait, Landschaft, Sport, Nahaufnahme und Nachtportrait – sind direkt auf dem Modusrädchen untergebracht. Hinter dem Punkt SCN verstecken sich 17 weitere Modi, darunter Standards wie Strand, Feuerwerk und Sonnenuntergang, aber auch einige Exoten. Der Modus Panning beispielsweise unterstützt den Fotografen bei Mitziehern. Im 3D-Foto-Modus schießt die Kamera, wie der Name schon verrät, 3D-Fotos. Der Fotograf zieht dabei die Digicam einfach im Querformat mit gedrücktem Auslöser von links nach rechts über das Motiv. Währenddessen schießt die FZ150 eine Reihe von Aufnahmen und setzt zwei geeignete in ein 3D-Bild um. Es kommt das MPO-Format zum Einsatz. Unter den Szenenprogrammen befindet sich übrigens auch der zuvor erwähnte Zeitlupenmodus namens Hochgeschwindigkeits-Video. Eine Schwenkpanorama-Funktion, wie sie beispielsweise die Sony Cyber-shot DSC-HX100V bietet, gibt es leider nicht. Stattdessen hat die Bridgekamera lediglich einen Panoramaassistenten zu bieten, der beim Aufnehmen zusammenhängender Bilder hilft, die der Anwender später händisch am Rechner zusammenbasteln muss. Das geht entweder mit dem mitgelieferten Tool PhotofunStudio oder einer beliebigen anderen Panorama-Software.

Wer mit der Bildwirkung experimentieren, sich aber nicht Photoshop & Co. herumschlagen möchte, kann sich über die Kreativmodi freuen. Hinter dem mit Pinsel und Palette gekennzeichneten Punkt auf dem Modusrädchen verstecken sich insgesamt acht verschiedene Fotoeffekte: Expressiv, Retro, High Key, Sepia, High Dyn.Range, Lochkamera, Sandstrahl und Miniatureffekt. Leider ist es nicht möglich, die Effekte auf bereits geschossene Fotos anzuwenden.

Zu guter Letzt gibt es auf dem Modusrädchen noch einen mit Cust bezeichneten Slot, unter dem sich drei Blöcke an benutzerspezifischen Einstellungen ablegen lassen. So hat man seine eigenen Einstellungen für bestimmte Aufnahmesituationen, denen man sich häufig gegenübersieht, immer griffbereit.

Wer noch nie eine ähnlich ausgestattete Kamera in den Händen hatte, könnte sich anfangs etwas erschlagen fühlen von dem Funktionsumfang der Panasonic Lumix DMC-FZ150. Aber sobald man die Unterteilung der Einstellungen in Hauptmenü und Quick-Menü begriffen hat, stellt die Bedienung kein Problem mehr dar. Eine ausführliche Beschreibung aller Funktionen der Kamera findet sich im Handbuch auf der Webseite des Herstellers.

Die folgende Tabelle zeigt noch einmal die wichtigsten technischen Daten der Panasonic Lumix DMC-FZ150 im Vergleich mit drei aktuellen Konkurrenten.

Hersteller Canon Nikon Panasonic Sony
Modell PowerShot SX30 IS Coolpix P500 Lumix DMC-FZ150 Cyber-shot DSC-HX100V
Preis 340 Euro 320 Euro 430 Euro 425 Euro
Bildsensor 1/2,3-Zoll-CCD 1/2,3-Zoll-BSI-CMOS 1/2,3-Zoll-BSI-CMOS 1/2,3-Zoll-BSI-CMOS
Auflösung 14 Megapixel 12 Megapixel 12 Megapixel 16 Megapixel
Optischer Zoom 35-fach 36-fach 24-fach 30-fach
Brennweitenbereich 24 – 840 mm 22,5 – 810 mm 25 – 600 mm 27 – 810 mm
Lichtstärke F2,7 – F5,8 F3,4 – F5,7 F2,8 – F5,2 F2,8 – F5,6
Bildstabilisator optisch mechanisch optisch optisch
Empfindlichkeiten ISO 80 – 1600 ISO 160 – 3200 ISO 100 – 3200 ISO 100 – 3200
Max. Fotoauflösung 4320 x 3240 Pixel 4000 x 3000 Pixel 4000 x 3000 Pixel 4608 x 3456 Pixel
Max. Videoauflösung 1280 x 720 Pixel
@ 30 fps
1920 x 1080 Pixel
@ 30 fps
1920 x 1080 Pixel
@ 50 fps
1920 x 1080 Pixel
@ 50 fps
Manuelle
Einstellungen
P, A, S, M P, A, S, M P, A, S, M P, A, S, M
Display 2,7 Zoll;
dreh- und schwenkbar
3,0 Zoll;
fest
3,0 Zoll;
dreh- und schwenkbar
3,0 Zoll;
schwenkbar
Sucher elektronisch elektronisch elektronisch elektronisch
Speichermedien SD, SDHC, SDXC SD, SDHC, SDXC SD, SDHC, SDXC SD, SDHC, SDXC
Abmessungen 12,3 x 9,2 x 10,8 cm 11,6 x 10,3 x 8,4 cm 12,4 x 9,5 x 8,2 cm 12,2 x 9,3 x 8,7 cm
Gewicht 601 g 494 g 528 g 577 g

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Panasonic Lumix DMC-FZ150 im Test: 24-fach-Superzoomer mit verbesserter Bildqualität

  • Am 24. Oktober 2011 um 16:39 von hilleshotmail

    Panasonic Lumix FZ150
    Nach der Entäuschung über die Bildqualität der FZ 100, von der ich mehr erwartet hatte als von meiner Lumic TZ10, – die ich als "Immerdabei-Knipse", wirklich immer dabei habe, habe ich nun die FZ150 gekauft und ich bin begeistert!
    Es ist müßig Panasonic noch mehr Lob für dieses "Top- Gesellenstück" auszusprechen, das haben die Profitester schon zur genüge getan.
    Die Bildauflösung/Detailschärfe bei Vollzoom, also 600mm ist einfach unwerfend gut. Das kann ich mit meiner SLR nur mit wahnsinnig teuren Objetiven und dem xfachen Anschaffungspreis der FZ150 schaffen!
    SLR ade!

  • Am 7. Juli 2012 um 19:47 von Sweethome

    Bitte um Hilfe
    Hallo,

    ich hoffe sehr das mir jemand weiterhelfen kann. Ich stehe vor folgendem Problem. Seit drei Monaten plane ich mir zum Geburtstag eine der folgenden Kameras zu kaufen:

    – Sony Alpha SLT A37
    – Canon EOS D600
    – Nikon 5100D
    – Panasonic Lumix DMC-FZ150

    Meine Geburtstag ist nun schon eine Woche her und ich habe mich immer noch nicht entscheiden können. Das Problem ist, das ich im MM alle Kameras in der Hand halten konnte, aber die Bilder nicht vergleichen konnte. Wenn man schon so viel Geld investiert, möchte man auch das beste dafür bekommen. Da aber sämtliche Testseiten anders bewerten (bei jeder liegt eine andere Kamera oben) und auch die Kundenrezesionen weit auseinander gehen, konnte ich mich bislang für keins der Modelle entscheiden.

    Bei einer Testseite z.B. ist die Lumix am besten bewertet, das wäre dann wohl meine Eierlegendewollmilchsau. Ich kann mir aber nicht vorstellen das diese Kamera bessere Fotos macht als die drei Spiegel (mit oder ohne Reflex) Kameras.

    Aufgrund der auseinandergehenden Meinungen zu den DSLR oder SLT Kit und Zoomobjektiven (mein max. Kapital beträgt 700 Euro) zog ich die Portrait Objektive in ernsthafte Überlegung. Wie z.B. das Canon EF 50mm 1:1.8 II oder das Sony SAL50F18 1.8 / 50mmObjektiv. Diese haben top Bewertungen und die Beispielbilder zeigen genau das was ich möchte, super scharfen Focus Bereich mit einem tollen Bokeh.

    Ich möchte folgendes erreichen:

    – scharfe Portraitaufnahmen mit Bokeh
    – scharfe Nahaufnahmen mit Bokeh
    – tolle Innenaufnahmen auch bei schlechter Beleuchtung (z.B. Kerzenschein, Partys)
    – tolle Nachtaufnahmen von Gebäuden
    – komplett scharfe Landschaftsaufnahmen am Tag

    Den Zoom sehe ich als praktische Sache an, bisher legte sich meine Kameraauswahl immer nach dem optischen zoom, da ich aber merkte wie selten ich diesen benutze, setzte ich ihn jetzt nicht mehr zwingend voraus.

    Hilfeeeeeeeeeeee…

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