Olympus E-PM1 angetestet: blitzschneller Systemkamera-Winzling aus der Pen-Mini-Serie

Das Menüsystem ist eine der großen Stärken der Olympus E-PM1. Die einfache und intuitive Struktur macht es auch für Einsteiger, die noch nie eine EVIL-Kamera in der Hand hatten, verständlich. Ein Druck auf die Menütaste bringt ein vertikales Menü mit den wichtigsten Aufnahmeparametern aufs Display. Hier wählt der Anwender zwischen den verschiedenen Art Filtern, der intelligenten Automatik, diversen Szenenprogrammen, der Videofunktion, den halbautomatischen und manuellen PASM-Modi sowie den tiefgreifenderen Einstellungen. Je nach gerade aufgerufenem Menü ändert sich der Hintergrund, was die Orientierung erleichtert.

Wer viel an manuellen Aufnahmparametern herumdrehen möchte, wird mit der Pen Mini also vermutlich nicht glücklich werden. Mangels direkter Zugriffstasten muss man sich für viele Einstellungen immer wieder durch die Menüs kämpfen. Wer gelegentlich mit Blende, Belichtungszeit & Co. experimentieren möchte, findet aber auch bei Olympus‘ Einsteigermodell volle manuelle Einstellungsmöglichkeiten.

Das Gehäuse der Olympus E-PM1 selbst ist zwar sehr kompakt, doch in Verbindung mit dem 14-bis-42-Millimeter-Kitobjektiv ist die Kamera dann alles andere als hosentaschentauglich. Deutlich kompakter als eine Spiegelreflexkamera ist die Pen Mini allerdings trotzdem.Wie ihre EVIL-Schwestern verfügt die E-PM1 über diverse Art Filter. Allerdings hat der Hersteller die Anzahl auf sechs Stück begrenzt: Pop Art, Weichzeichner, Körniger Film, Lochkamera, Modellbau und Dramatischer Effect. Die Bildeffekte von Olympus liefern deutlich bessere Ergebnisse, als die entsprechenden Filter bei der Konkurrenz. Wie sich die verschiedenen Modi auf die Fotos auswirken, zeigen unsere Testfotos von der E-PL3.

Die folgende Tabelle zeigt noch einmal die wichtigsten technsichen Daten der Olympus E-PM1 im Vergleich mit ihren Schwestern E-P3 und E-PL3.

Hersteller Olympus Olympus Olympus
Produkt E-P3 E-PL3 E-PM1
Preis (günstigstes Kit) 810 Euro 500 Euro 460 Euro
Bildsensor Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm)
Auflösung 12,3 Megapixel 12,3 Megapixel 12,3 Megapixel
Empfindlichkeiten ISO 200 – 12.800 ISO 200 – 12.800 ISO 200 – 12.800
Formatfaktor 2,0 2,0 2,0
Serienbildgeschwindigkeit 3,0 fps 4,1 fps 4,1 fps
Sucher optional (elektronisch) optional (elektronisch) optional (elektronisch)
Autofokus Kontrast-AF mit 35 Messfeldern Kontrast-AF mit 35 Messfeldern Kontrast-AF mit 35 Messfeldern
Belichtungsmessung 324 Zonen 324 Zonen 324 Zonen
Verschlusszeiten 60 – 1/4000 s, Bulb bis 30 min 60 – 1/4000 s, Bulb bis 30 min 60 – 1/4000 s, Bulb bis 30 min
Blitz integriert integriert integriert
Display 3 Zoll, fest, 610.000 Pixel, OLED 3 Zoll, schwenkbar, 460.000 Pixel 3 Zoll, fest, 460.000 Pixel
Touchscreen ja nein nein
Bildstabilisator mechanisch mechanisch mechanisch
Videofunktion 1080/60i, AVCHD 1080/60i, AVCHD 1080/60i, AVCHD
Mikrofoneingang ja (via Adapter) ja (via Adapter) ja (via Adapter)
Kopfhörerausgang nein nein nein
Max. Akkulaufzeit 330 Fotos 330 Fotos 330 Fotos
Abmessungen 12,2 x 6,9 x 3,4 cm 11,0 x 6,4 x 3,7 cm 11,0 x 6,4 x 3,4 cm
Gewicht 321 g 265 g 216 g

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