Panasonic Lumix DMC-GX1 angetestet: kompakte 16-Megapixel-Systemkamera

Ansonsten präsentiert sich die Kamera eher als moderates Update zur GF1 und GF2. Zum Einsatz kommt ein 16-Megapixel-Sensor, wie er in ganz ähnlicher Ausführung auch in der G3 Verwendung findet. In der großen Schwester GH2 steckt – trotz gleicher Auflösung – übrigens ein ganz anderer lichtempfindlicher Chip. Die maximale ISO-Empfindlichkeit hat Panasonic gegenüber der G3 jetzt auf ISO 12.800 gesteigert. Im Serienbildmodus sind bei voller Auflösung maximal 4,2 fps drin. Ebenfalls an Bord sind das neue, beschleunigte Autofokussystem und eine elektronische Wasserwaage.

Das 3,0 Zoll große Display löst 480 mal 320 Pixel (460.000 Subpixel) auf und ist berührungsempfindlich. Im Gegensatz zum Bildschirm der sechs Monate alten Schwester ist es allerdings nicht dreh- und schwenkbar aufgehängt – sehr schade. Außerdem verfügt die Panasonic Lumix DMC-G3 über einen integrierten elektronischen Sucher. Die integrierte digitale Wasserwaage ist eine willkommene Neuerung.

Die Panasonic Lumix DMC-GX1 (rechts) sieht der Vor-Vorgängerin GF1 sehr ähnlich.
Die Panasonic Lumix DMC-GX1 (rechts) sieht der Vor-Vorgängerin GF1 sehr ähnlich.

Design & Ausstattung

Unsere Kollegen von CNET Asia hatten die Gelegenheit, ein Vorserienmodell der GX1 kurz in die Finger zu bekommen. Der großzügig dimensionierte Handgriff ist ergonomisch geformt und ermöglicht einen sicheren und bequemen Sitz in der Hand. Für ein gutes Gefühl beim Fotografieren sorgt außerdem die gummierte Daumenablage auf der Rückseite des Gehäuses.

Die Panasonic Lumix DMC-GX1 bringt einen ausgeprägten Handgriff mit.
Die Panasonic Lumix DMC-GX1 bringt einen ausgeprägten Handgriff mit.

Die Oberseite der Panasonic Lumix DMC-GX1 ist kantiger und weniger geschwungen als etwa die der GF3 und erinnert mehr an deren Vorgängerin GF1. Der Blitz befindet sich recht weit am linken Rand und ist so besser mit den Fingern zu erreichen. Wieso man ihn mit den Fingern erreichen soll? Der Blitzkopf lässt sich beispielsweise um 90 Grad nach hinten kippen, wenn man das Licht über Decke oder Wand auf das Motiv bouncen möchte. So lässt sich eine indirekte und weiche Ausleuchtung des Motivs erzielen, was insbesondere bei Portraitfotos schmeichelhaftere Ergebnisse liefert.

Links haben wir den Blitz nach hinten gekippt und über die Decke "gebounct", rechts feuert die Kamera direkt auf das Motiv. Der Unterschied ist enorm.
Links haben wir den Blitz nach hinten gekippt und über die Decke „gebounct“, rechts feuert die Kamera direkt auf das Motiv. Der Unterschied ist enorm.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Panasonic Lumix DMC-GX1 angetestet: kompakte 16-Megapixel-Systemkamera

  • Am 10. November 2011 um 09:14 von Mark R.

    GX1
    Ein Quantensprung ist es schon, also ein sehr kleiner Sprung, aber eben kein großer. Wie auch? Soll innerhalb weniger Monate von der GF3 zur GX1 die Fotowelt neu erfunden werden? Dennoch finde ich die GX1 eine gelungene Weiterentwicklung: der Sensor der G3 ist mindesten 1 stopp rausschärmer als der der alten GFs, die Bedienung geht mit Direktwahltasten oder OnScreen besser von der Hand, bessre Haptik mit dem Griff (den man abschrauben kann), längere Akuulaufzeit, schnellerer AF, MP4-Video und eine elektr. Horizont dazu… reicht das nicht für ein gelungenes neues Modell? EVF und Schwenkdisplay gibts bei der G3.

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