Panasonic Lumix DMC-GX1 angetestet: kompakte 16-Megapixel-Systemkamera

Sieht man sich die Bedienelemente genauer an, wird die Ausrichtung der Kamera an anspruchsvolle Fotografen deutlich: Auf dem Moduswahlschalter auf der Oberseite des Gehäuses befinden sich zwei Slots für benutzerspezifische Einstellungen. Außerdem gibt es vier frei belegbare Funktionstasten, die beispielsweise als Abblendtaste, zur Wahl des Fokusmessfelds und als Belichtungsspeicher dienen oder die elektronische Wasserwaage einblenden.

Die Panasonic Lumix DMC-GX1 verfügt über vier konfigurierbare Tasten.
Die Panasonic Lumix DMC-GX1 verfügt über vier konfigurierbare Tasten.

Obwohl es sich bei dem uns vorliegenden Gerät noch um ein Vorserienmodell handelt, wirkt das Interface etwas flotter und spricht besser an als das der Lumix DMC-GF3. Die metallernen Tasten fühlen sich außerdem ansprechender an. So macht die Bedienung Spaß.

Allerdings sind wir mit den größtenteils kontrastarmen Beschriftungen der Tasten auf der Rückseite nicht ganz glücklich – unter schwierigen Lichtverhältnissen ist es schwierig, die Symbole zu entziffern. Außerdem hat Panasonic das Scrollrädchen, das bei der GF3 das Vier-Wege-Pad umgeben hat, entfernt. Ein zweites Drehelement zusätzlich zu dem Rändelrädchen oberhalb der Daumenablage hätte der EVIL-Kamera gut zu Gesicht gestanden.

Die Panasonic Lumix DMC-GX1 passt mit dem neuen X-Serie-Kitobjektiv problemlos in die Jackentasche.
Die Panasonic Lumix DMC-GX1 passt mit dem neuen X-Serie-Kitobjektiv problemlos in die Jackentasche.

Die Panasonic Lumix DMC-GX1 wird unter anderem zusammen mit dem neuen 14-bis-42-Millimeter-Pancake-Zoom im Kit erhältlich sein – zu Anschaffungskosten von 829 Euro. Das neue Objektiv ist zwar teurer, dafür aber auch 3,58 Zentimeter dünner und 70 Gramm leichter als das alte 14-bis-42-Millimeter-Kitobjektiv. Außerdem ist die Naheinstellgrenze von 30 auf 20 Zentimeter gesunken. Laut Hersteller bietet die neue Zoomlinse zudem eine höhere Fokusgeschwindigkeit und soll binnen 0,09 Sekunden auf das Motiv scharfstellen können.

Ausblick

Die Panasonic Lumix DMC-GX1 ist innerhalb von Panasonics eigenen EVIL-Kameras etwas merkwürdig platziert. Die gut sechs Monate alte Lumix DMC-G3 kommt mit nahezu der gleichen unverbindlichen Preisempfehlung – und dem gleichen 16-Megapixel-Bildsensor. Das Gehäuse ist zwar ein wenig größer, doch dafür verfügt das ältere Modell eben auch über einen dreh- und schwenkbar aufgehängten Touchscreen. Wir warten gespannt auf ein finales Testgerät der Panasonic Lumix DMC-GX1.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Panasonic Lumix DMC-GX1 angetestet: kompakte 16-Megapixel-Systemkamera

  • Am 10. November 2011 um 09:14 von Mark R.

    GX1
    Ein Quantensprung ist es schon, also ein sehr kleiner Sprung, aber eben kein großer. Wie auch? Soll innerhalb weniger Monate von der GF3 zur GX1 die Fotowelt neu erfunden werden? Dennoch finde ich die GX1 eine gelungene Weiterentwicklung: der Sensor der G3 ist mindesten 1 stopp rausschärmer als der der alten GFs, die Bedienung geht mit Direktwahltasten oder OnScreen besser von der Hand, bessre Haptik mit dem Griff (den man abschrauben kann), längere Akuulaufzeit, schnellerer AF, MP4-Video und eine elektr. Horizont dazu… reicht das nicht für ein gelungenes neues Modell? EVF und Schwenkdisplay gibts bei der G3.

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