Kamera, Mikrofon, Lautsprecher

Mittig über dem Display steckt eine kleine Videokamera im Deckelrand. Ihr Sensor schafft 1280 mal 1024 Pixel, also rund 1,3 Megapixel. Die HD-Webcam mit Exmor-Technologie bringt auch bei schlechten Lichtverhältnissen detaillierte Bewegtbilder. Das vorinstallierte Programm ArcSoft WebCam Companion 4 erlaubt viele nette und lustige Effekte, aber auch Videoüberwachung mit automatischer Bewegungserkennung. Nach dem Einschalten leuchtet rechts neben der Webcam ein grüner Kontrollpunkt. So sendet man nicht ungewollt Vertrauliches ins Internet.

Das eingebaute Mono-Mikrofon sitzt rechts oberhalb der Tastatur. Zwei Lautsprecher findet man links und rechts hinten außen an der Unterseite des Laptops. Die Höhen und Mitten klingen dünn und quäkend. Bässe sind nicht vorhanden. Wer mehr will, schließt einen Kopfhörer oder externe Lautsprecher rechts außen an der 3,5-Millimeter-Audio-Buchse an. Der Soundprozessor beherrscht laut Datenblatt auch Dolby Home Theater v4. An einem Bose QC15 klingt der Laptop im Test auf alle Fälle exzellent. Die fest verbauten Laptop-Lautsprecher haben dagegen eher den Charakter einer Notlösung.

Anschlüsse am Laptop

Links vorne am Notebook finden sich diverse LED-Kontrolllämpchen für Akku, SSD sowie Funkaktivitäten der WLAN-, Bluetooth- und HSPA-Module. Mittig gibt es zwei Schlitze für Memory-Stick-Speicherkarten sowie SDHC- und SDXC-kompatible SD-Karten. Rechts vorne ist der Modellname VPCZ2 aufgedruckt.

Rechts außen am Laptop konzentrieren sich die meisten Anschlüsse in der hinteren Hälfte, wo sie am wenigsten stören: Die Audiobuchse dient dem Anschluss von externen Kopfhörern und Lautsprechern. Die Ethernet-LAN-Buchse hat eine bewegliche Abdeckung, die das Gigabit-Kabel im Laptop festhält. Der HDMI-Ausgang versorgt ein externes Full-HD-Display mit Bild und Ton über ein einziges Kabel. Die schwarze USB-2.0-Buchse hat eine Ladefunktion. Die blaue USB-Buchse unterstützt 2.0- und 3.0-konforme Geräte. In ihr sind aber auch die winzigen Glasfaseranschlüsse für die Lightpeak-Dockingstation untergebracht. Ganz hinten sitzt der Anschluss für die Stromversorgung. An den beiden hintersten Buchsen für USB 3.0 und Energie wird im Bedarfsfall die Dockingstation mit einem speziellen, proprietären Doppelstecker angekoppelt. USB 3.0 steht dann nicht mehr am Laptop, sondern nur noch am Media Dock zur Verfügung.

An der linken Laptopseite sitzt ganz hinten ein VGA-Ausgang für analoge externe Displays oder Projektoren. VGA transportiert Auflösungen bis maximal 1920 mal 1200 Bildpunkte. Es folgen 20 Lüftungsschlitze sowie ein Schlitz für ein Drahtseil als Schutz gegen Diebstahl. Die Anschlüsse machen alles in allem einen sehr gut durchdachten Eindruck.

Der Laptopboden wirkt erstaunlich aufgeräumt. Ganz hinten mittig befinden sich unter einer Klappe die Kontakte für den optionalen Zusatz-Akku. In der vorderen Bodenhälfte ist über die gesamte Breite des Laptops der Hauptakku untergebracht. Er ist mit acht Schrauben befestigt. Deren Schlitze sind so breit, dass man statt Schraubenzieher auch Münzen zum Akkuwechsel verwenden kann. Manche Business-Traveller nehmen ja lieber einen zweiten Haupt-Akku vollgeladen auf die Reise mit und lassen dafür das sperrige Netzteil zu Hause.

Das weitere Vordringen zu Speicherbänken, Funkmodulen und Festplatten- respektive SSD-Anschlüssen gestaltet sich bei diesem superdünnen Laptop weitaus schwieriger als bei den meisten dickeren Geräten. Ein Austausch dieser Komponenten durch den normalen Anwender ist offenbar nicht vorgesehen. Das Sony-Handbuch schreibt ganz klar: „Sie können die Speichermodule in Ihrem Computer nicht auswechseln.“ Hinter weiteren Bodenschlitzen verbergen sich die beiden Stereolautsprecher, ein Akku-aus-Schalter und die Belüftungsvorrichtungen.

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