Anschlüsse an der Dockingstation

Dem 3000 Euro teuren Testgerät liegt eine kompakte Dockingstation namens Sony Power Media Dock VGP-PRZ20C/B mit DVD-Brenner und AMD Radeon 6650M bei, die einzeln 399 Euro kostet. Hier zeigt sich Sony sehr kleinlich: Wer eine Dockingstation mit Blu-ray-Brenner möchte, muss zum 100 Euro teureren Modell VGP-PRZ20A/B greifen. In dieser Preisklasse sollte der Hersteller etwas großzügiger sein. Ansonsten sind beide Lösungen offenbar identisch. Der Sony-Laptop an sich bringt kein optisches Laufwerk mit.

Das Kästchen enthält neben der Grafikkarte AMD Radeon HD 6650 auch noch folgende Anschlüsse: einen VGA-Ausgang, einen HDMI-Ausgang, eine Ethernet-Buchse, einen USB-3.0-Port und zwei schwarze USB-2.0-Anschlüsse. Das Dock kommt mit einem separaten Netzteil, das leistungsfähiger als das des Laptops ist. Es versorgt auch gleich den Laptop über das kombinierte Strom- und Glasfaserkabel.

Das Dock verbindet sich über diesen Stecker mit dem Notebook.
Das Dock verbindet sich über diesen Stecker mit dem Notebook.

Die Verbindung zwischen Notebook und Dock ist per Lightpeak realisiert. Dabei handelt es sich um eine von Intel in Kooperation mit Apple und Sony entwickelte Technologie zur performanten, kabelgebundenen Anbindung von Peripherie. Die erste Implementierung wurde von Apple unter dem Namen Thunderbolt vorgenommen. Letztlich handelt es sich um einen bidirektionalen Link mit einer Bandbreite von 10 GBit/s, über den verschiedene Protokolle übertragen werden können.

Apple verwendet dazu den Stecker des Mini-DisplayPorts. Aus Kostengründen wird zumindest in der ersten Version noch Kupfer statt Glasfaser verwendet. Die Technik soll 2012 auch bei Acer und Asus zum Einsatz kommen. Sony hat sich für eine eigene Umsetzung von Lightpeak mit Glasfaser entschieden. Thunderbolt-Equipment, etwa die NAS von LaCie, kann daher nicht am Vaio Z genutzt werden.

Zur Dockingstation gehört ein schöner Chromfuß. Den lässt man auf Reisen besser zu Hause, denn er wiegt über 300 Gramm.

Anschluss-Checkliste: fehlt noch etwas?

Der schicke Sony hat keine Line-In-Buchse, keinen Mikrofon-Eingang und schon gar keine S/PDIF-Coaxial- oder Glasfaser-Anschlüsse. Die Nutzer von hochauflösenden Monitoren werden DVI- und DisplayPort-Anschlüsse vermissen. Die unterstützen nämlich Auflösungen auch oberhalb von 1920 mal 1200 Pixeln. Auch im Media Dock sind nur VGA und HDMI vorhanden.

Firewire und eSATA sucht man ebenfalls vergeblich, dafür hat Sony neben USB-2.0-Controllern aber noch USB-3.0-Module von Renesas verbaut. Die gerade im Business-Umfeld oft noch benötigten ExpressCard-Slots mit 34 oder 54 Millimetern Breite fehlen am schlanken Sony-Laptop ebenso wie ein Smartcard-Leser. Dafür steckt aber ein Fingerabdrucksensor zwischen den beiden Mausklicktasten des Touchpads.

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