Multi-Monitor-Anschluss-Test

Intern ist das Laptop-Display über einen Embedded DisplayPort verkoppelt. Nach extern stehen, zusammen mit der Lightpeak-Dockingstation, insgesamt zwei VGA- und zwei HDMI-Ausgänge zur Verfügung. Im Test sind gleichzeitig zwei Fernseher per HDMI und zwei Computer-Monitore per VGA verbunden: Ein 47-Zoll-3D-Philips-LED-Fernseher hängt am HDMI-Ausgang des Laptops, ein weiterer 42-Zoll-Full-HD am HDMI-Ausgang der Dockingstation. Beide Displays schaffen eine Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln.

Am VGA-Ausgang des Laptops hängt ein 27-Zoll-Full-HD-Monitor von Fujitsu mit einer Auflösung von 2560 mal 1440 Bildpunkten. An der Dockingstation ist analog per VGA ein 26-Zoll-Full-HD-Monitor vom Typ Samsung SyncMaster T260HD mit 1920 mal 1200 Pixeln angeschlossen.

Das Z21 versorgt zwei externe Bildschirme über HDMI digital mit Daten.
Das Z21 versorgt zwei externe Bildschirme über HDMI digital mit Daten.

Der Sony-Laptop erkennt in den Windows-7-Bildschirm-Settings tatsächlich fünf Displays, nämlich sein eigenes und alle vier externen. Allerdings bleibt einer der vier externen Monitore immer dunkel, im skizzierten Test ist es der 27-Zoll-Fujitsu. Offenbar kann das Sony-Gespann neben dem internen Display maximal drei externe Monitore bedienen.

Die Bildschirminhalte werden im Test nicht geklont. Es handelt sich um eine echte Desktoperweiterung über alle vier Displays. Man kann somit ein Fenster mit der Maus über alle vier Bildschirme hinweg verschieben. Auch eine Datenbank oder Tabellenkalkulation lässt sich über alle vier Monitore aufspannen.

Trotzdem bleibt zu bedenken, dass nur zwei externe Displays tatsächlich digital bedient werden, der dritte bleibt analog, und wirkt damit bei der Darstellung etwas verschwommener als ein digital angeschlossener Bildschirm. Wenig erfreulich bei einem so kostspieligen Gerät: Die Obergrenze der extern möglichen Auflösungen liegt bei 1920 mal 1200 Pixeln. Die Möglichkeiten eines 27-Zöllers mit 2560 mal 1440 Pixeln oder eines 30-Zöllers mit 2560 mal 1600 Pixeln kann der Vaio Z also nicht ausreizen. Dieses Manko sollte Sony beim Nachfolger unbedingt beseitigen.

Drahtlos: WLAN, Bluetooth, Mobilfunk

Nach dem Hochfahren des Laptops erscheint in der Werkseinstellung immer ein kleines Abfragefenster. Per Software kann der User WLAN, Bluetooth und/oder 3G-Mobilfunk freiklicken, sofern der Wireless-Hardware-Schalter an ist. Als WLAN-Modul ist ein Intel Centrino Advanced-N 6230 für 802.11 a, b, g und n verbaut. Man kann per Software einstellen, ob es nur im 2,4 GHz-, nur im 5-GHz- oder in beiden Bändern gleichzeitig funken soll. Ebenfalls von Intel stammt der verbaute Bluetooth 2.1-Adapter.

Als 3G-Modul findet ein integriertes Huawei Gobi 3000 Verwendung. Es wird von einem Prozessor des kalifornischen Mobilfunk-Chip-Giganten Qualcomm angetrieben. Eine passende SIM-Karte von Vodafone steckt bereits bei der Auslieferung im Slot. Die SIM-Schublade lässt sich mit einer Stecknadel oder einer aufgebogenen Büroklammer lösen, um die Karte zu wechseln. Laut Datenblatt sind 14,4 MBit/s im Down- und 5,76 MBit/s im Upload möglich, sofern ein entsprechend schnelles Mobilfunknetz von Vodafone in Reichweite ist.

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