Innenleben und Leistung

Wie alle Ultrabooks hat das Zenbook einen Ultra-Low-Voltage-Prozessor aus Intels Core-iX-Serie, auch bekannt unter dem Namen Sandy Bridge. Die getestete Version RY012V wird von einem Core i7-2677M angetrieben. Der Chip hat zwei Kerne, aus denen Hyptherthreading vier virtuelle macht. Die Basistaktfrequenz beträgt 1,8 GHz, Turbo Boost übertaktet einzelne Kerne auf bis zu 2,9 GHz.

Das klappt im Test ganz ordentlich: Im Stresstest mit einem Thread werden Frequenzen von 2,8 bis 2,9 GHz erreicht. Ab und zu taktet der Chip aber runter, da ansonsten die Wärmeentwicklung zu hoch wäre. Bei der Belastung beider Kerne fällt der Turbo mit um die 2,5 GHz geringer aus und die Ruhephasen sind länger. Als Grafiklösung kommt die in die CPU integrierte Intel HD 3000 zum Einsatz. Die DirectX-10-Lösung reicht für Office- und Multimedia-Aufgaben locker aus, anspruchsvolle Spiele laufen aber nicht flüssig.

Im PC Mark Vantage, der die Gesamtleistung des Systems abbildet, erreicht das Asus 10.767 Punkte – ein hervorragender Wert. Das ist vor allem auf die schnelle, 128 GByte große SSD von ADADA zurückzuführen. Vor allem beim Lesen glänzt sie mit Übertragungsraten von mehr als 400 MByte/s. Auch kleine Dateien (4-KByte-Blöcke) werden mit beachtlichen 19 MByte/s gelesen. Zur Einordnung: Das ist etwa das 30- bis 40-fache einer klassischen Festplatte.

Akkulaufzeit

Der fest verbaute Lithium-Polymer-Akku hat eine Kapazität von 6840 mAh. Beim Surfen per WLAN im Internet und leicht abgedunkelter Display-Hintergrundbeleuchtung hält er gut 5 Stunden durch. Je nach Aufgabe gibt es aber deutliche Abweichung nach oben und nach unten. Wer Textverarbeitung macht, kann beispielsweise auch sieben Stunden erreichen. Bei der Ausführung des 3D-Benchmarks wäre schon nach 3 Stunden Schluss.

Das Asus ist bei wenig anspruchsvollen Aufgaben nicht oder kaum wahrnehmbar. Unter Vollast kann man den Lüfter zwar deutlich hören, die Lautstärke bleibt aber auf einem angenehmen Niveau.

Software

Als Betriebssystem kommt Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Version zum Einsatz. Die 4 GByte RAM können also voll ausgenutzt werden. Einen Datenträger mit dem Image liefert Asus nicht mit. Ein Dialog fordert beim Starten dazu auf, das Image zu brennen. Allerdings hat das UX 31 bekanntlich kein optisches Laufwerk. Neben verschiedenen Asus-Tools sind Office 2010 Starter sowie die Windows Live Essentials vorinstalliert.

Fazit

Mit dem 1099 Euro teuren Zenbook UX 31 hat Asus ein hervorragendes Ultrabook auf die Beine gestellt: Es sieht nicht nur schick aus, sondern bietet dank des gut verarbeiteten Alu-Gehäuses auch eine hohe Wertigkeit. Dank schnellem Stromspar-Core-i7 und SSD kann auch die gefühlte Leistung überzeugen. Die Akkulaufzeit liegt auf einem guten Niveau. Der ungewöhnlich hoch auflösende 13,3-Zoll-Screen bringt eine scharfe Darstellung, die spiegelnde Beschichtung jedoch auch einige Reflexionen. Echte Schwächen sind bei dem Gerät nicht auszumachen.

Man sollte aber ernsthaft prüfen, ob die 128-GByte-SSD nicht doch etwas zu klein ist. Für 1299 Euro gibt es eine Version mit 256 GByte Speicher. Damit ergibt sich gegenüber einem Macbook Air ein deutlicher Preisvorteil für Asus: Apple verlangt mit 1649 Euro erheblich mehr. Der beim UX 31 mitgelieferte USB-Ethernet-Adapter kostet 29 Euro extra.

Neueste Kommentare 

5 Kommentare zu Ultraflach, wertig und sexy: Ultrabook Asus Zenbook UX 31 im Test

  • Am 24. November 2011 um 08:57 von Aminozuur

    Asus ux 31
    Bei denn Tasten kann ich bestätigen das zie etwas tiefer liegen im druckpunkt da ich dies aber schon gewöhnt war von meinem alten acer Aspire war die umstellung nicht dat problem.

    Es verfügt nicht über ein backlit Keyboard das ist aber zu vernachlässigen oke MBA hat es aber wenn mann im dunkelen schreibt leuchtet das display schon gut und wenn man sowieso öfter ein Notebook nutz und dazu noch blind kan tippen ist dat gar kein Problem in meinen Augen.

    Touchpad gut ich habe fast nie ein MB in der hand gehabt also kann ich nicht viel dazu sagen aber in meinem augen ist es doch schon eins der Gehobenen Klasse nicht das beste aber auch nicht so schlecht.

    Was auch gut ist das die lüftung nicht von dem hinteren schanier (Wie beim MBA) verdeckt wird es hat so etwas mehr raum zum atmen

  • Am 16. Januar 2012 um 21:24 von SuLu

    ?keine Kamera
    Hi,
    ich bin völlig hin & hergerissen zwischen: ASUS UX 31, ACER Aspire S3 und Sony Vaio VPC.
    Bin für jeen Tipp dankbar….
    Hat das super schöne, super teure ASUS igentlich wirklich keine Kamera?
    Konnte in der Produktbeschreibung/ Videos keine finden… heißt ber nix, bin nicht so versiert…
    LG, SuLu

    • Am 18. Januar 2012 um 18:33 von CNET Redaktion

      AW: ?keine Kamera
      Hallo SuLu,

      doch, das Gerät hat eine 0,3-Megapixel-Webcam. Steht sogar im Text 🙂

      Beste Grüße,
      Joachim Kaufmann, CNET.de

  • Am 11. Februar 2012 um 14:03 von Ichglaub

    Asus hat euch hinters Licht geführt 😀
    Die Lautsprecher sind nicht zwischen den Scharnieren … Sie befinden sich rechts und links unter der Tastatur.
    Die Pünktchen oben sind aufgedruckt…

    Ich selbst habe mir 2 Monate Zeit gelassen… und hab es dann Spontan im Geschäft mitgenommen. (Nach Prüfung, ob wirklich eine ADATA verbaut ist)
    Das Acer ist zu Billig gebaut, das Sony zu schwer & dick.

    • Am 6. Juni 2012 um 23:02 von Peter Stein

      AW: Asus hat euch hinters Licht geführt 😀
      Wo gibt es Ladengeschäfte um so ein Gerät zu kaufen?
      Würde mich gern vor Ort von den Komponenten überzeugen.

      Grüsse
      Peter

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