Grundausstattung

Die Größe des Telefonbuchs ist lediglich durch den zur Verfügung stehenden Speicher begrenzt. Jeder Eintrag bietet mehrere Felder für Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Anschriften, Firmennamen, Jobtitel, Geburtstag, Spitznamen, URLs und Notizen sowie eine Instant-Messaging-Verknüpfung. Außerdem lassen sich Kontakte mit Fotos und spezifischen Klingeltönen versehen sowie in Gruppen unterteilen.

Das Samsung Galaxy Nexus bietet alle grundlegenden Funktionen, die man von einem aktuellen Smartphone erwarten darf, darunter Text- und Multimedianachrichten, E-Mail- und Kalender-Synchronisation, Taschenrechner, Wecker sowie News- und Wetter-Widget. Mit von der Partie sind außerdem Bluetooth 2.0 mit A2DP sowie WLAN nach 802.11 a, b, g und n. Über die Spracheingabe-Funktion dürften sich nicht nur Fernfahrer freuen. Sie leistet gute Dienste, solange man laut und deutlich spricht und nicht gerade inmitten von Presslufthämmern steht.

Google-Funktionen und Apps

Fans der diversen Google-Dienste werden hier sicherlich glücklich. Google Talk, YouTube, Google Sprachsuche, Google Latitude, Google Places, Google Maps inklusive Turn-by-Turn-Navigation, Google Messenger und Google+ – alles an Bord. Mit Ice Cream Sandwich hat Maps außerdem eine überarbeitete dreidimensionale Darstellung bekommen. Wenn man weit genug hineinzoomt, werden Gebäude in 3D angezeigt. Streicht man mit zwei Fingern auf dem Display nach oben und unten, verändert sich der Blickwinkel.

Auf der Unterseite des Gehäuses befinden sich Kopfhörerbuchse und Micro-USB-Port.
Auf der Unterseite des Gehäuses befinden sich Kopfhörerbuchse und Micro-USB-Port.

Der integrierte GPS-Receiver leistet gute Dienste. Am besten funktioniert die Ortung, wenn neben dem GPS-Empfänger auch WLAN aktiviert ist. Das Galaxy Nexus verfügt außerdem über Gyroskop und Kompass – und ist dem iPhone in einem Punkt weit voraus: Turn-by-Turn-Navigation wird mit Google Navigation ab Werk unterstützt – vorausgesetzt, es steht eine Internet-Verbindung zur Verfügung. Das im Samsung-Smartphone integrierte Barometer hilft ebenfalls bei der Ortsfindung.

Für alle nur erdenklichen weiteren Bedürfnisse stehen im Android Market unzählige weitere Anwendungen zur Verfügung. Allerdings sollte man den integrierten Speicher im Auge behalten – der ist nämlich nur 32 GByte groß. „Nur“ 32 GByte, denn im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Smartphones bietet das Galaxy Nexus keinen microSD-Kartenslot. In diesem Punkt sollte sich Google lieber nicht zu sehr an Apple orientieren.

Multimedia: Kamera, Video und Musik

Das Samsung Galaxy Nexus verfügt über zwei Kameras. Die rückseitige Digicam löst 5 Megapixel auf und knipst auf Wunsch auch in vier verschiedenen niedrigeren Auflösungen. Die Webcam auf der Vorderseite des Gehäuses löst 1,3 Megapixel auf und dient nicht nur für Selbstportraits, sondern auch für Videotelefonate.

Die Kamera-App bietet ein durchschnittliches Set an Aufnahmeoptionen. Weitere Bearbeitungsmöglichkeiten stehen in der Fotogalerie zur Verfügung. In der Digicam-Anwendung gibt es digitalen Zoom, Gesichtserkennung, Geotagging, vier Weißabgleich-Einstellungen, eine in sieben Stufen regelbare Belichtungskorrektur und die vier Motivprogramme Action, Nacht, Sonnenuntergang und Party. Die Foto-LED ist ziemlich kräftig, sorgt in dunklen Umgebungen allerdings häufig für ausgewaschene Farben.

Neueste Kommentare 

9 Kommentare zu Samsung Galaxy Nexus im Test: 4,65-Zoll-Smartphone mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich

  • Am 22. November 2011 um 16:53 von Daniel

    Quantensprung
    Der Autor möge bitte das Wort quantensprung nachschlagen.

  • Am 22. November 2011 um 17:26 von Ringgi

    Falsches Handy
    Das letzte Smartphone beim Grössenvergleich ist nicht das SII! Das SII ist schmaler und eleganter. Ich denke, es ist das Galxy Note…

  • Am 23. November 2011 um 08:35 von Blablub

    Falsch
    Die Bildunterschrift stimmt nicht. Es war schon immer ohne weiteres möglich Ordner auf dem Homescreen anzulegen. Nicht so schön wie jetzt aber problemlos möglich. Langes drücken auf den Homescreen -> Ordner anlegen.
    Bitte korrigieren.

  • Am 23. November 2011 um 10:51 von mbirth

    Gehäuse
    Der Vergleich des Gehäuse mit dem iPhone und dem Droid Razr ist ja ganz nett, aber vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass beide Vergleichsgeräte KEINEN Wechselakku haben und der Hersteller da ganz andere Maßstäbe beim Gehäusebau anwenden konnte. Klar, dass sich das auf die Materialwahl auswirkt. Bei einem Wechselakku ist der Akku an sich dicker und das Gerät braucht quasi eine zweite Hülle unter dem Akkudeckel.

  • Am 23. November 2011 um 11:18 von mbirth

    Menütaste
    Zu der Menütaste – mal oben, mal unten: Seit Honeycomb gibt es neue Vorgaben für das Menü (und eine neue API). Der Button ist seit dem oben rechts. Für alte Apps, die noch nicht angepasst sind, blendet Android unten den herkömmlichen Menüknopf ein. Das war auch schon unter Honeycomb so.

  • Am 16. Dezember 2011 um 12:43 von Arno H. Ühm

    Lern mich Deutsch …
    Bei c-net ist wohl nicht der Dativ nicht dem Genitiv sein Tod (Bastian Sick), sondern dem Nominativ.

    Was ist das für ein Deutsch?
    "Und ohne dem neuesten Android ist das …"
    Brrrrrrrrrrr!

    Davon abgesehen: Weiß eigentlich jemand warum die "Original"-Google-Smartphones IMMER ohne Kartenslot sind?

    Wenn dann von Hause aus satt Memory drin wär (so dass die gesamte MP3-Sammlung und ein paar Filme darauf passen), wäre es ja OK.
    Aber 16GB ist viel zu wenig, 32GB ist nur angekündigt und reicht (mir) leider auch nicht.

    Schade eigentlich.

  • Am 29. Dezember 2011 um 10:56 von Dijon

    Wischi-Waschi
    Folgendes stimmt nicht:
    "Aber es gibt beispielsweise keinerlei Hinweise darauf, dass sich Benachrichtigungen im Notifications-Menü einfach wegwischen lassen – und dieses Feature gibt es auch sonst nicht im Betriebssystem"

    Das Wegwischen funktioniert auch im Recent Apps-Menü und bei den Browser-Tabs.

  • Am 29. Januar 2012 um 05:57 von Thomas

    Fehlender MicroSD Slot
    Leider ist beim Test ganz untergegangen, dass im Vergleich zum Nexus One oder anderen Geräten der Kartenslot komplett fehlt. Die 16 GB Variante kostet 500 EUR, die 32 GB Variante 600 EUR… 100 EUR für 16 GB sind Wucher und einfach nur dreist. Die Erweiterbarkeit oder einfach der Tausch der Karte/die Archivierung von Apps sind so nicht möglich.

    Auch das Problemlose Einspielen von Images wird so erschwert, wenn das Gerät mal nicht mehr startet und man keine Karte extern bespielen kann.

    Auch die Kamera ist noch zu gut weggekommen – unscharf und verwaschen, Falschfarben und nur 5 Megapixel. NFC und LTE sind nett, aber Bluetooth 3.0 wäre besser gewesen.

    Für ein Flagschiff zu diesem Preis hätte ich mehr erwartet und auch die Wertigkeit des Gehäuses ist nicht optimal. Man kann auch bei einem Wechselakku Alu oder Carbon verwenden…

    Das die Menütasten jetzt im Bildschirm ausgeführt sind, ermöglicht natürlich kontextsensitive Änderungen, separate Taster oder Sensortasten hätten aber den Vorteil gehabt, dass die einheitliche Bedienung erhalten geblieben wäre, dass man auch blind bestimmte Funktionen an festen Positionen hätte und … der Bildschirm verbraucht wesentlich mehr Akkuleistung als drei Tasten.

    Der große Nachteil bei Android bleibt, dass Google mit jeder Version seine nicht vorhandenen UI-Guidelines auf den Kopf stellt und die Hersteller dann noch ihre eigenen Oberflächen drüberstülpen, was Updates (Google hat mal mit 18 Montaten Update Garantie geworben) ad absurdum führt.

    Ich sage nur HTC Desire Desaster. Daher muss ich sagen, dass Apple mit iOS und selbst Microsoft mit Windows Phone den konsistenteren Bedienansatz hat. Google ist eher ein Hacker Telefon von Kindern programmiert für Kinder. Inkonsistent bis ins letzte Pixel und jedes Gerät ist anders schlecht implementiert.

  • Am 5. April 2012 um 13:22 von MSA

    Artikel aktualisiert?
    An den Autor:
    im Artikel schreiben Sie, das er aktualisiert wird, wenn sie weitere Tests gemacht haben (z.B. Akkulaufzeit). Nach vier Monaten ist noch nichts aktualisiert worden. Der Akku hält wohl recht lange 😉

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