Screenshots

Wem unsere Screenshot-Gallery von Android 4.0 Ice Cream Sandwich gefallen hat, der kann sich bei Ice Cream Sandwich selbst bedanken. Denn die neueste Version des Google-Betriebssystems bringt jetzt ab Werk eine Funktion zum Anfertigen von Bildschirmfotos mit. Darüber dürften sich insbesondere App-Entwickler und Journalisten freuen – oder diejenigen, die mit Screenshots von ihren Spiele-Highscores angeben wollen.

Um einen Screenshot zu schießen, drückt man die Lautstärke-ab Taste und den Ein/Aus-Schalter mit dem richtigen Timing. Das war anfangs beim Galaxy Nexus leider nicht ganz einfach, aber mit der Zeit gewöhnen wir uns daran. Wie gut das funktioniert, hängt nicht zuletzt auch von den Dimensionen des jeweiligen Smartphones ab.

Kamera und Video

Eines der ersten Features, die von Ice Cream Sandwich ans Tageslicht gelangt sind, war die Panorama-Funktion. Zwar gab es die Funktion schon bei diversen Android-Oberflächen zu bewundern, doch niemals nativ in Android, sondern nur als Zugabe beispielsweise bei den Kamera-Apps von Samsung und HTC. Bei Android 4.0 hat die Panorama-Funktion als einer von drei Aufnahmemodi neben Video und Foto eine sehr prominente Platzierung erhalten.

So nett die Funktion auch ist und so sehr sich Google auch bemüht hat, hilfreiche Tipps einzubauen, so fragen wir uns doch: Werden wirklich so viele Anwender den Panorama-Modus regelmäßig genug nutzen, als dass man ihn an so zentraler Stelle in der Foto-App hätte unterbringen müssen? Das muss aber letztendlich jeder Anwender selbst entscheiden. Fest steht, dass das Feature ordentliche Ergebnisse liefert.

Der neue Panorama-Modus funktioniert gut. Aber hat er wirklich eine derart prominente Platzierung in der Foto-App verdient?
Der neue Panorama-Modus funktioniert gut. Aber hat er wirklich eine derart prominente Platzierung in der Foto-App verdient?

Die gemeinsame Foto- und Videogalerie hat ebenfalls eine Überarbeitung verpasst bekommen. Als erstes fällt der neue Look im Kachelstil auf. Damit wirkt das Fotoalbum allerdings ziemlich unübersichtlich, denn es reihen sich Thumbnail an Thumbnail. Es gibt kaum freien Flächen, die die Minibildchen voneinander trennen, was nach kurzer Zeit dafür sorgt, dass die Galerie visuell ziemlich anstrengend ist. Nett gemeint ist zwar der kleine Bilderstrom, der am unteren Displayrand vorbeiläuft, sobald man ein Foto maximiert hat. Aber auch hier wäre weniger manchmal mehr.

Neueste Kommentare 

9 Kommentare zu Samsung Galaxy Nexus im Test: 4,65-Zoll-Smartphone mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich

  • Am 22. November 2011 um 16:53 von Daniel

    Quantensprung
    Der Autor möge bitte das Wort quantensprung nachschlagen.

  • Am 22. November 2011 um 17:26 von Ringgi

    Falsches Handy
    Das letzte Smartphone beim Grössenvergleich ist nicht das SII! Das SII ist schmaler und eleganter. Ich denke, es ist das Galxy Note…

  • Am 23. November 2011 um 08:35 von Blablub

    Falsch
    Die Bildunterschrift stimmt nicht. Es war schon immer ohne weiteres möglich Ordner auf dem Homescreen anzulegen. Nicht so schön wie jetzt aber problemlos möglich. Langes drücken auf den Homescreen -> Ordner anlegen.
    Bitte korrigieren.

  • Am 23. November 2011 um 10:51 von mbirth

    Gehäuse
    Der Vergleich des Gehäuse mit dem iPhone und dem Droid Razr ist ja ganz nett, aber vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass beide Vergleichsgeräte KEINEN Wechselakku haben und der Hersteller da ganz andere Maßstäbe beim Gehäusebau anwenden konnte. Klar, dass sich das auf die Materialwahl auswirkt. Bei einem Wechselakku ist der Akku an sich dicker und das Gerät braucht quasi eine zweite Hülle unter dem Akkudeckel.

  • Am 23. November 2011 um 11:18 von mbirth

    Menütaste
    Zu der Menütaste – mal oben, mal unten: Seit Honeycomb gibt es neue Vorgaben für das Menü (und eine neue API). Der Button ist seit dem oben rechts. Für alte Apps, die noch nicht angepasst sind, blendet Android unten den herkömmlichen Menüknopf ein. Das war auch schon unter Honeycomb so.

  • Am 16. Dezember 2011 um 12:43 von Arno H. Ühm

    Lern mich Deutsch …
    Bei c-net ist wohl nicht der Dativ nicht dem Genitiv sein Tod (Bastian Sick), sondern dem Nominativ.

    Was ist das für ein Deutsch?
    "Und ohne dem neuesten Android ist das …"
    Brrrrrrrrrrr!

    Davon abgesehen: Weiß eigentlich jemand warum die "Original"-Google-Smartphones IMMER ohne Kartenslot sind?

    Wenn dann von Hause aus satt Memory drin wär (so dass die gesamte MP3-Sammlung und ein paar Filme darauf passen), wäre es ja OK.
    Aber 16GB ist viel zu wenig, 32GB ist nur angekündigt und reicht (mir) leider auch nicht.

    Schade eigentlich.

  • Am 29. Dezember 2011 um 10:56 von Dijon

    Wischi-Waschi
    Folgendes stimmt nicht:
    "Aber es gibt beispielsweise keinerlei Hinweise darauf, dass sich Benachrichtigungen im Notifications-Menü einfach wegwischen lassen – und dieses Feature gibt es auch sonst nicht im Betriebssystem"

    Das Wegwischen funktioniert auch im Recent Apps-Menü und bei den Browser-Tabs.

  • Am 29. Januar 2012 um 05:57 von Thomas

    Fehlender MicroSD Slot
    Leider ist beim Test ganz untergegangen, dass im Vergleich zum Nexus One oder anderen Geräten der Kartenslot komplett fehlt. Die 16 GB Variante kostet 500 EUR, die 32 GB Variante 600 EUR… 100 EUR für 16 GB sind Wucher und einfach nur dreist. Die Erweiterbarkeit oder einfach der Tausch der Karte/die Archivierung von Apps sind so nicht möglich.

    Auch das Problemlose Einspielen von Images wird so erschwert, wenn das Gerät mal nicht mehr startet und man keine Karte extern bespielen kann.

    Auch die Kamera ist noch zu gut weggekommen – unscharf und verwaschen, Falschfarben und nur 5 Megapixel. NFC und LTE sind nett, aber Bluetooth 3.0 wäre besser gewesen.

    Für ein Flagschiff zu diesem Preis hätte ich mehr erwartet und auch die Wertigkeit des Gehäuses ist nicht optimal. Man kann auch bei einem Wechselakku Alu oder Carbon verwenden…

    Das die Menütasten jetzt im Bildschirm ausgeführt sind, ermöglicht natürlich kontextsensitive Änderungen, separate Taster oder Sensortasten hätten aber den Vorteil gehabt, dass die einheitliche Bedienung erhalten geblieben wäre, dass man auch blind bestimmte Funktionen an festen Positionen hätte und … der Bildschirm verbraucht wesentlich mehr Akkuleistung als drei Tasten.

    Der große Nachteil bei Android bleibt, dass Google mit jeder Version seine nicht vorhandenen UI-Guidelines auf den Kopf stellt und die Hersteller dann noch ihre eigenen Oberflächen drüberstülpen, was Updates (Google hat mal mit 18 Montaten Update Garantie geworben) ad absurdum führt.

    Ich sage nur HTC Desire Desaster. Daher muss ich sagen, dass Apple mit iOS und selbst Microsoft mit Windows Phone den konsistenteren Bedienansatz hat. Google ist eher ein Hacker Telefon von Kindern programmiert für Kinder. Inkonsistent bis ins letzte Pixel und jedes Gerät ist anders schlecht implementiert.

  • Am 5. April 2012 um 13:22 von MSA

    Artikel aktualisiert?
    An den Autor:
    im Artikel schreiben Sie, das er aktualisiert wird, wenn sie weitere Tests gemacht haben (z.B. Akkulaufzeit). Nach vier Monaten ist noch nichts aktualisiert worden. Der Akku hält wohl recht lange 😉

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *