Die üblichen Einstellmöglichkeiten sind natürlich ebenfalls vorhanden. Neben der bereits erwähnten individuellen Belegbarkeit der Tasten ist beispielsweise eine separate Sensitivitätseinstellung der X-/Y-Achsen möglich. Man kann die Beschleunigung und USB-Polling-Rate anpassen und hat eine Profil- sowie Makroverwaltung.

Die Makro-Funktion ist exzellent und erlaubt die Anpassung individueller Events, das Einfügen von Verzögerungen oder die Aufnahme von Maus-Events. Man kann sogar den Playback-Modus einstellen. Das reicht von der einer einzelnen Ausführung des Makros über eine bestimmte Anzahl von Wiederholungen bis hin zur unendlichen Wiederholung, solange die entsprechende Taste gedrückt gehalten wird, oder einer Feststellfunktion für die Endloswiederholung. Hinsichtlich derart ausgefeilter Makro-Funktionen können sich andere Gaming-Mäuse eine dicke Scheibe abschneiden.

Es gibt allerdings einen kleinen Bug. Denn ganz egal, welches Makro man einer bestimmten Taste zuweist: Man muss sicherstellen, dass dieses Makro noch ein zweites Mal selektiert wird, da die Software dazu tendiert, die Standardbelegung bei der Frage heranzuziehen, was die Wiederholungsoptionen sein sollen.

Aber selbst die Makro-Verwaltung der Razer Naga ist noch nicht perfekt. Man kann beispielsweise keine zusätzlichen Tastendrücke einfügen oder ein Makro an einem gewählten Punkt durch eine weitere Aufnahme erweitern. Auch die Gelegenheit zur Integration so genannter „Nested Macros“ – also innerhalb von Makro liegende Makros, die erst nach der Ausführung des „äußeren“ Makros aufgerufen werden – wurde bei der Naga nicht genutzt.

Die Kontrollsoftware von Razer funktioniert sehr gut und ermöglicht eine echte individuelle Anpassung der Maus.
Die Kontrollsoftware von Razer funktioniert sehr gut und ermöglicht eine echte individuelle Anpassung der Maus.

Eines Tages wird es wohl mal einen Hersteller geben, der die Tore zum Makro-Himmel aufstößt und uns alle zu glücklichen Insassen macht – aber dieser Tag ist noch nicht gekommen.

Performance

Obwohl sie als MMO-Maus konzipiert ist und entsprechend beworben wird, eignet sich die Naga auch für Shooter sehr gut und beweist in Serious Sam HD, dass auch sie das gute, alte, typische Razer-Feeling rüberbringt.

Fazit

Die Razer Naga in der Molten Special Edition ist zwar nicht ganz so hübsch wie auf den Promo-Fotos, sieht aber immer noch gut aus. Aber das Wichtigste: Sie bietet enorm viel Raum für die Ausführung von Tastenkombinationen und Makros und liegt außerdem auch noch gut in der Hand.

Wer also gern MMOs spielt, auf ein kabelloses Modell á la Razer Naga Epic verzichten kann und eine ungewöhnlich aussehende Maus mit hohem Komfort und einer unglaublichen Belegungsvielfalt sucht, wird kaum eine bessere Maus als die Razer Naga finden.

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