Kamera

In diesem Punkt hat sich ebenfalls nichts getan. Das Arc S ist – wie sein Vorgänger – mit einer 8-Megapixel-Digicam samt Foto-LED ausgestattet und in der Lage, HD-Videos in 720p mit 30 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen. Der Bildsensor kommt von Sony und hört auf den Namen Exmor R. Er soll sich durch überdurchschnittliche Leistungen bei mäßigen Lichtverhältnissen auszeichnen. Unterm Strich arbeitet die Digicam gut, aber auch nicht viel besser als die Konkurrenten.

In diesem Bild hat das Gegenlicht die Farben ausgewaschen.
In diesem Bild hat das Gegenlicht die Farben ausgewaschen.

Die Farbwiedergabe ist hier kräftig und ziemlich realistisch.
Die Farbwiedergabe ist hier kräftig und ziemlich realistisch.

Video-Ausgang und Bildverbesserung

Na klar, das Xperia Arc S gehört mit zu den besten Android-Smartphones – aber da gibt es ja einige Modelle zur Auswahl. Was dieses Gerät über die Konkurenten hebt, ist seine Art, Bilder anzuzeigen.

Wer ein Foto oder Video aus seiner Galerie öffnet, bekommt gar nicht mit, dass sich im Hintergrund die sogenannte Bravia Engine startet – ein Bildverbesserungsalgorhitmus, der unter gleichem Namen auch bei Sony-Fernsehern zum Einsatz kommt. Er setzt verschiedene Filter ein, versucht, Rauschen zu entfernen und den Kontrast zu erhöhen und schärft das Bild nach. Das mag zwar nicht mehr ganz natürlich sein, sieht aber gut aus – vor allem bei Videos auf dem kleinen Display.

Und die ganze Sache funktioniert auch, wenn man die Inhalte nicht auf dem Display des Smartphones wieder-, sondern über HDMI an den Fernseher ausgibt. Standardmäßig ist die Bravia Engine in diesem Einsatzfall zwar abgeschaltet, aber wir vermuten, dass der Hersteller das nur macht, um ihre Leistungsfähigkeit zu präsentieren.

Fazit

Aus der Perspektive eines Android-Nerds gesprochen ist es fast schon eine Schande, dass Sony Ericsson nicht schon längst ein neues Flaggschiff auf den Markt geworfen hat. Das neue Arc gehört zwar noch nicht zum alten Eisen, hat aber einfach schon ein paar Monate in einem extrem schnellebigen Markt auf dem Buckel – und die Konkurrenz schläft nicht. Unterm Strich überzeugt das Gerät noch immer, aber wer Wert auf die inneren Werte legt, wird mit der vergleichsweise geringen Arbeitsspeicherausstattung (512 MByte) und dem Single-Core-Prozessor so seine Probleme haben. Heute laufen alle Apps und Spiele flott und problemlos – aber ob das in einem Jahr noch so sein wird?

Trotzdem ist das Arc S für die Masse der Interessenten wohl ein guter Kauf. Vor allem die Bravia Engine und das mitgelieferte HDMI-Kabel machen das Gerät für Video- und Multimedia-Fans sehr interessant, die damit ihren eigenen Video-Player in der Hosentasche mit sich herumtragen können – ohne gleichzeitig auf die Vorteile eines guten Allround-Smartphones verzichten zu müssen.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Schon im Test: Sony Ericsson Xperia Arc S

  • Am 13. Dezember 2011 um 10:42 von Andreas

    Xperia Arc S
    Also bei mir war im Lieferumfang leider kein Micro-HDMI Kabel. Auch ist das ARC S software technisch weit hinter HTC. Mein Vorgänger, HTC DesireZ, war wesentlich bedienerfreundlicher. Einfach Funktionen und Einstellmöglichkeiten fehlen dem SonyEricsson. Sicherlich Qualitativ nicht schlecht, aber Bedienerunfreundlich wenn man andere Androids kennt.

    • Am 23. Dezember 2011 um 22:40 von Stefan

      AW: Xperia Arc S
      Also ich wollte mir erst das Desire Z holen aber da es ein viel kleineres Display hat (3,7Zoll) und 180g wiegthabe ich mir das Sony-Ericsson Arc s gekauft.
      Zur Software kann ich nicht so viel sagen aber Sense sieht auf den ersten Blick auf jeden Fall besser aus.
      Ausserdem finde ich das Desire Z hat mit dem Z-Scharnier sehr schlechte vorraussichten oft verkauft zu werden, da in so ziemlich jedem Testbericht dieses bemängelt wird.

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