Kaufberatung: iPad, Netbook oder Ultrabook – welches Gadget ist das Beste?

Leistung

iPad-Gamer bleiben aber nicht auf so „einfache“ Spiele wie Angry Birds beschränkt. Dank seines A5-Prozessors läuft hier auch grafisch Aufwändigeres problemlos, darunter Rennspiele wie Need for Speed. Gesteuert wird dabei durch Neigbewegungen des Tablets statt per Tasten- oder Joystickeingabe.

Tablet-Käufer dürfen sich darüber hinaus über erfreuliche Akkulaufzeiten freuen. Bis zu zehn Stunden am Stück läuft das iPad mit einer Akkuladung. Wer ununterbrochen Need for Speed spielt, kommt zwar nicht so weit – aber das ist dennoch eine Ansage.

Netbook-Akkus hingegen geben, je nach Modell, nach etwa vier Stunden den Geist auf. Damit kann man problemlos im Café im Internet surfen oder seine Mails beantworten – für einen Abenteuerurlaub fernab jeglicher Stromversorgung ist das aber nichts. Und überhaupt, auch die Leistung der Netbooks ist arg eingeschränkt. Mit ihrenn Atom-Prozessoren und der geringen Arbeitsspeicherausstattung reichen sie für einfache Aufgaben aus. Wer aber zu viele Browser-Fenster zugleich öffnet oder ein Video betrachtet und gleichzeitig im Office tippt, bringt das Gerät schnell an seine Grenzen. An aufwändige Games, an Bildbearbeitung oder das Betrachten von Videos in HD-Auflösung sollte man aber besser gar nicht erst denken.

Wer ebendiese Leistung benötigt, muss den kräftigen Aufpreis für ein Ultrabook bezahlen. Sie haben ähnliche Rechenpower wie vollwertige Notebooks oder Desktop-PCs. Damit lässt es sich also so anständig arbeiten, dass man keinen zusätzlichen Computer mehr benötigt, während iPad und Netbook eher als Ergänzung zur vorhandenen IT-Ausstattung sinnvoll sind.

Wenig Power, aber ein ansonsten vollwertiger Rechner: Netbooks wie das Samsung NC10JP06 gibt es bereits ab 250 Euro.
Wenig Power, aber ein ansonsten vollwertiger Rechner: Netbooks wie das Samsung NC10JP06 gibt es bereits ab 250 Euro.

Preise

Ein iPad ist teuer? Stimmt. Preise ab 479 Euro sind kein Pappenstiel, und wer mehr Speicher möchte (einen SD-Kartenslot zur Erweiterung gibt es ja nicht) oder gerne UMTS integriert hätte, muss noch mehr Geld auf den Tisch legen – und hat noch nicht einmal einen uneingeschränkt nutzbaren Computer.

Dagegen ist ein Netbook deutlich günstiger. Ab etwa 250 Euro geht es langsam los, für 300 bis 350 Euro gibt es etwas Ordentliches. Auch hier wollen Extras wie UMTS natürlich bezahlt werden, aber die meisten Geräte sind ähnlich ausgestattet – und unterscheiden sich primär in Design-Aspekten.

Ultrabooks haben dafür nicht nur einen coolen Namen, sondern auch heftige Preise. Mindestens 900 Euro muss man schon investieren, nach oben hin sind kaum Grenzen gesetzt. Aber dafür gibt es eben auch einen vollwertigen Rechner.

Besser oder schlechter gibt es nicht - sondern nur das richtige Gadget für jeden Einsatzzweck.
Besser oder schlechter gibt es nicht – sondern nur das richtige Gadget für jeden Einsatzzweck.

Fazit

Das beste Gerät gibt es nicht. Zwar kann man sowohl mit einem Tablet als auch mit einem Net- oder Notebook im Coffee-Shop surfen, aber alle Klassen können eben signifikant mehr – und vor dem Kauf sollte man wissen, was man möchte.

E-Books lesen, Videos betrachten, Spiele spielen – und zwischendurch ein paar Mails beantworten oder die Präsentation durchsehen? Das klingt nach dem iPad. Einfache Bedienung, tolles Design, hervorragende Bedienung und eine gigantische App-Auswahl machen Tablets zu einem guten Kauf.

Netbooks hingegen sind da schon eher die Allrounder. Hier kann man auch mal eben eine externe Festplatte oder Speicherkarte anschließen, Standard-Software installieren und dank der integrierten Tastatur auch etwas längere Texte zu Papier bringen – denn dank USB-Port lässt sich hier auch ein Drucker anschließen. Außerdem sind die Geräte günstig. Dafür mangelt es aber auch an der Leistung. Für anspruchsvolle Aufgaben sind sie nicht geeignet.

Utrabooks sind die uneingeschränkten, mobilen Alleskönner. Die volle Power eines ausgewachsenen Computers trifft auf attraktives Design und kleine Abmessungen. Klingt gut – ist aber teuer. Aber wer auch unterwegs auf anspruchsvollere Aufgaben wie Bildbearbeitung mit Photoshop angewiesen ist, hat zumindest in diesem Umfeld keine Alternative. Einen Vergleich zwischen aktuellen Ultrabooks gibt es hier.

Neueste Kommentare 

6 Kommentare zu Kaufberatung: iPad, Netbook oder Ultrabook – welches Gadget ist das Beste?

  • Am 14. Dezember 2011 um 15:12 von Andrea

    Tablet
    Das iPad ist die beste Lösung am Markt. Andere Tablets sind nur billige Imitationen, das IOS-Betriebssystem ist das fortschrittlichste der Welt und Android haushoch überlegen.
    Wer es sich finanziell leisten kann kommt am iPad nicht vorbei.

    • Am 14. Dezember 2011 um 22:33 von HAHA

      AW: Tablet
      Typischer Frauenkommentar wenns um Technik geht, von denen sie keine Ahnung haben 😀

    • Am 15. Dezember 2011 um 08:26 von Flexus

      AW: Tablet
      In was für einer Welt lebst du?
      Es gibt Tablets die sehr wohl mit dem iPad mithalten können.
      Ich beziehe mich hier jetzt z. B. auf das Samsung Galaxy Tab

      Es steht dem iPad in nichts nach!

      -Gleiche, bzw bessere Hardware
      -Gleiche Möglichkeiten
      -Gleichwertig aber andere Bedienung
      -Deutlich Günstiger
      -Nicht auf Apple Produkte angewiesen wie iTunes

      Das einzige was beim Galaxy Tab vielleicht nicht ganz soo gut ist, ist das Design. Aber das ist ja eh Geschmackssache

      Ich möchte des iPad nicht schlecht machen, es ist gut dagegen kann man nichts sagen. Aber es als allerbeste Möglichkeit darzustellen halte ich für nicht richtig.

  • Am 14. Dezember 2011 um 20:47 von Katharina

    Netbook
    Also ich habe seit 2 Jahren ein Netbook. Ich schreibe viel, mehrere Seiten pro Tag, und ich muss sagen, nach der ersten eingewöhnung an die kleineren Tasten klappt das Blindschreiben wie beim „großen“ PC. Ich sitze sogar lieber am Netbook, habe nebenbei Musik an und bin in einigen Foren unterwegs. Bisher kann ich mich nicht beklagen, denn der Kartenslot und die 3 USB Ports machen auch die Fotoarchivierung leicht. Einen eingebauten UMTS Router hat es auch, obwohl ich momentan nur W-Lan nutze. Bei dem Sauwetter macht es auch keinen Spaß mit dem Ding im grünen zu sitzen. Und noch etwas: bei meinem NC10 von Samsung hält der Akku 4 Stunden wenn ich dauerhaft im Netz bin, offline hält er 8 bis 9 Stunden Problemlos durch.

  • Am 15. Dezember 2011 um 11:29 von Herbert

    Netbook und Co.
    Wo bin ich hier hingeraten?
    Das „Gadget“ muss den „Coolnessfaktor“ haben. Mir wird schlecht. Wer so etwas schreibt, ist bestimmt kein „Vielleser“ und sollte Tastaturen in Zukunft auch meiden.
    Will sich hier der Autor bei coolen Jugendlichen einschleimen oder kann er gar nicht mehr richtig reden?

    • Am 15. Dezember 2011 um 11:34 von Daniel Schraeder

      AW: Netbook und Co.
      Hallo Herbert,

      danke für den kritischen Kommentar. Meiner Beobachtung nach wird in der Praxis von vielen Käufern dem iPad auch dann der Vorzug gegeben, wenn das Gerät aufgrund seiner Eigenarten eigentlich nicht der richtige Kauf ist – aber es ist eben das iPad, es ist von Apple, es hat ein gewisses Image, man zeigt sich gerne damit – und man hätte es schlicht einfach gerne. Genau das ist es, was ich in diesem Beitrag mit „Coolness-Faktor“ meine.

      Beste Grüße
      Daniel Schraeder, CNET.de

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