Die sonstige Ausstattung des M11xR3: Ein 11,6 Zoll großes Display mit 1366 mal 768 Pixel Auflösung, eine hintergrundbeleuchtete Tastatur, vier verschiedene Beleuchtungszonen, die in jeder gewünschten Farbe erstrahlen oder ganz abgeschaltet werden können, je ein DisplayPort-, HDMI- und USB-2.0-Anschluss (letzterer mit PowerShare), zwei USB-3.0-Ports, ein SD-Kartenleser sowie FireWire- und Audio-Anschlüsse, die für 5.1-Ausgabe umkonfiguriert werden können. Die im Gerät integrierten Lautsprecher stinken zwar nicht gegen ein ausgewachsenes Soundsystem an, sind aber um Längen besser als alles, was man sonst in einem Sub-Notebook vorfindet.

In zweierlei Hinsicht enttäuscht das kompakte Gerät allerdings: Erstens ist der verbaute Bildschirm nicht annähernd so knackig, lebendig und dynamisch, wie er es sein könnte und wie wir es uns wünschen würden. Und zweitens agieren die zum Touchpad gehörigen Tasten derart schwammig, dass man für alles abseits gelegentlicher Nutzung – geschweige denn ernsthaftes Gaming – lieber auf eine separate Maus zurückgreift.

Performance

Es ist ein Beweis für die rasante Weiterentwicklung der Technik, dass das M11xR3 eine deutlich höhere Leistung hat als das letztes Jahr getestetes M11x. Nur zur Erinnerung: Vor einem Jahr lag eine Version mit Core i5, 4 GByte RAM, SSD und Geforce 335 vor, die damals 1633 Euro kostete – also fast doppelt so viel wie die jetzt getestete M11xR3-Version. Und würde man noch das Update auf eine größere Festplatte ausklammern, die auf die Gaming-Performance praktisch keinen Einfluss hat, wäre der Preis der letztjährigen Testversion sogar mehr als doppelt so hoch.

Beim Display des Alienware M11x sollte Dell in der nächsten Fassung Hand anlegen - das geht besser.
Beim Display des Alienware M11x sollte Dell in der nächsten Fassung Hand anlegen – das geht besser.

Prinzipiell tritt also ein diesjähriges Midrange- gegen ein letztjähriges Highend-Modell an – und zeigt ihm die Hacken. Im 3DMark06 fährt das M11xR3 8112 Punkte ein, letztes Jahr standen nur 6136 Punkte auf dem Zähler. Die neue Version hat aber nicht nur mehr Leistung, sondern geht auch noch effizienter mit ihr um: Die Akkulaufzeit liegt im Test – Wiedergabe eines XviD-Videos bei abgeschalteten Stromsparfunktionen sowie Bildschirmhelligkeit und Lautstärke auf Maximum – bei satten drei Stunden und 51 Minuten, was ein absolut respektabler Wert ist.

Fazit

Wir lieben das M11x der Dell-Tochter Alienware auch in seiner R3-Fassung. Aber angesichts stetig besser werdender Technik würden wir uns wünschen, dass Alienware den Nachfolger – ein möglichstes R4 – einer Abmagerungskur unterzieht und dem Gerät einen schöneren Bildschirm und ein deutlich besseres Touchpad mitsamt Tasten spendiert. Und vielleicht schaffen es die Designer endlich, dem immer noch ungenutzten 3G-Slot endlich einmal sinnvoll in das System einzubinden.

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