Energiespartipps für Android-Smartphones: So hält der Handy-Akku länger

6. E-Mail hat 60 Minuten Verspätung

Wenn es wirklich brennt, ist der Smartphone-Nutzer telefonisch erreichbar. Dann klingelt das Telefon sofort, und wichtige Infos können ausgetauscht werden. Deswegen kann man E-Mails ruhig und ohne schlechtes Gewissen etwas seltener synchronisieren. Wer ohnehin nur gelegentlich sein Postfach checkt, stellt den automatischen Nachrichtenabruf einfach aus – beim Blick in die App gibt’s dann die Neuigkeiten zu sehen.

Und wer tatsächlich auf aktuelle Informationen angewiesen ist, kann sich die Nachrichten ja im Stunden- statt im Minutentakt abholen. Auf den Unterschied kommt es in der Praxis meist nicht an – aber das macht wertvolle Gesprächsminuten gut.

7. Videos und Spiele – schon morgens in der S-Bahn?

Android-Smartphones sind ganz schöne Alleskönner! Videos bei Youtube oder – dank Flash-Player – sogar im Browser, Angry Birds oder actiongeladene 3D-Racegames: Ja, das klappt. Aber das sind die größten Energiefresser, die man seinem Handy antun kann.

Wer mit einer Akkuladung über den Tag kommen muss, sollte sich deshalb genau überlegen, ob man die wertvolle Energie schon am Morgen verschenkt. Wer morgens Nachrichten im Web liest, hat Abends noch genug Reserven für das 3D-Spiel auf dem Weg nach Hause – und wenn überraschend viele Telefonate anstehen, nicht schon am späten Nachmittag einen leeren Akku.

8. Akku-Spar-App ausprobieren

Das Android-Betriebssystem tut schon so einiges, um Energie zu sparen. Aber im knallharten Alltag muss es eben auch einen Vergleich mit der Konkurrenz überstehen – und deswegen werden hier ab Werk nicht alle Schrauben kräftig angezogen.

Spezielle Stromspar-Apps greifen den Anwender mit Tipps und automatischen Einstellungen unter die Arme, wenn es darum geht, Energie zu sparen. Ein Beispiel dafür ist der kostenlose Easy Battery Saver. Neben den bekannten und bereits erwähnten Tipps hat er noch ein paar Kniffe parat. So schaltet er bei niedrigem Akkustand beispielsweise die Datenverbindung zum Internet ab, aber in regelmäßigen Abständen kurz wieder ein – damit Instant Messages, E-Mails, Facebook-Updates & Co. eben doch den Empfänger erreichen. Aber gebündelt statt chaotisch – das spart Strom.

9. Im Notfall wird aus dem Smartphone ein Handy

Spätestens, wenn die 15-Prozent-Hürde unterschritten wurde, meldet sich das Smartphone mit einem Warnhinweis: Achtung, Reserve! Wer jetzt keine Steckdose parat hat, muss zu härteren Mitteln greifen.

In diesem Fall empfehlen wir, sofort alles abzuschalten – und wir meinen alles. Nicht nur die Klassiker GPS, WLAN und Bluetooth, sondern auch UMTS und die Datenübertragung über das Handynetz. Ist das getan, sollte man das Gerät einfach in die Tasche stecken – so bleibt noch eine gewisse Notreserve für SMS und Telefonate, und man kann den Zeitpunkt, an dem sich das Telefon selbst abschaltet, noch nach hinten verlegen. Übrigens: Hat sich das Handy abgeschaltet, sollte man es erst wieder einschalten, wenn es am Ladegerät hängt. Denn das belastet den Akku stark und reduziert seine Lebensdauer.

10. Immer laden

Der Tipp mag sich blöd anhören, ist aber eine tolle Lösung: Jedes Mal, wenn eine Steckdose in der Nähe ist, sollte man seinen androiden Begleiter aufladen. Mit einem handlichen Steckernetzteil für ein paar Euro und einem USB-Adapter für den Zigarettenanzünder im Auto kann man fast überall ein paar Prozente Energie gutmachen – und sieht die bösen Farben Orange und Rot in der Ladestandsanzeige nie.

Für den Notfall empfehlen sich auch portable Akkus mit USB-Anschluss, die bei Bedarf wieder Leben ins Handy hauchen. Ein Beispiel dafür ist der 11.000 mAh starke FTB11000U von IconBIT, der Durchschnitts-Handys fünf bis acht Mal wieder voll aufladen kann. Selbstverständlich gibt es auch kleinere Modelle, die auch in der kleinsten Jackentasche noch einen Platz finden.

Und wer mit seinem Notebook die Internet-Verbindung des Smartphones mitnutzen möchte, macht das besser über USB als über WLAN. Das lädt den Stromspeicher und benötigt zugleich weniger Energie.

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