Sony zeigt PSV: neue tragbare Playstation Vita im Vorab-Test

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Fast noch wichtiger als die Hardware sind die Spiele – und das Erlebnis, das der Spieler bei der Verwendung der PSV hat. Alle Erfahrungen in diesem Preview basieren auf ein paar Demo-Versionen, die unsere US-Kollegen anspielen durften – aber bis zur Markteinführung in Deutschland werden wir die Konsole selbstverständlich noch einmal ausführlich mit Vollversionen testen. Es kann also sein, dass sich unsere Meinung im Praxiseinsatz hier und dort noch etwas verändert.

Zu den ersten Demos, die unsere Kollegen in New York in die Finger bekommen, gehört Uncharted: Golden Abyss. Das Game ist vor Allem deswegen interessant, weil wir es in Variationen bereits von anderen Konsolen her kennen. Und in der Tat: Auf dem (im Vergleich zum Full-HD-Fernseher im Wohnzimmer) kleinen Display der PSV sieht jedes einzelne Pixel genauso gut aus wie auf dem großen Bruder, der PS3.

Das Gaming-Erlebnis kann aber zumindest auf Anhieb nicht so ganz mit der PS3 mithalten. Das mag daran liegen, dass Sony den anwesenden Journalisten natürlich so viele PSV-Funktionen wie möglich auf einmal zeigen möchte. Man läuft durch die virtuelle Welt mit den analogen Joysticks oder tippt alternativ auf sein Ziel im Display. Und im Scharfschützenmodus steuern wir das Zielfernrohr mit dem Touchpad auf der Rückseite. Das funktioniert ganz gut, ist aber zumindest am Anfang etwas viel. Vielleicht muss man sich daran eben erst gewöhnen.

Deutlich spannender erscheint uns da schon die Umsetzung von FIFA. Der Spieler kann den Ball hier besser kontrollieren und diverse Tricks durchführen – das sorgt für mehr Präzision auf dem Weg zum gegnerischen Tor. Auch grafisch überzeugt uns die Fußballsimulation vollends. Einen Unterschied zur PS3 sehen wir nicht.

Unser Favorit bei der PSV-Präsentation war allerdings Escape Plan, ein Puzzle mit den zwei liebenswerten Charakteren Laarg und Lil. Die Spieler nutzen alle Eingabemöglichkeiten der Vita, um die beiden zwischen fiesen Fallen und Sackgassen in Richtung Ziel zu lotsen.

Vorläufiges Fazit

Die Vita ist leicht und kräftig – das sind schon einmal sehr gute Voraussetzungen. Dass sie grafisch problemlos Nintendos 3DS toppt, überrascht auch niemanden – abgesehen vom fehlenden 3D-Effekt, versteht sich. Und besser als die alte PSP ist sie allemal, wenn man mit dem neuen Gamepad leben kann und sich mit den Steuerungsoptionen angefreundet hat.

Viel wichtiger ist aber wohl die Frage, ob die PSV auch gegen iPhone, iPad und die Batterie der Gaming-tauglichen Android-Smartphones antreten kann. Ganz klar, hier gibt es natürlich viel mehr Eingabemöglichkeiten, die sich an Intensiv- statt an Gelegenheitszocker widmen. Und damit könnte die PSV ein Volltreffer für ihre Zielgruppe sein.

Einen ausführlichen Einzeltest veröffentlichen wir, sobald uns eine PSV in der Europa-Version vorliegt.

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