Die Maus bietet zwar auch Makro-Funktionen, aber wie bei der Abyssus sind ihre Makros praktisch wertlos – sie speichern nur 16 Ereignisse. Nicht nur aus diesem Grund fühlt sich die Imperator in Sachen Nutzer-spezifischer Anpassung im Vergleich zu aktuellen Gaming-Mäusen von Roccat und SteelSeries irgendwie ein wenig überholt an.

Als kleinen Ausgleich kann die Maus aber immerhin einen Onboard-Speicher namens Synapse vorweisen, in dem alle gespeicherten Einstellungen abgelegt werden: Steckt man die Razer Imperator an ein neues System an, kann man sofort mit den gewohnten Einstellungen loslegen.

Performance

In Serious Sam HD zeigt die Imperator dann aber mit unglaublich akkurater und flüssiger Leistung, dass sie dem Namen „Gaming-Maus“ durchaus zurecht trägt. Sie mag vielleicht nicht der am besten ausgestattete Nager sein, aber wenn es um ihre eigentliche Kernaufgabe geht, dann lässt sie Razer-typisch kaum Wünsche offen.

Razer-typisch ist das "atmende" Logo des Herstellers auf dem Rücken der Maus.
Razer-typisch ist das „atmende“ Logo des Herstellers auf dem Rücken der Maus.

Fazit

Bei der Razer Abyssus hat die Begrenzung auf 16 Makro-Ereignisse kein echtes Stirnrunzeln bei uns ausgelöst. Ja, es ist nur eine symbolische Maßnahme – aber die Abyssus ist auch nur eine Einsteiger-Maus, bei der Makros ein nettes Zusatz-Feature sind, das die meisten Anwender wahrscheinlich nie nutzen werden.

Angesichts des praktisch doppelt so hohen Preises gehört die Imperator einer ganz anderen Gewichtsklasse an, in der eine solche Makro-Limitierung ein echtes Manko ist. Wer darauf auch nur ansatzweise Wert legt, sollte sich nach einer anderen Gaming-Maus im gleichen Preissegment umschauen, die diesbezüglich nicht funktionell beschnitten ist.

Vielleicht merzt die neue 2012er Version der Razer Imperator – 6400 dpi, 4G-Dual-Sensor (Laser und optisch) und 69,99 Euro Listenpreis – diese Schwachstelle ja aus. Wir sind jedenfalls schon auf sie gespannt.

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