Leistung

In Sachen Geschwindigkeit ist die FZ48 zwar nicht ganz so schnell wie die FZ150. Mit den meisten anderen Highend-Megazoom-Kameras kann sie aber mithalten und ist der Preisklasse unter 300 Euro mit das schnellste Modell. Bis nach dem Betätigen des Einschalters das erste Foto im Kasten ist, vergehen etwa 1,8 Sekunden. Zwischen jeder weiteren Aufnahme genehmigt sich die Kamera eine Verschnaufpause von 1,2 Sekunden. Mit zugeschaltetem Blitz verschlechtert sich der Wert noch einmal um zwei Sekunden.

Um auf das Motiv zu fokussieren und das Foto einzufangen, benötigt die FZ48 bei optimalen Lichtverhältnissen 0,4 Sekunden. Im Zwielicht verschlechtert sich der Wert auf 0,6 Sekunden. Im Serienbildmodus schafft die Kamera bei voller Auflösung 2,9 Fotos pro Sekunde. Wer sich mit 3 Megapixeln zufriedengibt, wird mit 10 fps belohnt.

Bildqualität

Die Bildqualität der Panasonic Lumix DMC-FZ48 hat sich gegenüber der Vorgängerin FZ45 verbessert. Wer die Fotos auf 100 Prozent vergrößert und sich die Nase am Bildschirm plattdrückt, wird sich allerdings trotzdem an Rauschen und Artefakten stören. In der Praxis reicht die Bildqualität jedoch absolut aus, solange man nicht regelmäßig starke Ausschnittsvergrößerungen oder Abzüge im Posterformat anfertigt. Wie die meisten Kompakt- und Bridgekameras schlägt sich die FZ48 bis einschließlich ISO 200 gut. Je besser die Lichtverhältnisse, desto schöner die Fotos. Mit ISO 400 geschossene Aufnahmen reichen noch für kleine Abzüge und fürs Internet. Das gleiche gilt für ISO 800, wenn man auf Ausschnittsvergrößerungen verzichtet. Von ISO 1600 raten wir ab – hier gehen die Farben kaputt, und es treten zahlreiche gelbe Flecken auf den Bildern auf.

Belichtungsautomatik und Farbwiedergabe leisten sehr gute Dienste. Die Aufnahmen sehen hell, lebendig und realitätsnah aus. Allerdings lässt, wie bereits erwähnt, die Bildqualität bei den beiden höchsten ISO-Empfindlichkeiten eben deutlich nach.

Die AVCHD-Videoclips der FZ48 gelingen scharf und überzeugen mit guter Belichtung sowie Farbe. Bewegungen werden außergewöhnlich weich wiedergegeben. Bei Aufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen treten die gleichen Probleme auf wie bei den Standfotos. Der optische Zoom funktioniert erfreulicherweise auch während des Filmens. Allerdings ist der Objektivmotor in leisen Umgebungen auf den Aufnahmen zu hören. Der kontinuierliche Autofokus funktioniert sehr gut. Das gleiche gilt für den Windfilter. Die FZ48 schießt während des Filmens auch Standbilder, allerdings mit auf 3,5 Megapixel reduzierter Auflösung.

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