Die Highligts der CES: Tablets & Handys mit HD-Displays, gigantische OLED-TVs & Co.

von Manuel Masiero am , 19:50 Uhr

Die Consumer Electronics Show (CES) öffnet vom 10. bis zum 13. Januar ihre Pforten in Las Vegas und wird einmal mehr alle wichtigen IT-Trends für das laufende Jahr vorgeben – darunter wohl Tablets und Smartphones mit gigantischen und hochauflösenden Displays, ultradünne Fernseher mit Internet- und App-Store-Zugang, Kameras mit Mega-Zoom und vieles mehr. Wir zeigen die coolsten neuen Produkte.

Pünktlich Anfang Januar jeden Jahres steigt in Las Vegas die Consumer Electronics Show (CES [1]) und verwandelt das US-amerikanische Spielerparadies dann für vier Tage in eine riesige Bühne für alle wichtigen Neuerungen und Innovationen rund um Computertechnik und Unterhaltungselektronik. Die CES gilt als eines der zuverlässigsten Trendbarometer der Branche, denn was es dort zu sehen gibt, definiert die IT-Themen für das laufende Jahr. So nahm beispielsweise der 3D-Fernseher- und der Tablet-Rummel seinen Anfang auf der Messe und entwickelte sich im Jahresverlauf zu einem wahren Hype, der bis heute anhält.

Auch 2012 darf man sehr gespannt sein, was die etwa 2.500 Aussteller den voraussichtlich mehr als 100.000 Fachbesuchern alles zu bieten haben. Wir haben die Hallen noch vor dem Messebeginn gründlich auf den Kopf gestellt und stellen im Folgenden die besten und interessantesten CES-Produkte vor.

Heimkinobereich

Wer hat den Größten? Fernseher mit gigantischen Bilddiagonalen sind wie immer der Hingucker auf jeder Messe. Dieses Jahr auf der CES vorgestellte Modelle kombinieren pure Fläche jedoch mit Ausstattungsmerkmalen wie LED-Beleuchtung und OLED-Technik statt herkömmlicher LCD-Technik. Dazu kommen nochmals verbesserter Bildqualität sowie erweiterten Webfunktionen. Hier eine Auswahl.

Google [2] TV

TV-Geräte mit Internetanschluss sind mittlerweile nichts neues mehr, doch bislang gehen ihre Zusatzfunktionen kaum über die Einbindung von einigen wenigen Apps und ausgewählten Webinhalten wie YouTube-Videos hinaus. Google TV schickt sich an, das zu ändern und will Internet und Fernsehen im Jahr 2012 endgültig miteinander verschmelzen. Google-TV-Mattscheiben sind mit dem Browser Chrome und Adobe Flash ausgestattet und sollen es dem TV-Nutzer ermöglichen, sich eine große Bandbreite von Webvideos ins Haus zu holen.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt LG [3] mit seinen ersten 3D-fähigen Google-TV-Geräten, deren Fernbedienungen zwecks leichterer Videosuche mit einer Tastatur ausgestattet sind. Reguläres Fernsehprogramm und Webfunktionen sollen übrigens parallel laufen können. Durch die Zusammenarbeit von Google mit Sony [4] und Samsung [5] dürften beide Hersteller in Bälde ebenfalls Google-TV-Geräte herausbringen.

LG stellt den ersten 3D-fähigen Google-TV-Fernseher vor.
LG stellt den ersten 3D-fähigen Google-TV-Fernseher vor.

OLED-TVs und Riesen-Mattscheiben

Die Grenzen des technisch machbaren erweitert LG mit zwei neuen Produkten: Da wäre zum einem der gerade einmal 4 Millimeter dünne und 7,5 Kilogramm leichte OLED-Fernseher mit 55-Zoll-Diagonale, der eine extrem hohe Bildqualität bieten soll und laut Hersteller deutlich preiswerter als die sündhaft teure OLED-Konkurrenz sein wird. Einen Preis nennen die Koreaner allerdings noch nicht. Ein 55 Zoll großes OLED-Modell mit gleicher Technik hat auch Sony vorgestellt und damit den Konkurrenzkampf eingeläutet.

In die Kategorie Superlativ fällt der unten abgebildete und noch namenlose 84-Zoll-3D-Fernseher von LG mit 4K-Auflösung von 3840 mal 2160 Pixel, der ebenfalls auf der CES zu bestaunen ist. Ein Kaufpreis steht noch nicht fest, dürfte aber sicherlich in schwindelerregenden Höhen liegen.

Riesig: Der 84-Zoll-Fernseher von LG hat eine Auflösung von 3840 mal 2160 Bildpunkten.
Riesig: Der 84-Zoll-Fernseher von LG hat eine Auflösung von 3840 mal 2160 Bildpunkten.

Fernsehen mit Android [6] 4.0

Lenovo, eher bekannt für seine Thinkpad-Notebooks, will nun ebenfalls auf dem TV-Markt Fuß fassen und bringt mit dem 42 beziehungsweise 50 Zoll großen LED-Fernseher K91Smart TV die erste Mattscheibe mit Google Android 4.0 auf den Markt. Zumindest auf den chinesischen, Europa und die USA sollen erst später folgen. Im Inneren des Lenovo sitzen eine auf 1,5 GHz getaktete Qualcomm 8060 Snapdragon Dual-Core-CPU, 1 GB RAM, 8 GB Speicher, Anschlüsse für WLAN und HDMI sowie eine Kamera für Gesichtserkennung und Videotelefonie.

Cloud Storage fürs Heimkino

Cloud Computing ist in aller Munde, doch Besitzer von Heimkinoanlagen schauten bislang in die Röhre – besonders, wenn es um die digitale Zustellung von Videos ging. Diese Lücke will Samsung nun mit den beiden Heimkinosystemen HT-E6730W und HT-E5500W schließen. Die beiden ähnlich ausgestatteten Systeme (mit 5.1-Sound, 3D-Blu-Ray, Wi-Fi und Samsung Apps) sollen Video-DVDs in der Samsung-Cloud speichern können, nachdem der Anwender sich als rechtmäßiger Besitzer ausgegeben hat.

Mit Wolken-Anbindung: Das Heimkinosystem Samsung HT-E6730W speichert DVDs im Internet.
Mit Wolken-Anbindung: Das Heimkinosystem Samsung HT-E6730W speichert DVDs im Internet.

Smartphones

Geht es nach den Neuvorstellungen auf der CES, ist das iPhone längst nicht mehr das Maß der Dinge – zumindest auf der Hardware-Seite: Größere Displays, brillantere Farben, leistungsstärkere Kameras und interessantes Zubehör hat fast jeder bekannte Handy-Hersteller im CES-Gepäck. Von Apple [7] sieht man dagegen nichts. Wie in den vergangenen Jahren ist der Branchenprimus gar nicht erst zur Messe angetreten.

Smartphones im Großformat

Mit dem Motoluxe stellt Motorole ein Android-Smartphone [8] der Mittelklasse vor, das über ein 4 Zoll großen Touchscreen aus robustem Gorilla-Glas bedient wird (zum Vergleich: das iPhone-Display kommt auf 3,5 Zoll) und mit 854 mal 480 Pixel eine geringfügig höhere Auflösung als die meisten Konkurrenten mitbringt. Highlight des 9,9 Millimeter schlanken und voraussichtlich ab Februar erhältlichen Smartphones ist eine 8-Megapixel-Kamera.

Das Motoluxe kommt mit Android, 4-Zoll-Touchscreen und 8-Megapixel-Kamera.
Das Motoluxe kommt mit Android, 4-Zoll-Touchscreen und 8-Megapixel-Kamera.

Noch mehr Pixel und Megapixel stecken im High-End Smartphone Sony Xperia S. Die 4,3 Zoll große Anzeige verfügt über HD-Auflösung (1280 mal 720 Bildpunkte), dazu gibt es eine 12-Megapixel-Kamera, die Videos im 1080p-Format aufzeichnet und eine Lächelerkennung sowie einen Bildstabilisator mitbringt. Sowohl auf dem Motoluxe als auch auf dem Xperia S läuft allerdings noch Android 2.3 alias Gingerbread. Der Sony-Bolide soll voraussichtlich im ersten Quartal 2012 erhältlich sein und etwa 500 Euro kosten. Ein echter Hingucker ist auch das Nokia Lumia 900: Ausgestattet mit einem 4,3-Zoll-AMOLED-Display soll es sich besonders gut für die Darstellung von Multimedia-Inhalten eignen. Es kommt mit Windows Phone und gehört zu den ersten Geräten, die auf den UMTS-Nachfolgestandard LTE setzen. Zur Markteinführung in Deutschland ist noch nichts bekannt.

High-end Smartphone: Das Sony Xperia S kommt mit 720p-Display.
High-end Smartphone: Das Sony Xperia S kommt mit 720p-Display.

Audio-Dock für Apple iPhone und Samsung Galaxy S

Samsung hat eine Reihe von AirPlay-fähigen Audio-Docks vorgestellt, die sowohl die Geräte der Samsung Galaxy S-Familie als auch das Apple iPhone unterstützen. Das Spitzenmodell DA-E750 bietet dazu die drahtlosen Verbindungsprotokolle Apple AirPlay, Samsung AllShare sowie Audio-über-Bluetooth alias A2DP und versteht sich auf alle gängigen Audioformate wie MP3, WMA und WAV. Die Musikeinspeisung funktioniert wahlweise auch per USB-Kabel.

Doppel-Dockingstation: Samsungs DA-E750 gibt Sound kabellos von iPhone, Android und Samsung-Smartphones wieder.
Doppel-Dockingstation: Samsungs DA-E750 gibt Sound kabellos von iPhone, Android und Samsung-Smartphones wieder.

iPhone-Videoprojektor

Zubehör für das Apple iPhone gibt es auf der CES in rauen Mengen. Wir haben uns stellvertretend dafür den BenQ Joybee GP2 herausgesucht, ebenfalls eine Docking-Station, allerdings für Videomaterial: Der Mini-Projektor bietet eine native Unterstützung von 720p-Filmmaterial und wirft Videobilder mit einer Auflösung von bis zu 1280 mal 800 Pixel an die Wand. Er soll etwa 450 Euro kosten.

Der iPhone-Projektor Benq Joybee GP2 wirft Fotos und Videos direkt vom Handy an die Wand.
Der iPhone-Projektor Benq Joybee GP2 wirft Fotos und Videos direkt vom Handy an die Wand.

Tablets

Die klassische Steuerung mittels Tastatur und Maus ist kaum noch gefragt, zumindest bei Tablet-PCs. Bei dieser Geräteklasse setzt sich der letztjährige Trend munter auf der CES fort, denn viele Hersteller warten mit neuen Tablet-Produkten auf oder verpassen ihnen ein besonderes Ausstattungsmerkmal.

Papierdünne Tablet-PCs und Notebooks

Etwas ganz besonderes ist das Toshiba Excite X10. Er ist ein nur 7,7 Millimeter dünner Tablet-PC und damit sogar flacher als das 8,8 Millimeter dicke iPad 2. Trotzdem gibt es hier alle wichtigen Anschlüsse wie Micro-USB, Micro-HDMI sowie einen SD-Karten-Slot. Laut Toshiba soll das Excite X10 noch im ersten Quartal 2012 erscheinen.

Das Toshiba Excite X10 ist noch über einen Millimeter flacher als das iPad 2.
Das Toshiba Excite X10 ist noch über einen Millimeter flacher als das iPad 2.

Kein Tablet-PC, aber ähnlich schlank und laut Hersteller das dünnste Ultrabook der Welt: Die Rede ist vom Acer [9] S5, das über einen 13,3-Zoll-Bildschirm verfügt und gerade einmal 15 Millimeter in die Höhe ragt. Mit etwas über 1,3 Kilogramm ist es auch sehr leicht. Ebenso wie beim Toshiba Excite X10 steht noch kein Preis fest, den Erscheinungstermin beziffert Acer auf Mitte 2012.

Mit 15 Millimetern Bauhöhe ist das Acer Aspire S5 das laut Hersteller dünnste Ultrabook auf dem Markt.
Mit 15 Millimetern Bauhöhe ist das Acer Aspire S5 das laut Hersteller dünnste Ultrabook auf dem Markt.

Umklappbares Tablet

Wer bei Yoga an hohe Beweglichkeit denkt, kann das Hauptmerkmal des Lenovo IdeaPad Yoga sicher schon erahnen. Das als Prototyp vorgestellte 13,3-Zoll-Notebook [10] mit Windows 8 lässt sich durch Umklappen des Displays um bis zu 360 Grad auch als Tablet-PC verwenden. Vier Positionen sind möglich und werden vom Hersteller sinngemäß übersetzt als Notebook, Tablet, Stand und Zelt bezeichnet.

Lenovos Yoga sieht durch drehen des Displays aus wie Notebook, Tablet oder eine Zwischenform.
Lenovos Yoga sieht durch drehen des Displays aus wie Notebook, Tablet oder eine Zwischenform.

HD-Auflösung und küchentauglich

Normalerweise kommt ein Tablet-Display nicht über 1280 mal 800 Bildpunkte hinaus – ein Manko, mit dem die auf der CES vorgestellte neue Version des Acer Iconia-Tablet nun gründlich aufräumt. Befeuert von einer Quad-Core-CPU, deren genauen Typ der Hersteller auf der Messe nicht verriet, erreicht das Acer Iconia eine HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten.

Das Display des neuen Acer-Iconia-Tablets schafft Full-HD-Auflösung.
Das Display des neuen Acer-Iconia-Tablets schafft Full-HD-Auflösung.

Verwunderte Blicke bei den einen, Verzückung bei den anderen: Am Nischenprodukt und Tablet-PC Qooq scheiden sich die Gemüter. Das 10,1 Zoll große Gerät mit Linux-OS und einem auf 1 GHz getakteten Cortex-A9-Prozessor darf man nämlich getrost in der Küche als digitales Rezeptbuch aufstellen und muss keine Angst vor Beschädigungen haben, denn der Qooq (sprich: Cook) bietet einen Spritzschutz und darf sogar vom Tisch fallen. Alternativ können Gourmets mit dem Koch-Tablet auch Musik hören oder im Web surfen. Den Braten wenden würden wir aber weiterhin mit Küchenwerkzeug.

Rezeptbuch 2.0: Das Qooq ist wasserabweisend und stabil genug, um den harten Kücheneinsatz zu überleben.
Rezeptbuch 2.0: Das Qooq ist wasserabweisend und stabil genug, um den harten Kücheneinsatz zu überleben.

Der 80-Zoll-Tablet-PC

Das Sharp Aquos Board ist im weitesten Sinne ein Tablet-PC, allerdings will man das angesichts der angebotenen Bilddiagonalen von 60, 70 oder 80 Zoll kaum glauben. Doch wie der Name schon andeutet, ist das Aquos Board kein mobiles Produkt, sondern soll in erster Linie Tafeln beziehungsweise Whiteboards ersetzen. Dazu lässt sich der Sharp-Riese per Stift oder wahlweise auch per Fingerzeig bedienen, unterstützt Windows 7, Office sowie Touchpad-Anwendungen.

Riesen-Touchscreen: Sharps Aquos Board kann künftig Whiteboards unnötig machen - ist aber definitv teurer als Stifte und Papier.
Riesen-Touchscreen: Sharps Aquos Board kann künftig Whiteboards unnötig machen – ist aber definitv teurer als Stifte und Papier.

Windows 8 mit den Augen steuern

Keine Gesten, keine Tastatureingaben, keine Mausbewegungen: Mit dem Eyetracking-System Gaze des schwedischen Herstellers Tobii lässt sich Windows 8 allein mit Blicken bedienen. Die Software setzt dazu auf eine Leiste mit Leuchtdioden, die unterhalb des Bildschirms angebracht ist und Infrarotlicht aussendet. Das von den Augen des Nutzers reflektierte Infrarot-Licht rechnet die Software anschließend in den jeweils betrachteten Bildschirmabschnitt um. Auf dem Demonstrationsrechner funktionierte Gaze schon beachtlich gut. Ob und wann das Eyetracking-System fester Bestandteil von Notebooks oder Laptops wird oder nur eine nette Idee bleibt, steht derzeit noch nicht fest.

Spieleneuheiten

Die CES gilt zwar nicht als das El Dorado für Spieleneuheiten, doch immerhin nahmen dort so illustre Produkte wie der Commodore 64 (1982), der Atari ST (1985), das Nintendo Entertainment System (1985) und die Xbox (2001) ihren Anfang. Mit Microsoft [11], Sony, und Nintendo sind dieses Jahr auch die passenden Branchen-Schwergewichte vertreten, die in dieser Kategorie einiges mitzureden haben. Allerdings dreht sich dieses Jahr sich fast alles um Erweiterungen und Ergänzungen für bereits bestehende Produkte, große Ankündigungen wie etwa zur PlayStation 4 sind Mangelware. Löbliche Beispiele für echte Neuheiten sind Sony mit seiner tragbaren Playstation Vita, die wir uns bereits vor der Messe angeschaut haben, sowie Nintendo mit der Wii U, bei der Spiele über einen Controller mit eingebautem Touchscreen gesteuert werden.

Bei Nintendos neuer Konsole Wii U verfügt der Controller über einen Touchscreen.
Bei Nintendos neuer Konsole Wii U verfügt der Controller über einen Touchscreen.

Digitalkameras

Obwohl die CES traditionell eher nicht als die Hausmesse für Digitalkameras gilt, haben es sich etliche Hersteller nicht nehmen lassen, genau dort ihre neuen Modelle zu präsentieren. Allen voran geht Fujifilm mit nicht weniger als 19 Digitalkameras, vom Bridgemodell Finepix HS30EXR mit 30-fach-Zoom über zahlreiche Kompaktmodelle bis hin zu den Outdoorkameras Finepix XP150 und Finepix XP100. Einige neue kompakte Digitalkameras haben auch Canon, Olympus, Panasonic und Sony vorgestellt. Davon sind besonders die Olympus-Modelle erwähnenswert, denn sie zeigen eindrucksvoll, welche optischen Zoommechanismen sich in kleine Kompaktmodelle packen lassen: So setzt die Olympus SP-620UZ auf einen 16-fach-Zoom, das Schwestermodell SZ-12 kommt immerhin noch auf eine 12-fache Vergrößerung. Beide Kameras sollen noch im ersten Quartal erscheinen.

16-facher optischer Zoom: Olympus SP-620UZ
16-facher optischer Zoom: Olympus SP-620UZ

Fast ebenso umfangreich wie das präsentierte Kamera-Portfolio von Fujifilm waren die Neuvorstellungen von Sony im Bereich Camcorder. 19 neue Modelle zwischen Einsteiger- und Profisegment stehen zur Auswahl – fast schon zu viel des Guten. Am interessantesten ist der HDR-TD20VE, der laut Sony derzeit kleinste und leichteste Full-HD 3D-Camcorder der Welt. Neben den zwei Objektiven arbeitet der Sony mit einem 10-fach optischen Zoom und einer automatischen Tiefenjustierung für optimale 3D-Aufnahmen. Das hat allerdings auch seinen Preis: Sony veranschlagt den ab März 2012 erhältlichen HDR-TD20VE auf rund 1600 Euro.

Maussteuerung mal anders

Eindeutig in die Rubrik Gadgets fällt der Logitech Cube, eine etwas andere Art von Funk-Computermaus, die statt auf die typischen Rundungen mit seiner Backstein-Optik überrascht und auch komplett auf Tasten sowie ein Mausrad verzichtet. Die berührungsempfindliche Oberfläche des handflächengroßen Cube agiert als Mausinterface und soll zusammen mit der Logitech-Software Flow Scroll für besonders sanftes Scrollen sorgen. Der Cube lässt sich auch zur Steuerung von Präsentationen verwenden, sobald man ihn vom Tisch hebt. Ein Klick auf die Oberseite wechselt dann zur nächsten Folie, mit umdrehen und erneutem Klick geht es eine Folie zurück. Laut Logitech erscheint der Cube noch im Januar und soll rund 70 Euro kosten.

Logitech startet mit dem Cube die Mausrevolution.
Logitech startet mit dem Cube die Mausrevolution.

Windows 8

Microsoft beehrt die CES zum letzen Mal, ließ es sich aber nicht nehmen, seine Bewegungssteuerung Kinect für Windows vorzustellen. Der ursprünglich für die Xbox entwickelte Gamepad-Ersatz hat sich in Hacker-Kreisen schon einen extrem guten Ruf auch für Computer-Eingaben gemacht – und das soll ab Februar 2012 jetzt auch ganz offiziell funktionieren. Und ganz nebenbei hat Microsoft-Chef Steve Ballmer hat den seit längerer Zeit kursieren Betatermin für Windows 8 offiziell bestätigt: Ab Februar 2012 will man eine Vorabversion des neuen Betriebssystems für jedermann zugänglich machen. Auskünfte zur Version gab Ballmer allerdings keine.

 Laut Microsoft-Chef Steve Ballmer startet die öffentliche Betaphase für Windows 8 im Februar 2012.
Laut Microsoft-Chef Steve Ballmer startet die öffentliche Betaphase für Windows 8 im Februar 2012.

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