Ambilight und mattes Display

Erfreulicherweise kann man mit dem Cinema-Fernseher von Philips abends vollkommen auf eine separate Raumbeleuchtung verzichten, weil dieses Gerät an der Rückwand seitlich am Geräterand über je 21 nach hinten abstrahlende LEDs verfügt. Je nach Geschmack kann das Ambilight in einer individuellen Farbe und Intensität erstrahlen oder in einem in zehn Stufen voreinstellbaren Dynamikmodus arbeiten. Dabei wird dann jede einzelne LED farblich an den jeweils in diesem Bereich am Displayrand auftretenden Bildinhalt angepasst. Wahlweise erfolgt dieses stimmungsvolle Farbenspiel mit unterschiedlicher Trägheit. Ein sehr erfreuliches Nebenprodukt der Ambilight-Raumbeleuchtung ist auch, dass sie sehr sparsam beim Stromverbrauch ist – selbst im kräftigsten Permanent-Modus erhöhte sich die Leistungsaufnahme im Test um lediglich 5,5 Watt.

Sehr schön ist zudem, dass das kontrastreiche Display des Philips keine Glasscheibe hat und relativ matt beschichtet ist. Spiegelungen von Fenstern oder Raumbeleuchtungen sind dadurch deutlich reduziert. Der 34 mm schmale schicke Displayrand wurde ebenfalls unter ergonomischen Gesichtspunkten gestylt. Er ist zwar relativ hell, aber durch sein gebürstetes Aluminium entstehen im Alltag keine grellen Spiegelungen. Natürlich lässt sich das Display dank Tischfuß individuell drehen und ganz pfiffig ist auch, dass der Tischfuß bei Bedarf zu einer ebenfalls verdrehbaren Wandhalterung ummontiert werden kann. Den Kauf einer VESA-Wandhalterung kann man sich also beim Philips sparen.

An den Seiten des Philips befindet sich jeweils eine Ambilight-Lichtleiste mit 21 nach hinten abstrahlenden LEDs, die bei Bedarf für eine stimmungsvolle indirekte Raumbeleuchtung sorgen. Die Leuchtdioden können entweder alle gleichzeitig in einer festen vorkonfigurierten Farbe leuchten oder werden dynamisch an die jeweils in ihrem Bereich vorherrschende Displayfarbe angepasst.
An den Seiten des Philips befindet sich jeweils eine Ambilight-Lichtleiste mit 21 nach hinten abstrahlenden LEDs, die bei Bedarf für eine stimmungsvolle indirekte Raumbeleuchtung sorgen. Die Leuchtdioden können entweder alle gleichzeitig in einer festen vorkonfigurierten Farbe leuchten oder werden dynamisch an die jeweils in ihrem Bereich vorherrschende Displayfarbe angepasst. (Foto: Peter Pernsteiner)

Akustisch sorgt der Kinofernseher durchaus für Stimmung, denn ein in die Rückwand integrierter Subwoofer-Lautsprecher bringt relativ vernünftige Bässe. Schade ist allerdings, dass die Mittel- und Hochton-Lautsprecher nicht direkt nach vorne abstrahlen, sondern nach unten. Insbesondere bei der Musikwiedergabe führt dies nicht immer zu einem Hochgenuss. Per Fernbedienung kann man aber zum Glück recht einfach im Smart-Ton-Menü des Fernsehers die Akustik zwischen sieben verschiedenen Modi umschalten. In der Regel findet sich dadurch mindestens ein Modus der für eine brauchbare Musikwiedergabe sorgt. Einer dieser Modi sorgt übrigens sogar für einen ganz nett klingenden virtuellen Surround-Effekt.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Philips Cinema 21:9 Gold 50PFL7956K im Test: 3D-Breitbild-Kinoerlebnis mit Polfilterbrillen

  • Am 6. Februar 2012 um 15:45 von Ficticio

    "Weitere USB-Schnittstelle", die HDMI3 heißt?
    Wieso steht neben der "weiteren USB-Schnittstelle" HDMI3?

    • Am 23. Februar 2012 um 11:47 von Daniel Schraeder

      AW: "Weitere USB-Schnittstelle", die HDMI3 heißt?
      Hallo Ficticio,

      vielen Dank für den Hinweis. Sie haben natürlich vollkommen recht, dabei handelt es sich nicht um einen USB-, sondern um einen HDMI-Eingang. Wir haben den Beitrag entsprechend aktualisiert.

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