Individuelle Bildeinstellungen

Auch die Bildeinstellungen des Fernseher sind sehr individuell anpassbar. Bei der Smart-Bild-Auswahl gibt es zehn Einstellungsmodi, darunter ein persönlicher und ein Energiesparmodus. Auch fürs Bildformat gibt es zahlreiche Displaymodi. So kann beispielsweise ein Film im 16:9-Bildformat entweder aufs 21:9-Displayformat vergrößert und oben sowie unten entsprechend abgeschnitten werden oder das Bild wird an den Rändern asymmetrisch gestreckt. Auch Zwischeneinstellungen sind im Menü aufrufbar. Ein zuschaltbarer Raumlichtsensor sorgt zudem dafür, dass die Bildhelligkeit auf Wunsch in Abhängigkeit von der Umgebungshelligkeit automatisch nachgeregelt wird. Das schont die Augen wirkungsvoll vor zu hohem Kontrast und entlastet zudem den Geldbeutel, weil das Gerät dann nicht unnötig zu viel Strom schluckt.

Die 17 cm lange und bis zu 6 cm breite ovale Fernbedienung liegt gut in der Hand, ist sehr übersichtlich strukturiert und wiegt lediglich 110 Gramm. Hat man die Grund-Logik der Fernbedienung verstanden, dann lässt sich das gesamte Gerät sehr einfach steuern.
Die 17 cm lange und bis zu 6 cm breite ovale Fernbedienung liegt gut in der Hand, ist sehr übersichtlich strukturiert und wiegt lediglich 110 Gramm. Hat man die Grund-Logik der Fernbedienung verstanden, dann lässt sich das gesamte Gerät sehr einfach steuern. (Foto: Peter Pernsteiner)

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass man zwar in diversen Einstellungsmenüs sehr umfassend die Displayfarben, den Kontrast und sonstige Parameter voreinstellen oder ändern kann, bei der Erstinbetriebnahme oder per Menüauswahl gibt es aber auch eine wesentlich einfachere Methode. Auf dem Display werden dann einfach der Reihe nach ein paar Digitalfotos mit zwei sehr unterschiedlich wirkenden Bildschirmhälften angezeigt. Per Fernbedienung muss dann nur noch in den Bildern anklicken, ob einem die linke oder rechte Displayhälfte besser gefällt. Anhand dieser Auswahl errechnet der Philips dann ein individuell optimiertes Bild.

Fit für Multimedia und Internet

Der Philips-Fernseher kann nicht nur Filme und Fernsehsendungen zwei- oder dreidimensional wiedergeben, sondern ist auch fit für multimediale Inhalte. Dies beginnt damit, dass man per USB-Stick Fotos, diverse Videoformate sowie MP3-Musik direkt am Fernseher abspielen kann. Außerdem ermöglicht der Philips den einfachen Zugriff auf Multimediadateien aus einem lokalen Netzwerk. Zudem unterstützt er die Play-To-Funktion, um beispielsweise direkt von einem Notebook mit Windows 7 auf dem Fernseher Fotos und Musik abzuspielen. Das funktioniert völlig ohne jeden Tastendruck am Fernseher. Sogar dann, wenn aktuell beispielsweise ein Fernsehprogramm abgespielt wird. Den Netzwerk-Zugriff ermöglicht der FlatTV wahlweise per LAN-Kabel oder mit Hilfe des ebenfalls eingebauten WLAN-Moduls. Ganz praktisch ist, dass man das Display für die reine Musikwiedergabe zum Stromsparen ganz schnell und einfach per grüner Taste an der Fernbedienung komplett deaktivieren kann. Für Fans der noch verbliebenen Musik-TV-Sender: Das klappt auch im Fernseh-Modus.

Der Internet-Zugriff erfolgt beim Philips bequem mit Hilfe von NetTV-Apps – hier im Bild die Auswahl-Ansicht mit 16 Apps und daneben sieht man im NetTV-Fenster immer eine zufällig ausgewählte App in einer Vorschau-Ansicht. Und im Multiview-Modus erscheint zusätzlich rechts neben dem NetTV-Fenster das aktuell voreingestellte TV- oder Sat-Programm.
Der Internet-Zugriff erfolgt beim Philips bequem mit Hilfe von NetTV-Apps – hier im Bild die Auswahl-Ansicht mit 16 Apps und daneben sieht man im NetTV-Fenster immer eine zufällig ausgewählte App in einer Vorschau-Ansicht. Und im Multiview-Modus erscheint zusätzlich rechts neben dem NetTV-Fenster das aktuell voreingestellte TV- oder Sat-Programm. (Foto: Peter Pernsteiner)

Natürlich kann der Cinema-Fernseher direkt auf unzählige Internet-Inhalte mit Hilfe von vorinstallierten Applikationen bequem zugreifen. Der Zugriff erfolgt über das Menü des Gerätes, die Funktio nennt sich bei Philips NetTV. Dann erscheint im Display ein Feld mit bis zu 16 Apps, die man bequem per Fernbedienung selektieren kann. Sollen mehr als 16 Apps im Gerät gespeichert werden verfügt die App-Feld über mehrere Seiten. Im Test funktionierten beispielsweise der reich bebilderte TV-Movie-Programmguide, Bild.de, Wetter.com, Niederschlagsradar.de, Kino.de, TV-Total, Welt Online, das Telefonbuch, die Welt-der-Wunder-Videothek und diverse andere Mediatheken recht ordentlich. Auch der Zugriff aufs eigene Facebook-Konto ist nach Anmeldung möglich. Die Vorauswahl individueller kostenloser oder gebührenpflichtiger Apps erfolgt mit Hilfe der NetTV-App-Gallery.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Philips Cinema 21:9 Gold 50PFL7956K im Test: 3D-Breitbild-Kinoerlebnis mit Polfilterbrillen

  • Am 6. Februar 2012 um 15:45 von Ficticio

    "Weitere USB-Schnittstelle", die HDMI3 heißt?
    Wieso steht neben der "weiteren USB-Schnittstelle" HDMI3?

    • Am 23. Februar 2012 um 11:47 von Daniel Schraeder

      AW: "Weitere USB-Schnittstelle", die HDMI3 heißt?
      Hallo Ficticio,

      vielen Dank für den Hinweis. Sie haben natürlich vollkommen recht, dabei handelt es sich nicht um einen USB-, sondern um einen HDMI-Eingang. Wir haben den Beitrag entsprechend aktualisiert.

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