Ausstattung

Die Samsung WB750 hat für fast jede Art von Fotograf etwas zu bieten. Experimentierfreudige Knipser dürfen sich über die Halbautomatiken Blenden- und Belichtungspriorität sowie einen komplett manuellen Modus freuen. Hier wird allerdings schnell klar, dass sich die Digicam eher an Automatik-Fotografen richtet: Die drei Funktionen sind auf dem Modusrädchen unter einem Punkt zusammengefasst. Für die Blende stehen im Weitwinkel insgesamt acht Werte zwischen F3,2 und F7,3 zur Verfügung, im Telebereich bietet die Kamera noch F5,8, F6,8 und F7,6 an. Die kürzeste Verschlusszeit beträgt 1/2000 Sekunde, maximal belichtet die Kamera 16 Sekunden lang. Wer sich nicht um Blende und Belichtungszeit kümmern möchte, sich aber dennoch Zugriff auf die Einstellungen zu ISO-Empfindlichkeit, Belichtungsmessung, Weißabgleich, Fokusbereich & Co. wünscht, ist mit der Programmautomatik am besten beraten. Ein manueller Fokus ist übrigens ebenfalls an Bord.

Wer die Arbeit am liebsten komplett auf die Kamera abschiebt, wählt am besten die auf dem Modusrädchen mit SMART betitelte Vollautomatik. Hier analysiert die Kamera das Motiv und wählt das am besten dazu passende Aufnahmeprogramm aus. Alternativ hat der Fotograf auch die Möglichkeit, händisch eines von zwölf Motivprogrammen anzuwählen. Darunter finden sich Standards wie Landschaft, Portrait und Beauty Shot, aber auch eine 3D-Funktion und eine HDR-Automatik. Außerdem bietet die WB750 eine Magic-Rahmen-Funktion, in der sie das Foto in einen von zwölf Rahmen einfügt, beispielsweise in einen Retro-Fernseher, ein Magazin oder einen Vollmond verpflanzt. Ein Panorama-Modus ist ebenfalls an Bord.

Mit Abmessungen von 10,5 mal 5,9 mal 3,4 Zentimetern passt die Samsung WB750 recht problemlos in größere Hosentaschen.
Mit Abmessungen von 10,5 mal 5,9 mal 2,5 3,4 Zentimetern passt die Samsung WB750 recht problemlos in größere Hosentaschen.

Wer kreativ tätig werden möchte, kann seine Fotos außerdem mit einem von 14 Filtern aufpeppen, beispielsweise Miniatur, Vignettierung, Soft-Fokus, Antik-Film, Halbton-Punkte und Cartoon. Letzterer erinnert ein wenig an die Bildwirkung von dem Zeichentrick-Film Waking Life. Leider steht der Cartoon-Effekt wie einige andere aufwändigere Filter leider nur im Foto-, nicht aber im Videomodus zur Verfügung.

Apropos Videomodus: Die Samsung WB750 fängt Bewegtbilder mit bis zu 1920 mal 1080 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde ein. Wer sich mit geringeren Auflösungen zufrieden gibt, kann auch Zeitlupen-Clips aufnehmen. Bei 432 mal 320 Pixeln fängt die Digicam 250 fps ein, bei 256 mal 192 Pixeln 440 fps und bei mickerigen 128 mal 96 Bildpunkten sind es 1000 fps. Übrigens bietet die Kamera noch eine weitere Möglichkeit, Filme zu „erzeugen“. Sie kann nämlich mit dem sogenannten Kreativen Movie-Maker aus den geschossenen Fotos Videoclips generieren, die im Wesentlichen eine Art aufwändigerer Slideshow im Videoformat entsprechen. Dabei stehen verschiedene Stile (Glücklich, Natürlich, Trendig und Sentimental), unterschiedliche Musikuntermalungen (vom Flohwalzer bis zu Morgen kommt der Weihnachtsmann) und Videoformate von VGA bis Full-HD zur Verfügung.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Samsung WB750 im Test: Schnäppchen-Superzoomer mit Schwächen bei der Bildqualität

  • Am 23. Oktober 2012 um 18:25 von Alex Johnson

    WB750
    Ich habe die WB750, die Fotoqualitaet ist keineswegs schlapp sondern macht so mancher DSLR konkurenz. Auch die Videoqualitaet ist Super! Ausserdem wuerde sich ein Professioneller Fotograf niemals eine WB750 kaufen, also was soll der Vergleich? Die Kamera ist fuer den Normaluser ein geheimtipp, der Camcorder kann definitiv zu hause bleiben und man braucht nur noch die WB750 fuer seinen Urlaub.

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