Im Videomodus nimmt die Samsung NX200 Clips mit bis zu 1920 mal 1080 Pixeln mit 30 Vollbildern pro Sekunde auf. Wer sich mit 1280 mal 720 Pixeln zufriedengibt, wird mit 60 Bildern pro Sekunde belohnt. Das sorgt insbesondere bei Aufnahmen von schnell bewegten Objekten für deutlich weichere Bewegungen. Wer auf HD-Auflösung verzichten kann, darf sich bei 640 mal 480 Bildpunkten über 120 fps freuen. Allerdings sind die Zeitlupen-Funktionen etwas gewöhnungsbedürftig zu erreichen: Sie verstecken sich im Hauptmenü beim Videoreiter hinter der Option Multi-Bewegung 0,5x beziehungsweise 0,25x. Hier gibt es übrigens auch die Optionen auf 5-, 10- und 20-faches Zeitraffer.

Positiv gibt es beim Videomodus noch anzumerken, dass die NX200 neben einer Programmautomatik auch die halbautomatischen Modi Blenden- und Verschlusspriorität sowie einen komplett manuellen Modus bietet. Umso trauriger ist es dann allerdings wieder, dass eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse zum Anschließen eines externen Mikrofons fehlt.

Hersteller Nikon Olympus Pentax Samsung
Modell 1 V1 E-P3 K-01 NX200
Preis (günstigstes Kit) 640 Euro 720 Euro 685 Euro 640 Euro
Bildsensor CMOS (13,2 x 8,8 mm) Live MOS (17,3 x 13,0 mm) CMOS (23,7 x 15,7 mm) CMOS (23,5 x 15,7 mm)
Auflösung 10 Megapixel 12,3 Megapixel 16,3 Megapixel 20,3 Megapixel
Empfindlichkeiten ISO 100 – 6400 ISO 200 – 12.800 ISO 100 – 25.600 ISO 100 – 12.800
Formatfaktor 2,7 2,0 1,5 1,5
Serienbildgeschwindigkeit 5 fps 3,0 fps 3,0 fps 7,0 fps
Sucher elektronisch optional (elektronisch) nein optional (elektronisch)
Autofokus Phasenvergl.-AF mit 73 Punkten Kontrast-AF mit 35 Messfeldern Kontrast-AF mit 81 Messfeldern Kontrast-AF mit 35 Messpunkten
Belichtungsmessung k. A. 324 Zonen 1024 Messfelder 221 Felder
Verschlusszeiten 1/16.000 – 30 s 60 – 1/4000 s, Bulb bis 30 min 30 – 1/4000 Sekunde, Bulb 30 – 1/4000 s, Bulb
Blitz nein integriert integriert optional (im Lieferumfang)
Display 3,0 Zoll, fest, 921.000 Pixel 3 Zoll, fest, 610.000 Pixel, OLED 3,0 Zoll, 921.000 Pixel 3-Zoll-AMOLED, fest, 614.000 Pixel
Touchscreen nein ja nein nein
Bildstabilisator optisch mechanisch mechanisch optisch
Videofunktion 1080p, H.264 1080i, AVCHD 1080p, H.264 1080/30p, H.264
Mikrofoneingang ja ja ja nein
Kopfhörerausgang nein nein nein nein
Max. Akkulaufzeit (CIPA) 350 Fotos 330 Fotos 500 Fotos 330 Fotos
Abmessungen 11,3 x 7,6 x 4,4 cm 12,2 x 6,9 x 3,4 cm 12,1 x 7,9 x 5,9 cm 11,7 x 6,3 x 3,6 cm
Gewicht 383 g 321 g 560 g 220 g

Objektive

Wer ein EVIL-System auf dem Markt etablieren möchte, muss derzeit in erster Linie gegen Olympus und Panasonic antreten. Die beiden Konzerne setzen auf den gemeinsamen Micro-Four-Thirds-Standard. Das bedeutet, dass Olympus-Optiken auch mit Panasonic-Kameras funktionieren und andersherum. Und das wiederum sorgt dafür, dass es für dieses System die mit Abstand größte Auswahl an Objektiven zur Verfügung steht. Samsung gibt ordentlich Gas und versucht, den Abstand mit einer Handvoll Objektive zu verkleinern.

Neben dem Kitobjektiv, das den typischen Brennweitenbereich von 18 bis 55 Millimetern abdeckt, gibt es noch drei Pancake-Objektive mit 16, 20 und 30 Millimetern und größter Blende von F2,4, F2,8 respektive F2,0. Dazu gesellt sich ein 60-Millimeter-F2,8-Makroobjektiv und eine 85-Millimeter-Portraitlinse mit maximaler Blende von F1,4. Darüber hinaus bietet Samsung noch eine 18-bis-200-Millimeter-Superzoom-, eine 50-bis-200-Millimeter-Telezoom- und eine etwas kompaktere 20-bis-50-Millimeter-Standardzoom-Optik an.

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