Leistung

Der Sound des OnBeat reißt einen zwar nicht vom Hocker, aber für seinen Preis und seine Größe hat das Lautsprecher-Dock einen ganz passablen Klang, der die meisten Anwender durchaus beeindrucken wird: Es spielt ziemlich laut auf, produziert annehmbar detaillierten Sound und reicht für die Beschallung kleiner bis mittlerer Räume aus. 

Im Tieftonbereich sieht es dagegen trüber aus, knackige Bässe darf man hier nicht erwarten. Und selbst mit JBLs digitaler Soundbearbeitung bekommt man auch keine wirklich gute Stereo-Trennung. Das ist allerdings normal für Lautsprecher-Docks dieser Größe.

Aber um es ganz klar zu sagen: Was die Soundqualität angeht, ist das OnBeat nicht ansatzweise auf dem Level des nicht umsonst viermal so teuren OnBeat Xtreme. Der große Bruder klingt viel größer und wuchtiger, bietet einen deutlich detaillierter Sound und punktet mit einem satten, knackigen Bass – da hat das kleine OnBeat kein Chance mitzuhalten.

Insgesamt ist der Klang aber dennoch etwas besser als der des Altec Lansing Octiv Stage MP450, das mittlerweile bereits zu Preises von knapp über 70 Euro erhältlich und damit 30 Euro günstiger als das OnBeat ist. Wir ziehen das schlichte Design des MP450 zwar vor, aber man sollte an dieser Stelle auch nicht verschweigen, dass sich einige Nutzer über Brüche am Schwenkarm des Lautsprecher-Docks beschwert haben. Wir hatten in unserem Test allerdings keine solchen Probleme.

Eine noch günstigere Alternative wäre Logitechs Speaker Stand for iPad, das es bereits zu Preisen von unter 40 Euro gibt. Wer lediglich nach einer Ladestation mit einem Sound sucht, der etwas besser ist als der der internen iPad-Quäker, kann hier zuschlagen. Aber wenn man etwas besseres, wenn auch nichts spektakuläres, sucht, dann ist das OnBeat definitiv die sinnvollere Wahl.

Fazit

Auch wenn wir uns nicht in das JBL OnBeat verliebt haben, so produziert es für seine Größe dennoch einen ordentlichen Sound, kann iPads docken, aufladen und synchronisieren und macht neben dem Bett oder in der Küche eine gute Figur. Es unterstützt zwar auch iPhones und iPods, aber nach unserer Meinung ergibt es primär Sinn für Besitzer eines iPad oder iPad 2, die auf der Suche nach einem vergleichsweise günstigen Lautsprecher-Dock sind und auf die horizontale Ausrichtung verzichten können. Denn mit Preisen von knapp über 100 Euro ist es zwar kein Super-Schnäppchen, bietet mit seiner Ausstattung und dem Klang aber einen angemessenen Gegenwert.

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