Ausstattung

Die Canon PowerShot SX150 IS bietet eine breite Palette an unterschiedlichen Aufnahmemodi und damit viel Spielraum zum Experimentieren. Mit von der Partie sind die Halbautomatiken Blenden und Belichtungspriorität sowie ein komplett manueller Modus. Um die Blendeneinstellung kümmert sich eine Irisblende und nicht – wie bei etlichen günstigeren Kompaktkameras – ein Neutraldichtefilter. Damit hat dieser Parameter einen Einfluss auf die Tiefenschärfe, und es stehen mehr als zwei Einstellungen zur Verfügung. Im Weitwinkel sind das F3.4, F4.0, F4.5, F5.0, F5.6, F6.3, F7.1 und F8.0. Bei höheren Brennweiten lässt die Lichtstärke des Objektivs jedoch nach – bei voller Ausnutzung des optischen Zooms sinkt die maximale Lichtstärke auf F5.6 ab. Die längste Verschlusszeit beträgt 15 Sekunden, die kürzeste 1/2500 Sekunde.

Außerdem gibt Canon dem Fotografen die Möglichkeit, Kontrast, Schärfe und Sättigung sowie Rot-, Grün-, Blau- und Hauttöne an seine Bedürfnisse anzupassen. Noch nicht genug? Mit Farbwechsel lässt sich eine Farbe durch eine andere ersetzen, beispielsweise Blau durch Gelb. Farbakzent dagegen konvertiert das Foto mit Ausnahme einer einzigen Farbe in Schwarzweiß. Erfreulicherweise stehen diese Möglichkeiten sowohl im Foto- als auch im Videomodus zur Verfügung. Noch mehr Einfluss auf die Bildwirkung gewähren die diversen Fotofilter. Hier bietet die SX150 IS Fischaugeneffekt, Miniatureffekt, Spielzeugkameraeffekt, Monochrom, Farbverstärkung und Postereffekt. Wie sich die diversen Einstellungen auf die Fotos auswirken, zeigt die Bildergalerie im weiteren Verlauf dieses Testberichts anhand von Beispielen.

Die SX150 IS ist zwar sperriger als die meisten Konkurrenten mit Zwölffach-Zoom, passt aber immer noch problemlos in die Jackentasche.
Die SX150 IS ist zwar sperriger als die meisten Konkurrenten mit Zwölffach-Zoom, passt aber immer noch problemlos in die Jackentasche.

Wer die Arbeit lieber der Kamera überlässt, findet auf dem Moduswahlschalter auf der Oberseite des Gehäuses auch die Funktion Smart Auto. Hier analysiert die SX150 das Geschehen vor der Linse und ordnet es einem von 32 Motivprogrammen zu. Noch automatischer geht es im Easy-Modus zu, in dem die Kamera zusätzlich noch die meisten Menüs sperrt – und quasi lediglich der Auslöser funktioniert. Wer den Unterschied zwischen seinem Haustier und einem Sonnenuntergang kennt, kann die verschiedenen Motivprogramme auch händisch anwählen. Hier finden sich in erster Linie Standards wie Portrait, Landschaft und Feuerwerk. Spanner Museumsbesucher und dergleichen können sich über einen Modus namens Diskret freuen, der sämtliches Geblinke und Gepiepse der Kamera während des Fotografierens deaktiviert und somit den Fotografen nicht entlarvt. Außerdem ist ein Videomodus an Bord, der Bewegtbilder mit maximal 1280 mal 7820 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde einfängt. Für den Verzicht auf Full-HD-Auflösung ist wohl in erster Linie der Verzicht auf einen CMOS-Bildsensor verantwortlich – die SX150 IS setzt noch auf einen „langsameren“ CCD-Sensor.

Eine vollständige Liste aller Funktionen gibt es im Handbuch auf der Webseite des Herstellers. Die folgende Tabelle zeigt noch einmal die wichtigsten technischen Daten der Canon PowerShot SX150 IS im direkten Vergleich mit ihrer Vorgängerin.

Hersteller Canon Canon
Modell PowerShot SX130 IS PowerShot SX150 IS
Preis 110 Euro 130 Euro
Bildsensor 1/2,3-Zoll-CCD 1/2,3-Zoll-CCD
Auflösung 12 Megapixel 14 Megapixel
Optischer Zoom 12-fach 12-fach
Brennweitenbereich 28 – 336 mm 28 – 336 mm
Lichtstärke F3,4 – F5,6 F3,4 – F5,6
Bildstabilisator optisch optisch
Empfindlichkeiten ISO 80 – 1600 ISO 80 – 1600
Max. Fotoauflösung 4000 x 3000 Pixel 4320 x 3240 Pixel
Max. Videoauflösung 1280 x 720 @ 30 fps 1280 x 720 @ 30 fps
Dateiformate JPEG (Foto), H.264 (Video) JPEG (Foto), H.264 (Video)
Manuelle Einstellungen P, A, S, M P, A, S, M
Display 3,0 Zoll; 230.000 Pixel 3,0 Zoll; 230.000 Pixel
Sucher nein nein
Stromversorgung 2x AA 2x AA
Abmessungen 11,3 x 7,3 x 4,6 cm 11,3 x 7,3 x 4,6 cm
Gewicht 308 g 306 g

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