Das Audioengine 5 wurde ohne Fernbedienung ausgeliefert, aber bei der A5+-Serie ist eine Zappe im Lieferumfang enthalten. Sie ist zwar nichts Weltbewegendes und dient nur zur Steuerung der Lautstärke und zum Stumm- beziehungsweise Ausschalten, aber allemal besser als gar nichts.

Wie sein Vorgänger bietet auch das A5+ einen Lautstärke-Drehknopf an der Vorderseite des linken Lautsprechers. Im Gegensatz zur 2er-Serie fungiert dieser Drehknopf aber nicht gleichzeitig als Ein/Aus-Schalter. Das A5+ hat dafür einen separaten Knopf auf der Rückseite des Lautsprechers. Audioengine hat aber sowohl das A5 als auch das neue A5+ mit einem Auto-Sleep-Stromsparmodus bestückt, der zuschlägt, sobald die Lautsprecher zehn Minuten lang keine Audiosignale wiedergegeben haben. Bei der 5er-Serie haben sich übrigens einige Anwender beschwert, dass die Lautsprecher einen Ton von sich geben, wenn das passiert. Dieser Ton kann nämlich ziemlich laut sein, wenn die Boxen zuvor entsprechend aufgedreht waren.

Eine weitere Anmerkung: Obwohl die Audioengine-Lautsprecher offiziell nicht als „für iPhone zertifiziert“ geführt werden, sind sie dennoch magnetisch abgeschirmt. Uns fielen kein einziges Mal summende oder klickende Interferenzen vom iPhone auf, selbst wenn wir es direkt auf der Oberseite der Lautsprecher liegen hatten.

Der Drehknopf an der Front dient nur der Lautstärke-Steuerung, an- und ausgeschaltet wird mit dem Kippschalter auf der Rückseite.

Audioengine verkauft auch Zubehör zum A5+, namentlich den Subwoofer S8 (Listenpreis 349 US-Dollar, deutscher Marktpreis ab 280 Euro) und den Wireless-Adapter W3 (Listenpreis 149 US-Dollar, Markteinführung ist für den Mai 2012 geplant). Der Subwoofer wird an die rot/weißen RCA-Stereo-Ausgänge an der Rückseite des linken Lautsprechers angeschlossen. Er sorgt für mehr Bass und garantiert einen kräftigeren, volleren Sound, aber der Reiz des Audioengine 5+ liegt ja gerade darin, dass man eigentlich hervorragend ohne diesen Subwoofer auskommt.

Das W3 besteht aus zwei Adaptern (ein Receiver für das A5+ und ein Transmitter für einen Windows-PC oder Mac-Rechner, der als Audio-Quelle dient), die per USB mit Strom versorgt werden und unkompliziertes kabelloses Streaming erlauben. Laut Audioengine schafft das W3 16-Bit-Audio auf dem 2,4-GHz-Frequenzband und kann gleichzeitig bis zu drei Receiver versorgen. Es soll außerdem optimiert worden sein, mögliche Interferenzen mit anderen WLAN-Geräten auf dem gleichen Frequenzband möglichst zu reduzieren.

Letztlich kann man anstelle des W3 aber auch praktisch jedes Wireless-Streaming-System nutzen. Alternativen wären beispielsweise das AirPort Express (unter 80 Euro), ein Apple-TV-System (ab knapp über 100 Euro) oder Logitechs Wireless Speaker Adapter für unter 30 Euro.

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