Ausstattung

Jabra muss der Sprachsteuerung schon bei der Konzeption des Supreme eine hohe Priorität eingeräumt haben. Sobald man das erste Mal den Mikrofon-Arm ausklappt, gibt das Supreme seinen Besitzer Hinweise und Tipps, wie man das Headset mit dem Smartphone paaren kann. Erfahrene Anwender werden dabei zwar nichts wirklich Neues erfahren (das Headset weist zum Beispiel an, dass man in die Bluetooth-Einstellungen des Smartphones gehen und sich dort mit dem Headset verbinden soll), aber es ist schon praktisch, wenn einem die freundliche Stimme des Supreme den Standard-Pairing-Code ins Ohr flüstert, so dass ihn nicht händisch aus dem Handbuch heraussuchen muss. Uns gefällt auch, dass es eine erfolgreiche Verbindung mit einer entsprechenden Meldung quittiert, was keinen Raum für Missverständnisse lässt.

Jabra setzt die Sprachwahlfunktionen des Supreme optimal ein – und das Ergebnis ist ziemlich beeindruckend. Sobald man die Voice Control-Taste auf dem Mikrofon-Arm drückt, wird das Gerät in den „Lausch-Modus“ versetzt und fordert den Anwender dann auf, ein Sprachkommando zu sprechen – und von denen gibt es viele. Man kann beispielsweise eine Wahlwiederholung oder das Pairing mit einem neuen Gerät anstoßen oder auf die Telefon-Kommandos zugreifen. Die letztgenannte Funktion aktiviert ein Menü für primäre Telefonfunktionen; hier kann man dann beispielsweise über die Nennung des Namens eines Kontakts oder über eine gesprochene Telefonnummer ein Gespräch initiieren.

Nach einem Druck auf die "Voice Control"-Taste wartet das Headset gespannt auf  gesprochene Anweisungen seines Besitzers.
Nach einem Druck auf die „Voice Control“-Taste wartet das Headset gespannt auf gesprochene Anweisungen seines Besitzers.

Man kann das Supreme sogar zur Öffnung des Kalenders nutzen oder sich die verbleibende Akkulaufzeit ansagen lassen. Wenn man vergessen hat, welche Kommandos es überhaupt gibt, kann man sich auch die möglichen Sprachoptionen noch einmal ansagen lassen. Und wenn man schließlich nicht die Voice Control-, sondern die große Taste zum Annehmen und Beenden von Telefonaten drückt, kommt der Nutzer direkt zu den Telefon-Kommandos. Wenn Anrufe eingehen, ist das Annehmen oder Ablehnen ebenfalls mit einem einzelnen gesprochenen Kommando möglich.

Sollte das mit dem Headset gepaarte Telefon keine PBAP-Unterstützung (Phone Book Access Profile) bieten, die viele der Funktionen des Supreme überhaupt erst ermöglicht, fungiert das Gerät als simples manuelles Headset. Alle physischen Tasten dienen dann als traditionelle Headset-Kontrollen. Anrufe nimmt man dann mit einem Druck auf die große zentrale Taste entgegen, zweimaliges Drücken lehnt sie ab. Wenn man gesprochene Ansagen nicht mag, kann man sie unterdrücken, indem man den Mikrofon-Arm ausklappt und dabei die Voice Control-Taste gedrückt hält.

Ein weiteres wichtiges Feature des Supreme ist seine Störschallunterdrückung, die standardmäßig aktiviert ist. Jabra verspricht, dass sie unerwünschte Umgebungsgeräusche wie Wind oder das Dröhnen dichten Verkehrs deutlich reduziert. Wer diese Funktion an die persönlichen Vorlieben anpassen will, sollte sich die Jabra-Supreme-App aus dem Android Market (Google Play) herunterladen. Sie entdeckt das Headset automatisch und ermöglicht die Anpassung der Störschallunterdrückung mittels voreingestellter Profile. Außerdem kann man mit ihr Sprachnotizen aufnehmen und auf ein Log kürzlich getätigter Anrufe zugreifen. Mit dieser App wird das gedruckte Handbuch des Supreme komplett überflüssig, da sie auch die Instruktionen des Supreme abspeichert.

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