Das Jabra Supreme kann natürlich auch multimediale Audioinhalte wie Podcasts, Musik und Internetradio vom Smartphone streamen. Wirklich viel Sinn macht das aber nicht, da das Supreme nun mal ein Mono-Headset ist. Es ist aber gut zu wissen, dass man jederzeit eine Notfalllösung zur Hand hat, wenn ein für dieses Zweck gedachtes Stereo-Headset (oder ein Kopfhörer) doch einmal ausfällt oder keinen Saft mehr hat.

Performance

Das Pairing des Jabra Supreme mit dem Smartphone – wir testen hier mit je einem Android-Handy mit der Version 2.3 und einem mit 4.0 – ist im Handumdrehen erledigt. Die heruntergeladene Supreme-App stellt sich allerdings erst ein bisschen störrisch an und gibt aus, dass auf dem Headset nicht die aktuellste Software läuft. Da man aber nur mit dieser Software die Störschallunterdrückung konfigurieren kann, ist das ein kleines Problem. Allerdings kein unlösbares: Man muss das Headset lediglich mit dem PC verbinden und mittels der auf der Jabra-Webseite zum Download angebotenen Software auf den neuesten Stand bringen.

Nach einem Blick auf die an der unteren Kante des Headsets sitzenden LEDs weiß man, ob es mit einem Gerät verbunden ist und wie es um den Akku steht.
Nach einem Blick auf die an der unteren Kante des Headsets sitzenden LEDs weiß man, ob es mit einem Gerät verbunden ist und wie es um den Akku steht.

Der Aufwand lohnt sich aber auch, denn das Supreme reduziert Hintergrundgeräusche wirklich sehr gut. Bei während der Rush-Hour und auf belebten Straßen getätigten Testanrufen bestätigten unsere Gesprächspartner, dass das Dröhnen von Autos oder Windgeräusche praktisch nicht zu vernehmen seien. Andererseits berichteten Gesprächspartner aber auch über ein vernehmliches schwaches Zischen im Hintergrund und gaben an, dass das Ende von Sätzen etwas abgehackt klingt – beides vermutlich Zeichen einer aggressiven Audiobearbeitung. Die Audioqualität an unserem Ende ist dagegen gut: Das große Headset klingt sehr klar und hat massenhaft Lautstärke in der Hinterhand.

Laut Jabra ist der Akku des Supreme bei voller Ladung für sechs Stunden Gesprächszeit oder 15 Tage Standby-Modus gut. Im Verlauf unseres Tests lief das Gerät mindestens drei Tage im Standby und wurde für eine ganze Reihe von Telefonaten sowie etliche Streaming-Tests genutzt. Nach all dem liegt die angesagte Akkulaufzeit des Headsets dennoch noch bei vier Stunden – gar nicht mal schlecht.

Fazit

Das Jabra Supreme führt einen stolzen Namen ins Feld und verspricht leistungsstarke Störschallunterdrückung sowie fortschrittliche Sprachsteuerung – und diese Versprechungen hält es auch ein. Es hat zwar durchaus seine Schwächen, aber wenn klare, auch in hektischen Umgebungen sehr gut verständliche Telefonate auf Platz eines der Prioritätenliste stehen, man klasse Sprachsteuerungsoptionen will, mit dem Sitz klarkommt und gewillt ist, gutes Geld für ein gutes Gerät auszugeben, dann ist das Jabra Supreme definitiv einen Blick wert.

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