Ausstattung

Die Aufnahmemodi der Pentax Optio WG-2 richten sich in erster Linie an Schnappschuss-Fotografen. Dementsprechend sucht man manuellen Zugriff auf Blende und Belichtungszeit vergeblich. Die einzige Ausnahme bildet hier ein Nachtmodus, in dem sich die Verschlusszeit auf bis zu vier Sekunden hochdrehen lässt. Sämtliche Aufnahmemodi, darunter auch die Motivprogramme, finden sich in einem Menü wieder, zusammen mit Motivprogrammautomatik und Programmautomatik.

Die meisten manuellen Einstellungsmöglichkeiten gibt es mit Weißabgleich, Fokus, Belichtungsmessung und ISO-Empfindlichkeit in der Programmautomatik. Hier hat der Anwender außerdem die Möglichkeit, eines von drei verschiedenen Farbprofilen auszuwählen. Im Wiedergabemodus stehen diverse Filter zur nachträglichen Anwendung zur Verfügung, darunter Sepia, Spielzeugkamera, Retro, Farbe extrahieren, Hoher Kontrast und Fischauge.

Wer viele Makrofotos schießt, darf sich über eine mit einem Zentimeter sehr niedrige Naheinstellgrenze freuen. Gute Lichtverhältnisse vorausgesetzt, fängt die Kamera hier viele feine Details ein. Noch näher kommt der Fotograf mit der Funktion Digital Mikroskop an das Motiv heran, die im Makromodus den optischen Zoom zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützen hier auch die sechs LEDs bei der Beleuchtung. Der Nachteil ist jedoch die auf 2 Megapixel beschränkte Auflösung.

Rund um das Objektiv der Pentax WG-2 sind sechs LEDs angeordnet, die bei Makroaufnahmen für zusätzliche Beleuchtung sorgen.
Rund um das Objektiv der Pentax WG-2 sind sechs LEDs angeordnet, die bei Makroaufnahmen für zusätzliche Beleuchtung sorgen.

Die einzige wirkliche Enttäuschung bei der Ausstattung ist das Fehlen eines optischen oder mechanischen Bildstabilisators. Stattdessen verfügt die Kamera über zwei verschiedene digitale Stabilisatoren. Der erstere arbeitet nach dem klassischen Prinzip und schraubt einfach gegebenenfalls die ISO-Empfindlichkeit nach oben und die Auflösung nach unten, um eine möglichst kurze Verschlusszeit zu erreichen. Das funktioniert zwar, reduziert die Qualität der Ergebnisse aber deutlich.

Die zweite Bildstabilisator-Variante hört auf den Namen Pixel Track SR. Hier verfolgt die Kamera die Bewegungsunschärfe in Echtzeit auf Pixelebene und analysiert so, wie der Fotograf die Digicam während der Belichtung bewegt. Anschließend rechnet die WG-2 die Bewegung aus der Aufnahme wieder heraus. Das dauert zwar ein paar Sekunden, funktioniert aber besser als der andere digitale Verwacklungsschutz, da hier die Bildqualität nicht beeinträchtigt wird. Bei schlechten Lichtverhältnissen oder hohen Brennweiten lohnt sich dieser Modus definitiv.

In der folgenden Tabelle gibt es noch einmal die wichtigsten technischen Daten der Pentax Optio WG-2 auf einen Blick zu sehen.

Hersteller Pentax
Modell Optio WG-2
Preis 260 Euro
Bildsensor 1/2,3-Zoll-CMOS
Auflösung 16 Megapixel
Optischer Zoom 5-fach
Brennweitenbereich 28 – 140 mm
Lichtstärke F3,5 – F5,5
Belichtungszeiten 1/4000 – 4 s
Bildstabilisator nur digital
Empfindlichkeiten ISO 80 – 6400
Max. Fotoauflösung 4608 x 3456 Pixel
Max. Videoauflösung 1920 x 1080 Pixel @ 30 fps
Dateiformate JPEG (Foto), H.264 (Video)
Manuelle Einstellungen P
Display 3,0 Zoll; 460.000 Pixel
Sucher nein
Zubehörschuh nein
Speichermedien SD, SDHC, SDXC
Stromversorgung Lithium-Ionen-Akku
Akkulaufzeit (CIPA) 260 Fotos
Anschlüsse USB, AV, HDMI
Mikrofon mono
Abmessungen 12,3 x 6,2 x 3,0 cm
Gewicht 194 g

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Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Pentax Optio WG-2 im Test: langsame Outdoor-Digicam mit guter Ausstattung

  • Am 16. Oktober 2012 um 18:32 von leopold Böckl

    pentax optio wg2
    Fische zu fotografieren, wie es in einem Korallenatoll üblich ist, ist mit diueser Kamera nahezu unmöglich. Denn Zufallsbilder, die so ghelingen sind uninterssant. Die Kamera hat eine miserable Software, sie ist viel zu langsam für quirlige Fische.Ein kleiner Test; Sie fotografieren Herrn X und schwenken die Kamera sofort auf die Frau Y. Sie haben die Frau Y fotografiert und nicht Herrn X.So darf eine Kamera nicht arbeiten. Das ist ein Witz.
    Mfg L.Böckl

    • Am 25. Juni 2013 um 17:41 von Anton Friedrich

      Hatte die Kamera im Zypern-Urlaub jeden Tag mit dabei! in 2 Wochen habe ich 670 tolle Fotos gemacht. wenn die kamera fokussiert hat, kann man sie schwenken und auch schnell auslösen! Der vorgänger Kommentar ist nicht richtig! Die Bilder sind gut. Bedenke: OHNE diese cam gäbs KEINE vergleichbaren Fotos aus dem Wasser! es ist keine „Fischfotografieren“ kamera sondern eine Outdoor kamera! Ich empfehle sei weiter!

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