Ausstattung

Die NEX-F3 bietet das von Sony bekannte, großzügige Set an Aufnahmefunktionen, darunter 2D- und 3D-Panorama-Funktion, HDR-Automatik sowie einen 5,5 fps schnellen Serienbildmodus, der die Belichtung und den Fokus allerdings während des Dauerfeuers nicht anpasst. Aber zu den Serienbild-Features später mehr. Neu bei der NEX-F3 ist eine Portrait-Automatik, die Fotos von Personen so zurechtschneidet, dass sie attraktiver wirken. Erfreulicherweise speichert die Kamera neben dem zurechtgestutzten Bild auch das Original ab. Wie der Effekt in der Praxis aussieht, zeigt die im späteren Verlauf dieses Artikels verlinkte Bildergalerie.

        

Von links, von hinten und von rechts: Die Sony NEX-F3 wirkt deutlich erwachsener als ihre Vorgängerinnen NEX-C3 und NEX-3 (zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Die folgende Tabelle hält noch einmal die wichtigsten Ausstattungsmerkmale der Sony NEX-F3 auf einen Blick und im direkten Vergleich mit der Konkurrentin Panasonic Lumix DMC-GF5 bereit.

Hersteller Panasonic Sony
Modell Lumix DMC-GF5 NEX-F3
Preis (günstigstes Kit) 680 Euro 600 Euro
Bildsensor Live MOS (17,3 x 13,0 mm) CMOS (23,5 x 15,6 mm)
Auflösung 12,1 Megapixel 16,1 Megapixel
Empfindlichkeiten ISO 100 – 12.800 ISO 200 – 16.000
Formatfaktor 2,0 1,5
Serienbildgeschwindigkeit 4,0 fps 2,5 fps
Sucher nein optional (optisch)
Autofokus Kontrast-AF mit 23 Messfeldern Kontrast-AF mit 25 Messfeldern
Belichtungsmessung 144 Zonen 1200 Zonen
Verschlusszeiten 60 – 1/4000 Sekunde 30 – 1/4000 s, Bulb
Blitz integriert integriert
Display 3,0 Zoll, fest, 921.000 Pixel 3,0 Zoll, beweglich, 921.000 Pixel
Touchscreen ja nein
Bildstabilisator optisch (via Objektiv) optisch
Videofunktion 1080i, AVCHD 1080i, H2.64
Mikrofoneingang nein ja
Kopfhörerausgang nein nein
Max. Akkulaufzeit (CIPA) 330 Fotos 470 Fotos
Abmessungen 10,8 x 6,7 x 3,7 cm 11,7 x 6,7 x 4,1 cm
Gewicht 225 g 225 g

Leistung

Auch wenn die Sony Alpha NEX-F3 im Großen und Ganzen schneller ist als ihre Vorgängerin NEX-C3, so gibt es doch ein paar Haken. Bis nach dem Betätigen des Einschalters das erste Foto im Kasten ist, vergehen beispielsweise recht lahme 1,6 Sekunden. Das gilt auch nur, wenn man nicht gerade eine neue SD-Karte eingelegt hat, denn dann legt die Kamera erst einmal eine Foto-Datenbank an, was etwas dauert und ziemlich nervt.

Ansonsten ist die F3 aber flott unterwegs. Um unter optimalen Bedingungen auf das Motiv zu fokussieren und das Bild einzufangen, benötigt sie nur 0,3 Sekunden. Im Zwielicht steigt die Auslöseverzögerung auf immer noch sehr gute 0,4 Sekunden an. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist der Autofokus allerdings gelegentlich etwas zickig. Wie die anderen NEX-Modelle erweitert die NEX-F3 bei Fokus-Schwierigkeiten den Bereich selbsttätig auf das gesamte Bild. Unterm Strich hat man dann zwar häufig ein scharfes Foto, doch der Fokuspunkt liegt nicht an der gewünschten Stelle. Mit manchen Objektiven – beispielsweise der sehr mäßigen 50-Millimeter-F1.8-Festbrennweite – pumpt die Kamera auch durch die Gegend und findet gar keinen Fokus. Im Videomodus pulsiert der Fokus gelegentlich auch ein wenig, selbst bei unbewegten Motiven.

Die Verschnaufpausen zwischen zwei Fotos sind mit 0,7 Sekunden recht kurz und bewegen sich auf demselben Niveau wie die Konkurrenz. Mit zugeschaltetem Blitz verlängert sich die Auszeit um lediglich 0,1 Sekunde. Der Serienbildmodus ist auf dem Papier mit 5,5 fps zwar sehr schnell. Doch wie bereits erwähnt passt die Kamera hier dann Fokus und Belichtung nach dem ersten Bild nicht mehr an. Verändern sich also während des Serienbild-Knipsens die Aufnahmebedingungen, so misslingt ein Teil der Fotos. Mit kontinuierlichem Autofokus und während des Knipsens stetig angepasster Belichtung sinkt die Serienbildgeschwindigkeit auf 2,8 fps. Das ist nicht besonders schnell, sollte aber reichen, um mit herumtobenden Kiddies und Haustieren mithalten zu können. Fotografen mit Sport-Ambitionen sollten sich aber nach einem schnelleren Modell umsehen.

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