Olympus OM-D EM-5 im Test: wetterfeste Vollgas-Systemkamera mit JPEG-Problemen

von Lori Grunin und Stefan Möllenhoff am , 18:14 Uhr

Pro
  • gegen Staub und Spritzwasser geschütztes Gehäuse
  • schnellste Kamera ihrer Klasse
  • gelungenes, intuitives Design
Con
  • solide, aber nicht herausragende Bildqualität, insbesondere im JPEG-Modus
Hersteller: Olympus Listenpreis: 1100 Euro (nur Gehäuse)
ZDNet TESTURTEIL: SEHR GUT 8,0 von 10 Punkte
Fazit:

Wer nach einer kompakten Systemkamera sucht, die alle - oder zumindest die meisten - Abenteuer mitmacht, eine gute Bildqualität bietet und auch noch extrem schnell ist, sollte die Olympus OM-D E-M5 ganz oben auf seinen Wunschzettel schreiben.

Die OM-D E-M5 ist Olympus‘ neues Flaggschiff unter den spiegellosen Systemkameras. Während wir uns mit dem etwas unhandlichen Namen nicht so recht anfreunden können, hat die Digicam technisch einiges zu bieten. In Sachen Ausstattung und Leistung überzeugt sie auf der ganzen Linie, bei der Bildqualität erleben wir dagegen eine kleine Enttäuschung. Alle Details verrät der ausführliche Testbericht.

Nachdem Olympus im Jahr 2009 seiner PEN-Serie aus den 60er bis 80er Jahren einen digitalen Nachfolger spendiert hat, ist nun das von 1972 bis 2002 gebaute OM-System an der Reihe. Die erste OM-D – D für Digital – hebt sich in erster Linie durch ein wetterfestes Gehäuse von seinen kleinen Schwestern ab. Direkt dahinter folgt der Preis: Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1099 Euro für das Gehäuse alleine und 1299 Euro inklusive des neuen 12-bis-50-Millimeter-Kitobjektivs ist sie Olympus‘ bislang teuerste spiegellose Systemkamera.

Design & Ausstattung

Das Gehäuse der Olympus OM-D E-M5 ist zwar deutlich kompakter, doch in Sachen Verarbeitungsqualität orientiert es sich stark an der großen Schwester E-5 [1]: Das Magnesium-Chassis wirkt, als könne man Häuser daraus bauen. Außerdem ist die Kamera gegenüber Staub sowie Spritzwasser abgedichtet und soll im Temperaturbereich von -20 bis +60 Grad Celsius funktionieren. Ein paar unfreiwillige Stöße und Stürze hat die Kamera im Praxistest mühelos weggesteckt. Darüber hinaus ist das Design nicht nur robust, sondern auch noch ausgesprochen schick: Die Retro-Optik gefällt uns gut.

Außerdem ist die OM-D E-M5 die erste Systemkamera von Olympus, die über einen integrierten elektronischen Sucher verfügt. Bei den kleineren Schwestern der PEN-Serie gab es diesen lediglich als Extra für den Zubehörschuh. Die E-M5 ermöglicht es so, zusätzlich zum elektronischen Sucher auch einen Systemblitz zu betreiben: Auf der Hutze auf der Oberseite der Kamera gibt es einen Zubehörschuh. Einen passenden Mini-Blitz packt Olympus in den Lieferumfang. Der elektronische Sucher erreicht nicht die Qualität, den das Mini-OLED-Display der Sony [2] NEX-7 bietet. Er ist kleiner und bietet eine geringere effektive Vergrößerung, macht unterm Strich aber dennoch eine recht gute Figur.

Das Display der OM-D E-M5 ist nach oben und unten schwenkbar aufgehängt. [3]
Das Display der OM-D E-M5 ist nach oben und unten schwenkbar aufgehängt.

Im Großen und Ganzen macht das Fotografieren mit der E-M5 Spaß. Wie bei der Konkurrentin Sony Alpha NEX-7 ist der Formfaktor gelungen. Die Kamera ist weder zu groß noch zu klein und liegt sehr gut in der Hand. Gleichzeitig sind die Objektive kompakt genug, um in die Jackentasche zu passen – und in den Rucksack sowieso.

Der elektronische Sucher und der schwenkbar aufgehängte OLED-Touchscreen sind erfreulich hell. Allerdings ist das rückseitige Display in direktem Sonnenlicht recht schwer abzulesen und wirkt für unseren Geschmack etwas zu kontrastreich und kalt.

Die Tasten auf der Rück- und Oberseite fühlen sich etwas schwammig an und sind teilweise zu klein, um sich gut betätigen zu lassen, insbesondere die Buttons für Funktion und Wiedergabe. Außerdem gibt es keine Möglichkeit, das frontseitige Einstellrädchen zu sperren, ohne ihm seine Funktion komplett zu nehmen. So verstellen wir gelegentlich versehentlich die Belichtungskorrektur, wenn wir mit dem Zeigefinger auf dem Weg zum Auslöser sind. Der Auslöser sitzt nämlich mittig auf eben jenem Einstellrädchen.

Schade: Auf dem Modusrädchen gibt es keine Slots für benutzerspezifische Einstellungen. [4]
Schade: Auf dem Modusrädchen gibt es keine Slots für benutzerspezifische Einstellungen.

Leider sind die Slots mit den benutzerspezifischen Einstellungen nicht so leicht zu erreichen wie bei den meisten Rivalen. Sie haben keinen Platz auf dem recht übersichtlich gehalteten Moduswahlschalter auf der linken Oberseite des Gehäuses bekommen, sondern sind als MySet1 bis MySet4 in den Untiefen der Menüs versteckt. Immerhin lässt sich der Zugriff auf die vorprogrammierten Einstellungen auf eine der Funktionstasten legen. Wirklich praktisch ist das aber auch nicht – die Konkurrenz kann das größtenteils besser.

Auf der anderen Seite hat die Olympus OM-D E-M5 ein paar einzigartige Features zu bieten. So ist es beispielsweise möglich, die Tiefen und Lichter der Tonwertkurve auf die Schnelle im Sucher anzupassen. Die Idee gefällt uns gut, allerdings ist es ein ganz schönes Gefrickel, mit den kleinen Tasten und dem mäßig großen Sucher hier an den Einstellungen zu drehen – und dann auch noch richtig zu liegen. Hier wäre es uns lieber gewesen, man könnte Presets zum späteren Abrufen abspeichern.

Unser größtes Problem am Design sind die Tasten: Viele davon sind zu klein oder zu schwammig - oder beides. [5]
Unser größtes Problem am Design sind die Tasten: Viele davon sind zu klein oder zu schwammig – oder beides.

Praktischer ist da schon die Möglichkeit, viele Parameter fein anzupassen. Für die drei Belichtungsmessmethoden bietet die E-M5 beispielsweise feine Belichtungskorrekturen nach oben oder unten an. Für das Histogramm lassen sich Ober- und Untergrenze festlegen, und auch die Belichtungsmessmethode, auf die der AE-Belichtungsspeicher zurückgreift, ist anpassbar. Wer in geschlossenen Räumen stimmungsvollere Fotos schießen möchte, darf sich über einen korrigierbaren Weißabgleich freuen, der sich beispielsweise etwas mehr ins Warme drücken lässt. Außerdem gibt es für das Display unzählige Anpassungsmöglichkeiten – so sieht der Nutzer nur jene Informationen, die er wirklich braucht.

Apropos Display: Der Bildschirm der Kamera ist berührungsempfindlich. Auf ein vollwertiges Touchscreen-Menü hat Olympus aber dennoch bewusst verzichtet. Das Panel dient eher als sinnvolle Ergänzung für jene Features, die sich mit gewöhnlichen, mechanischen Bedienelementen nur umständlich realisieren lassen. So fokussiert ein Fingertipp auf die Anzeige an die entsprechende Stelle und fängt auf Wunsch auch gleich das Bild mit ein. Außerdem gibt’s das von iPhone & Co. bekannte Durchwischen durch die Bilder mit dem Finger. Nur die Spot-Belichtungsmessung lässt sich nicht per Fingerzeig verstellen.

Ein integriertes WLAN-Modul wie die Samsung [6] NX20 bietet die Olympus OM-D E-M5 leider nicht. Wer sich drahtlos verbinden möchte, kann aber den optional erhältlichen PenPal-Bluetooth-Adapter nutzen. Eine vollständige Liste aller Funktionen gibt es im Handbuch auf der Webseite des Herstellers [7].

[8] [9] [10]

Die Olympus OM-D E-M5 ist für eine spiegellose Systemkamera zwar recht sperrig, aber immer noch deutlich kleiner als ihre DSLR-Schwestern (zum Vergrößern klicken).

Das neue 12-bis-50-Millimeter-Kitobjektiv passt sehr gut zur Olympus E-M5. Es ist zwar nicht so kompakt wie die ältere 14-bis-42-Millimeter-Linse, hat dafür aber deutlich mehr zu bieten. Nennenswert wären die Makrofunktion, der geräuschlose elektronische Zoom für die Videoaufnahme und die wetterfeste Kontruktion. Außerdem bietet die sehr solide verarbeitete Optik einen flexiblen Brennweitenbereich von 24 bis 100 Millimetern im Kleinbildäquivalent. Auf der Gegenseite ist sie weder das schärfste noch das lichtstärkste Objektiv – aber dafür wären wohl bessere Beschichtungen und eine aufwändigere Konstruktion erforderlich, die den Preis deutlich nach oben treiben würden.

Leistung

Die Olympus OM-D E-M5 ist ziemlich schnell – genau genommen, wenn man ein paar Einzeldisziplinen außer Acht lässt, die schnellste in ihrer Klasse. Bis nach dem Betätigen des Einschalters das erste Foto im Kasten ist, vergehen knapp 1,1 Sekunden. Das ist nicht rekordverdächtig, aber ordentlich. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufnahmen genehmigt sich die Kamera Verschnaufpausen von 0,5 im JPEG- und 0,6 Sekunden im RAW-Format. Mit zugeschaltetem Blitz steigt die Auszeit auf 1,8 Sekunden an.

Um bei optimalen Bedingungen auf das Motiv zu fokussieren, benötigt die Olympus E-M5 0,3 Sekunden und ist damit einen Hauch langsamer als die NEX-7, unterm Strich aber immer noch ziemlich flott. Im Zwielicht verschlechtert sich die Auslöseverzögerung auf hervorragende 0,5 Sekunden. Im Serienbildmodus schließlich zeigt die E-M5 der Konkurrenz die Rücklichter: Pro Sekunde schaufelt die Kamera 8,4 Bilder in die recht großzügig dimensionierten Pufferspeicher. Eine schnelle SD-Karte ist dennoch Gold wert. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch, dass der elektronische Sucher während des Serienbild-Dauerfeuers recht nah am aktuellen Geschehen dran bleibt und nicht – wie leider bei vielen Konkurrenten – so lange hinterherhängt, dass man praktisch blind fotografiert.

Der Autofokus der E-M5 ist so schnell, dass wir in der Praxis häufig auf das Vorfokussieren verzichten und recht impulsiv fotografieren. Einzig die recht lange Zeit, die die Kamera zum Aufwachen aus dem Standby-Modus benötigt, irritiert etwas. In der Praxis vergewissern wir uns regelmäßig, ob die Kamera tatsächlich eingeschaltet ist, weil sie so lange braucht, bis sie reagiert. Außerdem geht der automatische Wechsel zwischen OLED-Display und elektronischem Sucher recht langsam vonstatten, was bei Digitalkameras dieser Klasse leider die Regel ist. Nervig, aber leider eher die Regel als die Ausnahme.

Das Autofokus-System selbst hat keine Überraschungen zu bieten. Das Knipsen mit dem mittigen Autofokus-Feld geht flott von der Hand, und die Gesichtserkennung in den allermeisten Fällen eine sinnvolle Unterstützung. Nur gelegentlich sorgt sie dafür, dass der Autofokus am falschen Motivteil hängenbleibt – etwa dann, wenn die Personen nicht der Hauptbestandteil des Motivs sind und unscharf erscheinen sollen. Der kontinuierliche Autofokus lässt sich leider recht leicht aus dem Trab bringen und pulsiert im Videomodus zu viel durch die Gegend. Der Verfolgungs-Autofokus leistet recht gute Dienste, hinkt aber leider gelegentlich hinter dem Motiv hinterher. Mit diesen Problemen haben allerdings derzeit alle Hersteller zu kämpfen. Für die ambitionierte Sportfotografie führt eben noch kein Weg an einer ausgewachsenen Spiegelreflexkamera vorbei.

Bildqualität

Die Foto- und Videoqualität der Olympus OM-D E-M5 sorgt bei uns für gemischte Gefühle. Sie ist zwar sehr gut, und definitiv besser als die der allermeisten Kompaktkameras. Doch trotz des verbesserten Sensors fehlt den Fotos das gewisse Etwas, das wir von einer Kamera dieser Klasse erwarten. Auf der einen Seite liefert die Kamera sehr schöne Farben und zuverlässig präzise Belichtungen. Abgesehen von einer etwas zu aggressiven Nachschärfung spuckt die Kamera bei ISO 200 ausgezeichnete Aufnahmen aus, die in hellen Bildbereichen viele Details erhalten und auch mit extrem gesättigten Farben keine Probleme haben.

[11] [12] [13]

Von links nach rechts haben wir hier mit ISO 200, ISO 800 und ISO 3200 fotografiert. Ein Klick auf die Bilder führt zu den Originalen.

Andererseits wird ab ISO 400 die Rauschunterdrückung aktiv und vernichtet bei den JPEG-Aufnahmen bereits zahlreiche Details. Bei den meisten Motiven würden wir keine höheren Empfindlichkeiten als ISO 800 empfehlen, und selbst dann hängt die Qualität vom Bildinhalt ab. Leider stellt die OM-D E-M5 in ihrer Klasse da keine Ausnahme dar. In dunklen Bildbereichen verliert die Kamera verhältnismäßig viele Details. Das macht es leider schwierig, oberhalb von ISO 1600 gute Ergebnisse zu erzielen – es gibt wenige Details zu retten und dafür umso mehr Bildrauschen. Mehr Details zur Fotoqualität gibt es in der folgenden Galerie.

Die Videoqualität der Olympus OM-D E-M5 ist grundsätzlich gut, dürfte in erster Linie allerdings eher Privatnutzer ansprechen und weniger professionelle Videographen. Bei den typischen Urlaubsmotiven, Kindern und Haustieren leistet die Kamera allgemein gute Dienste. Doch treten bei guten Lichtverhältnissen Moiré- und Kantenaliasing-Artefakte auf. Immerhin: Die Rolling-Shutter-Effekte haben gegenüber den früheren Olympus-Modellen deutlich nachgelassen, selbst mit aktiviertem Bildstabilisator. Bei schlechten Lichtverhältnissen machen sich die gleichen Störungen bemerkbar, wie sie auch die JPEG-Fotos bei höheren ISO-Empfindlichkeiten aufweisen.

Fazit

Wer nach einer wetterfesten Kamera im Bereich rund um die 1000 Euro sucht, hat nicht besonders viel Auswahl. Sicher, da gibt es die etwas ältere Pentax K-5 und demnächst deren kleine Schwester K-30. Doch bei beiden Modellen handelt es sich um ausgewachsene Spiegelreflexkameras, die deutlich schwerer und sperriger ausfallen. Zwar bekommt man mit der Olympus OM-D E-M5 nicht die allerbeste Bildqualität, doch angesichts der ansonsten gebotenen Ausstattung und Leistung erscheint uns das als ein durchaus zu rechtfertigender Verzicht.

Aufnahmegeschwindigkeit (in Sekunden)
(kürzere Balken bedeuten bessere Leistung)

Zeit bis zur ersten Aufnahme
Zeit zwischen zwei Aufnahmen (RAW)
Zeit zwischen zwei Aufnahmen (JPEG)
Auslöse- verzögerung (Zwielicht)
Auslöse- verzögerung (Tageslicht)
Sony Alpha NEX-7 [15]

0.9
0.9
0.6
0.5
0.2
Olympus OM-D E-M5

1.1
0.6
0.5
0.5
0.3
Olympus PEN E-P3 [16]

0.6
0.8
0.7
0.6
0.3
Fujifilm X-Pro1 [17]

1
1.5
1.4
0.8
0.5

Typical continuous-shooting speed (in fps)
(Longer bars indicate better performance)
Olympus OM-D E-M5

8.4
Fujifilm X-Pro1 [17]

5.2
Sony Alpha NEX-7 [15]

3.5
Olympus PEN E-P3 [16]

2.9

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

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[1] E-5: https://www.cnet.de/tests/digicam/41547021/testbericht/olympus_e_5_im_test_blitzschnelle_profi_dslr_mit_toller_bedienung_und_kleinem_sensor.htm

[2] Sony: http://www.cnet.de/unternehmen/sony/

[3] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41564225/olympus_om-d_e-m5_display.jpg

[4] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41564225/olympus_om-d_e-m5_oben2.jpg

[5] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41564225/olympus_om-d_e-m5_tasten.jpg

[6] Samsung: http://www.cnet.de/unternehmen/samsung/

[7] Handbuch auf der Webseite des Herstellers: http://www.olympus.de/digitalkamera/bedienungsanleitungen.cfm?articleID=E-M5_master

[8] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41564225/olympus_om-d_e-m5_links.jpg

[9] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41564225/olympus_om-d_e-m5_oben.jpg

[10] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41564225/olympus_om-d_e-m5_rechts.jpg

[11] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41564225/p5200067.jpg

[12] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41564225/p4150007.jpg

[13] Image: https://www.cnet.de/i/story_media/41564225/p5230058.jpg

[14] Testfotos: die Bildqualität der Olympus OM-D E-M5: https://www.cnet.de/41564224/testfotos-die-bildqualitaet-der-olympus-om-d-e-m5/?pid=1#sid=41564225

[15] Sony Alpha NEX-7: https://www.cnet.de/tests/digicam/41558574/testbericht/sony_nex_7_im_test_24_megapixel_evil_kamera_fuer_semi_profis.htm

[16] Olympus PEN E-P3: https://www.cnet.de/tests/digicam/41554473/testbericht/olympus_e_p3_im_test_blitzschnelle_systemkamera_mit_turboloch_bei_der_bildqualitaet.htm

[17] Fujifilm X-Pro1: https://www.cnet.de/tests/digicam/41563711/testbericht/fujifilm_x_pro1_im_test__leica_fuer_arme__mit_gigantischer_bildqualitaet.htm