Ausstattung

Nachdem sich die Olympus TG-1 in erster Linie an abenteuerlustige Schnappschuss-Fotografen richtet, gibt es keine manuellen Einstellungsmöglichkeiten zu Blende und Belichtungszeit. Den meisten gestalterischen Freiraum bietet die Programmautomatik. Hier hat der Anwender Zugriff auf ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich sowie die Einstellungen zu Autofokus, Belichtung und Belichtungsmessung. Außerdem ist es möglich, zwei benutzerspezifische Profile mit häufig benutzten Einstellungen anzulegen und auf diese schnell wieder zuzugreifen.

Das 3,0-Zoll-Display auf der Rückseite der Kamera ist erfreulich scharf und hell.
Das 3,0-Zoll-Display auf der Rückseite der Kamera ist erfreulich scharf und hell.

Wer sich nicht so detailliert mit der Kamera auseinandersetzen möchte, findet außerdem auch eine gut funktionierende Automatik namens iAuto vor. Sie analysiert das Geschehen vor der Linse und ordnet es einem von 30 verschiedenen Motivprogrammen zu. Darunter finden sich auch Modi für Unterwasser- und Gegenlicht-Aufnahmen.

Fans von Foto-Effekten dürfen sich freuen: Die TG-1 verfügt über insgesamt zwölf Art Filter. Hier wartet Olympus mit einer gelungenen Mischung aus Standards wie Lochkamera, Fish Eye und Wasserfarben auf, bietet aber auch ein paar eher exotischer Filter. Magischer Spiegel beispielsweise spiegelt die obere Bildhälfte einfach nach unten. Fragmented unterteilt das Foto in eine Reihe von kleinen Kacheln. Und Dramatik schließlich liefert HDR-artige Ergebnisse. Beispielfotos, wie sich die einzelnen Filter auf die Aufnahmen auswirken, gibt es in der Bildergalerie im weiteren Verlauf des Artikels.

Die Olympus TG-1 bietet die Möglichkeit, Konverterlinsen anzuschließen.
Die Olympus TG-1 bietet die Möglichkeit, Konverterlinsen anzuschließen.

Das Objektiv der TG-1 ist nicht nur mit seiner Lichtstärke interessant. So überzeugt die Optik auch im Makro-Modus – die Naheinstellgrenze sinkt hier bis auf einen Zentimeter. Damit ist die Kamera sowohl unter als auch über Wasser hervorragend für Nahaufnahmen geeignet.

Außerdem bietet die Linse mit einer minimalen Brennweite von 25 Millimetern erfreulich viel Weitwinkel – insbesondere für diese Klasse. Mit einem vierfachen Zoom und 100 Millimetern maximaler Brennweite kommt man allerdings nicht besonders nah an entfernte Motive heran. Wer sich mehr Weitwinkel beziehungsweise Telebereich wünscht, findet im Zubehör allerdings noch einen Weitwinkel-Fischaugen- und einen Telekonverter für die Kamera. Zum Anbringen dieser befindet sich rund um das Objektiv ein Gewinde. Positiv hervorzuheben ist außerdem noch, dass das Objektiv in der Mitte des Gehäuses angebracht ist – und nicht, wie bei vielen Konkurrenten, in der oberen Ecke. So ist es quasi ausgeschlossen, dass man versehentlich seine eigenen Finger ablichtet.

Die Fächer für Akku und Speicherkarte befinden sich auf der Unterseite der Kamera.
Die Fächer für Akku und Speicherkarte befinden sich auf der Unterseite der Kamera.

Neueste Kommentare 

7 Kommentare zu Olympus TG-1 im Test: schnelle Rambo-Kamera mit guter Bildqualität und Ausstattung

  • Am 10. Juli 2012 um 00:47 von Philipp B.

    Olympus TG-1
    Hallo,

    ich bin zur Zeit auf der Suche nach einer Outdoorkamera, welche eine gute Bildqualität hat und diese nicht zu Gunsten der Outdoorfeatures einbüsst. Der von Ihnen verfasste Bericht verleitet mich zum Kauf der TG-1, denn ich habe mir vor einigen Tagen eine Pentax Optio WG-2 GPS gekauft und bin mit deren Bildqualität nicht sonderlich zufrieden.

    Nun stellt sich mir die Frage, ob die TG-1 hinsichtlich der Bildqualität besser ist, denn die WG-2 macht leider nicht beständig gute Fotos und wenn dann auch nur mit mittelmäßiger Qualität. Zudem ist die Geschwindigkeit der WG-2 zu bemängeln.

    Meine Frage an die Redaktion, lohnt sich ein Kauf der TG-1 oder ist die Bildqualität nicht unwesentlich besser?

    Grüße

    Philipp

  • Am 14. Juli 2012 um 17:53 von Michael Stubbings

    tg1 Film-Geräusche
    Hallo!
    Ich habe mir die TG1 gekauft und finde die Fotoquali sehr gut.
    Was mich allerdings total stört ist die Geräuschentwicklung beim Filmen. Der Zoom ist unglaublich laut zu hören, ok auf den könnte man noch verzichten…aber der Autofokus ist schon so laut mit einem fast ununterbrochen hörbaren Tickern wie bei einer Uhr. Kann ich da was machen (ausser den Ton deaktivieren?)
    Oder ist bei mir gar etwas kaputt?
    Danke für die Auskunft!
    lg,
    Michael

  • Am 19. Juli 2012 um 09:33 von Michael Stubbings

    tg1 Filmgeräusche
    Antwort ist zwar keine gekommen, aber inzwischen ist klar…die Kamera war nagelneu und trotzdem kaputt!
    Bei der neuen ist alles soweit ruhig…
    mfG
    Michael Stubbings

  • Am 30. Juli 2012 um 02:34 von Philipp

    Olympus TG-1
    Hallo,

    erst einmal danke für die Antwort auf meine erste Frage. Ich habe die WG-2 gegen die TG-1 umgetauscht und bin zumindest was die Bildqulität und die Auslösezeit zufriedener. Einzig und allein der Videomodus macht Probleme. Nun würde ich gerne wissen, ob bei Ihrem Testgerät Geräusche auf den Videos zu hören waren?

    Ich habe bereits eine TG-1 zurückgehen lassen, da auf den Videos ein Klackern zu hören ist. Nun höre ich bei der Jetztigen ein Dschungelgeräusch, obwohl es bei der Aufnahme komplett still war.

    Grüße

    Philipp

  • Am 5. September 2012 um 22:22 von Benni

    Bildqualität und Haltbarkeit im Vergleich
    Hallo,

    ich interessiere mich derzeit für zwei Kameras. Die FT 4 oder die TG-1. Vorher war ich ganz klar ein Fan der FT 4. Habe eine FT 2 besessen und war bis zum Wasserschaden beim Schnorcheln voll und ganz zufrieden. Jetzt haben mich bei Amazon die vermehrt kritischen Äußerungen schockiert, in denen geschrieben wurde, dass die Kamera bereits sehr früh den Geist auf gibt. Häufig traten Undichtigkeiten auf. Was würden sie in Punkto Robustheit sagen? Welche der beiden Modelle neigt wohl eher zu spontanen Totalausfällen.

    Die zweite Frage wäre ganz einfach. Bei welche Kamera ist die Bildqualität überzeugender. Dabei meine ich vorallem bei gutem Licht? (Bei schlechtem sollte ja die TG 1 aufgrund des lichtstärken Objektives punkten)

    • Am 20. September 2012 um 21:00 von Ralf

      AW: Bildqualität und Haltbarkeit im Vergleich
      Auch ich suche eine geeignete Outdoorkamera, doch leider findet man kaum Infos, da diese Kameras nicht so verbreitet sind.
      Die Test von denen man liest sind auch total unterschiedlich.
      Bissher wollte ich mir die Nikon Coolpix AW100 zulegen.
      Dann sagte man mir, die Canon Powershit D20 sei die Beste und nun lese ich das hier und bin noch mehr verwirrt.

      Ich möchte die Kamera vorüberwiegende im Wasser einsezten… könnten sie mir einen Tipp geben, welche nun die geeigneste ist?

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