Ausstattung

Bei den meisten Neuerungen, die die Panasonic Lumix DMC-FT4 gegenüber der FT3 mitbringt, handelt es sich um Aufnahmeprogramme, von denen insbesondere zwei in dieser Kameraklasse herausstechen. So verfügt die Digicam über einen manuellen Modus, in dem der Fotograf Zugriff auf Blende und Belichtungszeit erhält. Für die Belichtungszeit bietet die FT4 Werte zwischen 1/1300 und 60 Sekunden an. Bei der Blende wählt der Fotograf im Weitwinkel zwischen F3,3 und F10 sowie im Telebereich zwischen F5,9 und F18.

Ebenfalls interessant ist die Zeitraffer-Funktion, bei dem der Fotograf Startzeit, Intervallzeit und Zahl der Fotos einstellt, und die Kamera automatisch drauflosknipst. Nach erfolgter Aufnahme dampft die FT4 die Bilder zu einem Video zusammen. So lässt sich beispielsweise die Bewegung von Wolken über den Himmel flüssig abspielen oder das Öffnen einer Blüte beobachten.

So sieht das "Mode"-Menü aus, das die diversen Aufnahmemodi der Kamera bereithält. Hinter "SCN" verstecken sich weitere Motivprogramme.
So sieht das „Mode“-Menü aus, das die diversen Aufnahmemodi der Kamera bereithält. Hinter „SCN“ verstecken sich weitere Motivprogramme.

Ein Druck auf den Mode-Button präsentiert die insgesamt zehn Aufnahmemodi der FT4. Wer sich nicht mit irgendwelchen Einstellungen herumschlagen möchte, wird mit der intelligente Automatik glücklich. Die Programmautomatik bietet mit Zugriff auf ISO-Empfindlichkeit, Belichtungskorrektur, Weißabgleich, Fokusmodus und Belichtungsmessung etwas mehr gestalterischen Freiraum. Noch mehr Einstellungsmöglichkeiten bietet dann nur der zuvor erwähnte manuelle Modus, der übrigens auch eine Belichtungsreihenfunktion bietet.

Für Abenteurer beziehungsweise Aktive stehen vier verschiedene Motivprogramme zur Verfügung: Strand & Schnorcheln, Unter Wasser, Schnee und Sport. Daneben gibt es noch 13 weitere, „normale“ Modi wie Portrait, Landschaft, Speisen und Sonnenuntergang. Interessant ist hier noch die Funktion Hand-Nachtaufnahme, in dem die Kamera eine Reihe von 3-Megapixel-Fotos schießt und zu einer Aufnahme mit verringerter Unschärfe und weniger Rauschen kombiniert. Ebenfalls dabei ist eine Panoramafunktion, bei der der Fotograf die Digicam lediglich über das Motiv schwenkt, und schon ist ein Ultrabreitbild im Kasten.

Oben auf der FT4 befinden sich nur drei Tasten: Ein/Aus-Schalter, Auslöser und Videoaufnahme-Knopf.
Oben auf der FT4 befinden sich nur drei Tasten: Ein/Aus-Schalter, Auslöser und Videoaufnahme-Knopf.

Zu guter Letzt gibt es in dem Modusmenü auch noch eine 3D-Funktion. Hier muss der Fotograf die FT4 horizontal über das Motiv bewegen während diese fleißig knipst. Aus den geschossenen Fotos sucht sie sich dann zwei ideale Bilder heraus und kombiniert diese zu einer MPO-Datei, die sich auf kompatiblen Wiedergabegeräten in drei Dimensionen bewundern lässt. Die Ergebnisse sind – vorausgesetzt, das Motiv vor der Kamera hält still – gut.

Schließlich verfügt die Panasonic Lumix DMC-FT4 noch über einen integrierten GPS-Empfänger. Sobald dieser aktiviert ist, entweder über das Schnell- oder das Hauptmenü, sucht die Kamera passend zum aktuellen Aufenthaltsort Informationen heraus – beispielsweise Land, Stadt und Sehenswürdigkeiten. Bis die FT4 ihre Position gefunden hat, dauert es im Test unterschiedlich lange. Je nach Sicht auf den Himmel warten wir zwischen unter einer und mehreren Minuten. Sobald sich die Knipse orientiert hat, überprüft sie minütlich ihre Position. Die Datenbank der Kamera deckt 203 Länder und Regionen rund um den Globus ab und bietet mehr als 1.000.000 Sehenswürdigkeiten. Außerdem an Bord sind Tiefenanzeige, Kompass und Barometer.


Hier ist die Panasonic FT4 noch einmal von links, hinten und rechts zu sehen. Ein Klick vergrößert die Thumbnails.

Die Panasonic Lumix DMC-FT4 fängt nicht nur Fotos, sondern auch Videos mit Ortsinformationen ein. Allerdings sind die Ortsinformationen nur dann sichtbar, wenn die Videos mit der mitgelieferten Software auf einem Computer oder via am Fernseher angeschlossener Kamera selbst angespielt werden. Wer sich mit den beiden Möglichkeiten nicht anfreunden kann, wählt besser das AVCHD-Format ohne GPS, um den Akku zu schonen.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Panasonic Lumix DMC-FT4 im Test: Outdoor-Kamera mit manuellem Modus

  • Am 17. Juli 2012 um 21:57 von paul

    Serienbildgeschwingigkeit
    Die Sony hat sicherlich die schlechteste Serienbildgeschwindigkeit überhaupt.Zwar macht die Sony in
    einer Sekunde ca 11Bilder braucht aber eine Pause von ca.10
    Sekunden bis der Pufferspeicher wieder frei ist.Totaler Schrott.
    Die neue Olympus TG1 schafft sensationelle 5 Bilder pro
    Sekunde und hält diese Geschwindigkeit unbegrenzt durch.
    Braucht anschließend keine Pause,es kann direkt weiter
    fotografiert werden.Die TG! stellt alle anderen Outdoorkameras in den Schatten.Wer etwas anderes kauft ist selber schuld…

  • Am 29. August 2012 um 11:48 von Matti

    Zufrieden
    Also ich bin mit Panasonic total zufrieden

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