Hardware-Ausstattung

Im Nexus 7 arbeitet der gleiche, 1,3 GHz schnelle Quad-Core-Prozessor vom Typ Tegra 3, wie er auch in vielen anderen aktuellen Android-Tablets zum Einsatz kommt. Das Gleiche gilt auch für die Zwölfkern-Grafikkarte und den 1 GByte großen Arbeitsspeicher. Allerdings setzt das Nexus 7 wohl aus Kostengründen auf DDR2-RAM – und nicht auf DDR3-Arbeitsspeicher, wie ihn einige andere Tablets verwenden. Außerdem bietet das Nexus 7 WLAN nach 802.11 b, g und n, Bluetooth, Beschleunigungssensor, Lagesensor und GPS. Außerdem sind auch ein NFC-Chip und eine Unterstützung für Android Beam an Bord.

Android Beam funktioniert nur an der rechten oberen Ecke des Nexus 7.
Android Beam funktioniert nur an der rechten oberen Ecke des Nexus 7.

Android Beam dient dazu, Webseiten, Karten und Dateien zu übertragen – mit Apps funktioniert das Feature nicht. Für die Übertragung sind zwei kompatible Geräte erforderlich, die sich Rücken an Rücken berühren. Im Falle des Nexus 7 befindet sich der Kontaktpunkt hinten an der oberen rechten Seite. Ist die richtige Stelle gefunden, geschieht die Übertragung von Webseiten und Karten sehr schnell. Fotos und größere Dateien brauchen natürlich etwas länger zum Kopieren.

Leistung

Das Google Nexus 7 verfügt über ein IPS-Display. Der Bildschirm bietet einen größeren Blickwinkel als der des Kindle Fire und übertrifft auch diverse 10-Zoll-Androiden. Mit einer Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln auf 7 Zoll Displaydiagonale ist die Darstellung – insbesondere bei Text und Grafiken – schärfer, als wir es von den meisten 7-Zoll-Geräten gewohnt sind.

Der Touchscreen reagiert erfreulich gut. Bei Wischbewegungen würden wir uns allerdings noch eine etwas bessere Kalibrierung wünschen.

Modell Google Nexus 7 Samsung Galaxy Tab 2 7.0 Samsung Galaxy Tab 7.7 Amazon Kindle Fire
Max. Helligkeit 288 cd/m2 379 cd/m2 110 cd/m2 424 cd/m2
Standard-Helligkeit 190 cd/m2 150 cd/m2 51 cd/m2 147 cd/m2
Max. Schwarzwert 0.28 cd/m2 0.31 cd/m2 0.0049 cd/m2 0.45 cd/m2
Standard-
Schwarzwert
0.18 cd/m2 0.12 cd/m2 0.0049 cd/m2 0.15 cd/m2
Standard-Kontrast-
verhältnis
1,055:1 1,250:1 10,408:1 980:1
Max. Kontrast-
verhältnis
1,028:1 1,222:1 22,449:1 963:1

Riptide GP läuft flüssig auf dem Tablet – neue Tegra-3-Wasserspritzer-Effekte inklusive. Allerdings bricht die Framerate sichtbar ein, wenn die Auflösung auf das Maximum gestellt ist. Sowohl GTA 3 als auch Max Panye Mobile sehen so gut aus, wie auf jedem anderen, teilweise deutlich teureren Tablet. Die einzigen Ausnahmen stellen hier das Asus Transformer Infinity und das neue iPad der dritten Generation dar.

Allerdings ist es jetzt langsam wirklich an der Zeit, dass der Tegra 3 zeigt, was wirklich in ihm steckt. Die ersten Geräte mit der neuen CPU sind bereits seit einem halben Jahr im Handel erhältlich, und die richtigen Killer-Games bleiben bislang aus. Hallo, Infinity Blade auf dem iPad. Hier dürfte Android jetzt langsam wirklich mal den nächsten Schritt gehen.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Google Nexus 7 im Test: gelungenes Quad-Core-Tablet mit Android 4.1 für 200 Dollar

  • Am 30. Juni 2012 um 11:14 von flx

    ….
    "Was uns nicht gefällt: -langweiliges Design"

    Jetzt mal ganz ehrlich: Was erwartet ihr denn da bitte?!?
    Es is ein Tablet! Ausser nem Bildschirm mit Rahmen drum gibts da nichts groß zu designen.
    Und dann schreibt ihr sogar noch:
    "Lediglich die Rückseite sticht mit ihrer Textur etwas heraus"
    Das heißt die einzige großflächige Variable eines Tablets sticht sogar noch etwas heraus durch das griffige Leder-Gummi-Zeug.
    Wo ist jetzt also genau das Problem mit dem Design? Nur weil es schwarz ist?! Oder wird wieder die ach so hochwertige Alu-Rückseite des iPads vermisst?
    Heutzutage müssen die Hersteller auf jeden scheiss winkel einer Eckenabrundung achten um nicht wegen Designklau von Apple verklagt zu werden und dann wird den Herstellern im Nachhinein vorgeworfen dass es nicht so ’spektakulär‘ wie das Ur-Tablet iPad aussehe.
    Irgendwo fehlt mir da die Logik 😉

  • Am 28. August 2012 um 12:37 von abx

    hehe
    genau das selbe habe ich auch gedacht 😀
    Das mit dem HDMI-Ausgang ist jetzt nicht so toll, finde ich. Und die fehlende Speichererweiterung hat man ja auch am ipad (jaja, ticks un dkniffe gibts überall, aber eben nicht standardmäßig..)

  • Am 6. September 2012 um 22:28 von Basti

    Top..
    Mein Gott.. das wär genau das, was ich mir gern kaufen würde.
    Nur wieso baut man den keinen Sd karten slot ein? Das wird doch wohl nicht so ein großer aufwand sein, wenn es sogar billig China Tablet Hersteller schaffen.. 8 bzw. 16 Gb sind schon verdammt wenig..

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