Eine feine Sache ist dagegen die „?“-Taste, die eine Onboard-Hilfe aufruft. Diese Hilfefunktion erklärt in einer Anzahl von Themen beispielsweise die Aufnahmeoptionen und gibt auch Ratschläge zum Fotografieren.

Auf der rechten Seite der Kamera sitzt ein Mini-USB-Port für den Anschluss der Kamera an Computern oder entsprechend bestückten Fernsehern. Den von einer Schiebetür abgedeckten Schacht für Akku und Speicherkarte findet an der Unterseite der Kamera. Dieser Zugang lässt sich leider nicht verriegeln und geht zu einfach auf; wenn man die Kamera ungeschützt mitführt, sollte man also aufpassen, dass Akku oder Speicherkarte sich nicht selbstständig machen. Die Ladung des Akkus ist für 180 (A2400 IS) beziehungsweise 230 Bilder (A2300) gut und somit leicht unterdurchschnittlich. Diese Angabe ist zudem eher als theoretischer Maximalwert anzusehen, da er von den Aufnahmeeinstellungen und der Art der Nutzung (intensives Zoomen, Filmaufnahme) abhängig.

Aufnahmeoptionen: Canon PowerShot A2400 IS / A2300
ISO-Empfindlichkeit (volle Auflösung): Auto, 100, 200, 400, 800, 1600
Weißabgleich: Automatik, Tageslicht, Bewölkt, Kunstlicht, Fluoreszenz, Fluoreszenz Hoch, Manuell
Aufnahme-Modi (Foto): Smart Auto (intelligenter Automatik-Modus für 32 Aufnahmesituationen), Programmautomatik (P), Livebildkontrolle, Digital IS, Porträt, Selbstauslöser durch Gesichtserkennung, Low Light (4,0 MP), Fischaugen-Effekt, Miniatur-Effekt, Spielzeugkamera-Effekt, Monochrom, Super Vivid, Poster-Effekt, Schnee, Feuerwerk, lange Verschlusszeit, diskrete Aufnahme
Aufnahme-Modi (Video): Programmautomatik (P), Livebildkontrolle, Porträt, Miniatur-Effekt, Monochrom, Super Vivid, Poster-Effekt, Schnee, Feuerwerk, iFrame Movie
AF-Modi: Normal AF (Gesichtserkennung mit 9-Punkt-AiAF, Schärfenachführung, Mitte mit zentralem AF-Spot), Makro, unendlich
Makro: 3 cm (Wide); 120 cm (Tele)
Belichtungsmessung: Mehrfeldmessung (verknüpft mit Gesichtserkennung), mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung (Mitte)
Farbeffekte: keine
Reihenaufnahmen (volle Auflösung): ca. 0,8 Bilder/Sekunde bis die Speicherkarte voll ist

Canons A-Serie-Kameras sollten am besten im Smart Auto-Modus genutzt werden, der bis zu 32 verschiedene Szenarien erkennt und die Einstellungen entsprechend anpasst. Wer mehr Kontrolle will, nutzt den Programm-Modus (P), bei dem man Dinge wie Weißabgleich, ISO-Wert und Autofokus-Modus selbst festlegen kann. Leider hat Canon bei den beiden neuen A-Serie-Kameras auf die My Color-Optionen älterer Modelle verzichtet, mit denen man unter anderem Kontrast, Schärfe und Sättigung einstellen konnte. Als Ausgleich bieten die Kameras den Livebildkontrolle-Modus, mit dem man Helligkeit, Farbe und Tönung mit Onscreen-Schiebern anpassen kann und direkt sieht, wie das Foto nach den Änderungen aussehen wird.

Die Displays der A2300 und der A2400 IS sind 2,7 Zoll groß.
Die Displays der A2300 und der A2400 IS sind 2,7 Zoll groß.

Alle Aufnahme-Modi werden übrigens in einer langen Reihe aufgelistet; man muss sich also durch alle durcharbeiten, um zum gewünschten Modus zu kommen. Die Vielzahl der Modi bietet viel Raum zum Experimentieren, aber wenn man die Kameras einfach im Automatikmodus belässt, erfüllen sie ihren Daseinszweck ebenfalls sehr gut.

Bildqualität

Wie bei den meisten anderen Kompaktkameras lässt auch die Bildqualität der A2400 IS bei höheren ISO-Werten spürbar nach. Der Faktor, der den größten Einfluss auf die Bildqualität hat, ist somit das Licht – je mehr, desto besser. Feine Details und die Schärfe sind bis zu ISO 200 sehr gut; Nachschärfen in einer ordentlichen Bildbearbeitungssoftware sorgt für eine zusätzliche Verbesserung. Ab ISO 400 und darüber werden die Fotos wegen der stärker eingreifenden Automatik zur Verringerung des Bildrauschens deutlich weicher, scharfe Fotos sollte man hier nicht erwarten.

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