Ascend G615 im ausführlichen Test: Huaweis Antwort auf Googles Nexus 4

von Christian Schartel am , 15:34 Uhr

Pro
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • MicroSD-Karten-Slot zum Erweitern des Speichers
  • auswechselbarer Akku
Con
  • wird noch mit Android 4.0 ICS ausgeliefert
  • durchwachsene Bildqualität der Kamera
Hersteller: Huawei Listenpreis: 299 Euro
ZDNet TESTURTEIL: SEHR GUT 8,1 von 10 Punkte
Fazit:

Das Ascend G615 sieht nicht so stylisch aus wie das Nexus 4 und kann auch in Sachen Hardware nicht ganz mithalten, muss sich aber keineswegs verstecken. Vorteile sind ein MicroSD-Karten-Slot und ein auswechselbarer Akku. Mit 299 Euro ist es genauso günstig wie das Nexus 4. Wer nicht unbedingt die allerneueste Jelly-Bean-Version haben muss und ein günstiges Smartphone mit einer Top-Hardware-Ausstattung sucht, der kann mit dem G615 nicht viel falsch machen.

Huaweis Ascend G615 soll dem Nexus 4 Konkurrenz machen. Mit einem Quad-Core-Prozessor, einem 4,5-Zoll-HD-Display und einer 8-Megapixel-Kamera bietet es eine vergleichbare Ausstattung bei einem ebenso günstigen Preis.

Das Nexus 4 von LG [1] lockt mit einer hochkarätigen Ausstattung zu einem unschlagbaren Preis. Für 299 Euro gibt es die 8-GByte-Variante mit Android [2] 4.2 Jelly Bean, einer schnellen Quad-Core-CPU, 2 GByte RAM und einem 4,7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280 mal 768 Pixel. Es gibt kaum Gründe, warum man hier nicht zu schlagen sollte – wenn man es denn bekommt. Denn seit seinem Marktstart ist das Nexus 4 im Prinzip durchgehend ausverkauft. Huawei hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt und mit dem Ascend G615 ein Gerät auf dem Markt gebracht, dass dem Nexus 4 Konkurrenz machen soll. Ab Anfang Februar wird es in den Läden stehen. Wir haben das Ascend G615 genau unter die Lupe genommen.

Design

Das Design des G615 hat Huawei praktisch eins zu eins von seinem unmittelbaren Vorgänger, dem G600 übernommen, den der chinesische Hersteller 2012 auf der IFA präsentiert hat. Die Maße sind mit 13,4 mal 6,75 mal 1,05 Zentimetern im Prinzip identisch. Nimmt man es genau, ist es einen Hauch breiter und einen halben Millimeter dünner geworden. Die auffälligsten Unterschiede zum Nexus 4, das 13,4 mal 6,9 mal 0,9 Zentimeter misst, sind das etwas schmalere und um ein gutes Stück dickere Gehäuse. Stellt man beide Geräte einmal genau nebeneinander, fällt auch auf, dass es ein ganz kleines Stück länger als das Google [3]-Phone ist. Das Gewicht gibt Huawei mit 145 Gramm an. Gemessen haben wir 149 Gramm. Damit ist es zehn Gramm schwerer als der Nexus-Konkurrent und wirkt insgesamt klobiger.

Das Gehäuse ist aus Polycarbonat gefertigt. Die Ecken sind abgerundet. Die oberen und unteren Kanten verlaufen hier gerade. Die Display-Umrandung ist aus Kunststoff und schwarz lackiert (verchromt beim weißen Modell). Im Gegensatz zum Nexus 4 ist beim G615 ein leichter Übergang zwischen Display-Glas und Rahmen spürbar. Das Gehäuse ist zur Hälfte nach hinten abgeschrägt. Die Abstände sind hier durchgehend symmetrisch. Die Rückseite fühlt sich ein bisschen wie eine Soft-Touch-Oberfläche an. Sie ist nicht tiefschwarz wie etwa beim HTC [5] One X+, sondern weist im Licht eine minimale silberne Sprenkelung auf. Insgesamt wirkt das Huawei G615 noch ordentlich verarbeitet, allerdings knarzt das Gehäuse auch schon mal bei festem Druck. Im Vergleich gefallen uns die Verarbeitung des Nexus 4 und das stylischere Design mit Glas-Rückseite besser. Dafür ist das G615 griffiger und rutsch auch nicht so leicht vom Tisch.

Den Ein-/Auschalter und die Lautstärkeregler hat Huawei an der rechten Seite des Gerätes verbaut. Sie sind gut erreichbar. Die Kopfhörer-Buchse befindet sich an der Oberseite, der Micro-USB-Anschluss auf der linken Seite. In der rechten Ecke auf Höhe des Lautsprechers sitzen die Front-Kamera und ein LED-Licht. Die Hauptkamera ist auf der Rückseite exakt in der Mitte, der Blitz links daneben verbaut. Die Rückseite zieren zudem zwei Lautsprecherschlitze. Die Tasten für Home, Zurück und Menü sitzen beim G615 unter dem Display und nehmen anders als beim Nexus 4 keinen Teil des Bildschirms in Anspruch.

(Foto: CNET.de) [6]

(Foto: CNET.de)

Display

Der Bildschirm des G615 ist 4,5 Zoll groß und damit etwas kleiner als beim Nexus 4. Da die Tasten unter der Anzeige platziert sind, steht im Endeffekt jedoch mehr Platz für die Darstellung der Inhalte zur Verfügung – zumindest in der Vertikalen. Denn in der Horizontalen bietet das Nexus-Display ein gutes Stück mehr Fläche.
Verbaut hat Huawei ein IPS+-TFT-HD-Display mit einer Auflösung von 1280 mal 720 Pixel. Mit einer Pixeldichte von 330 ppi ist es auf dem Papier sogar noch etwas schärfer als die Anzeige des Nexus 4. In der Praxis macht sich dieser Unterschied allerdings nicht groß bemerkbar. Das IPS-Panel des G615 stellt alle Farben ebenso wie das Nexus-Display auch unter extremen Blickwinkeln unverfälscht dar und macht die Anzeige insgesamt sehr gut ablesbar. Die Helligkeit ist bei maximaler Einstellung allerdings etwas geringer. Bei Sonneneinstrahlung könnte die Ablesbarkeit also etwas leiden. Ansonsten nehmen sich beide Anzeigen nicht viel. Geschützt ist das Display bei Huawei allerdings nicht mit Cornings Gorilla-Glas.

(Foto: CNET.de) [7]

(Foto: CNET.de)

Ausstattung

Folgt das Design noch dem Vorgänger G600, ist das Innere des Gerätes mit der Ausstattung des Ascend D1 Quad XL vergleichbar. Als Prozessor kommt der mit 1,4 GHz getaktete Quad-Core K3V2 von HiSilicon mit 16-Kern-GPU zum Einsatz, dem insgesamt 1 GByte RAM zur Seite stehen. Zum Vergleich: Das Nexus 4 kommt mit einem Qualcomm-Snapdragon-S4-Pro-Quad-Core-Prozessor mit 1,5 GHz, Adreno-320-Grafikchip und 2 GByte RAM. Der interne Speicher bietet wie die günstigere Nexus-Variante 8 GByte Platz. Davon bleiben nach Abzug des Betriebssystems und aller vorinstallierter Software rund 5,29 GByte für Daten übrig. Der große Vorteil des Huawei-Gerätes ist, das es über einen MicroSD-Kartenslot verfügt, der eine Erweiterung um bis zu 32 GByte erlaubt. Das gibt es bei Googles Smartphone [8] nicht und macht das G615 in Sachen Speicherausstattung deutlich überlegen.

Im Bereich Kommunikation sind die üblichen Techniken mit an Bord. Das G615 unterstützt GSM (850/900/1800/1900 MHz), EDGE (Klasse 10), GPRS, UMTS (850/900/1700/1900/2100 MHz) samt Datenturbo HSPA+ (21 Mbit/s Download, 5,76 Mbit/s Upload) sowie WLAN gemäß den Standards 802.11 b/g/n. Die Dual-Band-WiFi-Technik gibt es wie beim Nexus auch hier nicht. Ansonsten verfügt es über Bluetooth 3.0 und GPS. Zum Übertragen von Inhalten steht DLNA und WiFi-Direct zur Verfügung. NFC (Near Field Communication), MHL oder HDMI beherrscht das G615 nicht.

(Foto: CNET.de) [9]

(Foto: CNET.de)

Betriebssystem

Das Google Nexus 4 wird mit der aktuellsten Android-Version Jelly Bean 4.2 ausgeliefert. Hier kann das Huawei Ascend natürlich nicht mithalten. Auf ihm läuft ab Werk noch das deutlich betagtere Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich. Wischgesten zum Schreiben von Text im Stil der Alternativ-Tastatur Swype, die 360-Grad-Rundumaufnahme-Funktion Photo Sphere, den Bildschirmschoner Daydream, Quick-Settings, Mira-Cast und mehrere Benutzerkonten gibt es bei Huawei also noch nicht. Ein Update auf Jelly Bean 4.1 soll es im März geben. Ob ein Update auf 4.2 vorgesehen ist und wann damit zu rechnen ist, ist derzeit noch nicht bekannt. In Sachen Aktualität und Update-Politik hat die Nexus-Serie jedenfalls die Nase weit vorne.

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Die eigene Oberfläche Emotion UI kommt beim G615 nicht zum Einsatz. An Software hat Huawei einen Musik-Player, einen Datei-Manager, ein UKW-Radio, ein Notizbuch sowie eine Security-Anwendung zum Blockieren von Anrufen und SMS, Verschlüsseln von Dateien oder Aufbewahren von Passwörtern auf das Smartphone gepackt. Neben eigenen Hintergrundbildern und Themes gibt es außerdem noch eine App zum Sichern von Anwendungen und System-Apps, Kontakten, SMS, Einstellungen, Lesezeichen, Playlists, Alarmen und Notizen. Ansonsten hat Huawei das Betriebssystem relativ unberührt gelassen.

Kamera

Auf der Rückseite des G615 hat Huawei wie LG beim Nexus eine 8-Megapixel-Kamera verbaut. Sie bringt einen BSI-Sensor, Auto-Fokus und eine Dual-Flash-LED mit. Videos nimmt sie in Full-HD mit einer Auflösung von 1080p auf. Außerdem ist das Gerät mit einer 1,3-Megapixel-Front-Kamera für Videotelefonie mit 720p ausgerüstet.

Die Kamera-App selbst bringt natürlich nicht die Features der Jelly-Bean-Anwendung mit, hat aber alle üblichen Funktionen an Bord. Zum Arsenal gehören verschiedene Aufnahmemodi für Gruppen, HDR- und Panoramafotos oder ein Modus mit Lächel-Erkennung. Daneben gibt es verschiedene Szene-Modi wie Nachtaufnahme oder Portrait sowie Einstellungsmöglichkeiten für Weißabgleich, Auflösung und ISO-Wert. Zudem bietet die Kamera-App eine Option zum Reduzieren des Rote-Augen-Effekts bei Aufnahmen von Personen, sowie Gesichtserkennung und Geo-Tagging. Zum Verschönern der Fotos hält sie auch gleich einige Effekte wie Sepia, Negativ oder Antik parat und lässt den Nutzer ähnlich wie mit der App Gesicht Effekte seinen Freunden ein breites Grinsen, eine große Nase oder ein langes Kinn verpassen.

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Die Bildqualität der Fotos ist durchwachsen. Die Farben fängt die Kamera im Großen und Ganzen naturgetreu ein, sie könnten aber etwas satter ausfallen. Die Schärfe der Fotos ist im Detail eher mittelmäßig. In dunklen Bereichen ist ein deutliches Bildrauschen zu erkennen. Bei helleren Lichtverhältnissen schlägt sich die 8-Megapixel-Knipse besser. Das Nexus liefert im Vergleich etwas sattere Farben, hat aber ebenso mit Bildrauschen zu kämpfen. Die Qualität der Video-Aufnahmen überzeugt schon eher. Bei ausreichend Licht wirken die Videos scharf und deutlich weniger verrauscht. Bei schnellen Schwenks muss die Kamera auch kaum nachfokussieren.

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Performance

Im CF-Bench, der hauptsächlich die CPU- und Speichergeschwindigkeit misst, erreichte das G615 einen Score von 13074 Punkten. Zum Vergleich: Das Nexus 4 schaffte 13598 Punkte und das HTC One X+ 14278 Punkte. Im AnTuAnTu-Benchmark, der auch die 2D- und 3D-Performance ermittelt, kam es auf 14703 Punkte. Das Nexus 4 erzielte in diesem Test 17601 Punkte, das One X+ (1.7 GHz starker Quad-Core-Prozessor mit Nvidia-Tegra-3-Chip ) 15976 Punkte. Damit ist das G615 zwar nicht ganz so schnell wie das Nexus, liefert aber durchweg solide Werte. In der Praxis läuft das G615 mit ICS auch flott. Beim Bildschirmwechsel, Scrollen oder Starten von Apps gibt es kaum merkbare Verzögerungen. Mit seinem Quad-Core-CPU ist das G615 auch für grafisch aufwendigere Spiele wie den Shooter Dead Trigger gerüstet. Ruckler sind hier nur selten zu sehen, allerdings wird das Gerät beim Zocken mit der Zeit richtig warm. Für Sound sorgen zwei Lautsprecher auf der Rückseite und Dolbys Audiotechnologie. Sie liefern entsprechend ihren Möglichkeiten auch akzeptablen Sound. Natürlich sind auch In-Ear-Kopfhörer im Lieferumfang enthalten. Bei unserem Testgerät lagen diese allerdings noch nicht bei.

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Die Sprach- und Empfangsqualität ist ordentlich – hier gibt es keine Beanstandungen. Die Lautstärke ist absolut ausreichend und der Gesprächspartner ist klar zu verstehen.

Akku

Im Huawei Ascend G615 ist ein Litium-Polymer-Akku mit einer 2150-mAh-Kapazität verbaut. Er soll für 360 Stunden im Standby-Modus und 11 Stunden während einem Gespräch für Strom sorgen. Praktisch ist, dass sich der Akku auswechseln lässt, falls einmal der Saft ausgeht. Das geht beim Nexus 4 nicht. Dafür lässt sich das G615 beispielsweise nicht per Induktion aufladen.

Im Test hat der Akku im Standby-Modus mit aktivierter WLAN-Verbindung in rund 60 Stunden 25 Prozent an Leistung verloren. Spielt man durchgehend mit Handy herum, gibt der Akku ca. nach 16 Stunden den Geist auf. Bei normaler Nutzung sollte man mit dem G615 also locker über den Tag kommen. Das ist eine solide Leistung.

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Fazit

Das Huawei G615 sieht nicht ganz so edel und schick aus wie das Nexus 4 und ist auch nicht ganz so schnell, bietet aber mit einem Preis von 299 Euro ein ebenso unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis. Die Vorteile des G615 liegen in einem MicroSD-Karten-Slot zum Erweitern der Speicherkapazität und einem auswechselbaren Akku. Die Kamera konnte nicht voll überzeugen, aber das Nexus 4 bringt auch nicht unbedingt die beste Knipse mit. Sollte das Nexus 4 weiterhin mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen haben, ist das Ascend G615 von Huawei durchaus eine in Betracht zu ziehende Alternative. Wem das Design des Ascend G615 von Huawei nicht zu unspektakulär ist und wer kleine Abstriche bei Hardware und Betriebssystem in Kauf nehmen kann, macht bei diesem Preis sicherlich nicht viel falsch.

Technische Daten: Huawei Ascend G615

Betriebssystem Android 4.0 (Ice Cream Sandwich)
Prozessor 1,4 GHz Quad-Core K3V2
Grafikchip On-Board-16-Core-GPU
RAM 1 GByte RAM
2G GSM Quadband 850/900/1800/1900 MHz
3G UMTS 850/900/1700/1900/2100 MHz
Abmessungen 134 x 67,5 x 10,5 mm
Gewicht 145 g
Display-Technologie Kapazitiver HD-Touchscreen IPS + TFT
Display-Größe 11,43 cm (4,5 Zoll)
Display-Auflösung 1280 x 720 Pixel / 330 ppi
Speicher intern 8 Gbyte
Speicher extern MicroSD-Karte, erweiterbar bis zu 32 GByte
GPRS/EDGE Klasse 10
UMTS/HSPA HSPA+ 21 Mbit/s Download, HSUPA 5,76 Mbit/s Upload
WLAN Wi-Fi 802.11b/g/n
Bluetooth 3.0 HS
DLNA ja
rückseitige Kamera 8-Megapixel-BSI mit Autofokus, 1080p-Full-HD-Videoaufnahme
Front-Kamera 1,3 Megapixel, 720p-HD-Videoaufnahme
Blitz Dual-Flash-LED und HDR-Effekt-Optimierung
Akku Li-Polymer mit 2150 mAh Kapazität
Standby bis zu 360 Stunden
Sprechdauer bis zu 11 Stunden
3,5 mm Klinke-Anschluss ja
Micro-USB-Anschluss ja
Nachrichten SMS (Chatansicht), MMS, Email, Push Mail, IM
Browser HTML, Flash
FM-Radio ja
GPS GPS/A-GPS/GLONASS
Sensoren Lagesensor-, Geschwindigkeitssensor-, Näherungs-, Umgebungslicht-, E-Kompass- und Gyro-Sensor
Farben Schwarz, Weiß

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