Anschlüsse, Konfigurationen und Leistung

Das Angebot an Anschlüssen fällt beim XPS 13 eher bescheiden aus. So gibt es zwei USB-3.0-Ports (einer links und einer rechts) und einen Mini-DisplayPort auf der rechten Seite. Links befindet sich noch ein Kombianschluss für Kopfhörer und Mikrofon. Weder HDMI noch Ethernet geschweige denn einen SD-Kartenslot hat Dell dem XPS 13 spendiert. Nun gut, dass Dell auf die ersten beiden verzichtet hat, ist noch verzeihlich, aber nicht der fehlende Kartenslot. Dafür wäre reichlich Platz gewesen.

(Foto: Sarah Tew / CNET)

(Foto: Sarah Tew / CNET)

Bei dem getesteten XPS 13 handelt es sich um das Top-Modell aus der Modellreihe: Intel Core-i7-Prozessor, 8 GByte Arbeitsspeicher, 256 GByte SSD, 1080p-Display für rund 1400 Euro. Die Einsteiger-Version des XPS 13 gibt es bereits ab 99 Euro mit Core i5, 4 GByte RAM, 128 GByte SSD, aber mit geringer auflösendem Display mit 1366 x 768 Pixel. Bis zu einem gewissen Grad lassen sich die Konfigurationen noch anpassen, aber um die 1080p beim Display zu erhalten, muss man bei mindestens 1249 Euro einsteigen. Dafür gibt es dann 4 GByte RAM und eine 128 GByte SSD.

Bei allen Modellen kommen Intel-Prozessoren der dritten Generation zum Einsatz, wobei die Core-i7-3537-CPU mit 2,0 GHz, die in den Spitzenmodellen mit 1080p zu finden ist, natürlich noch etwas schneller ist als die Core i5-3317-CPUs der Modelle mit 720p-Display. Das Testgerät mit i7-Prozessor liefert die Leistung, die man sich auch von einer entsprechenden Konfiguration erwartet und mit die besten Benchmark-Ergebnisse. Bei der Grafik setzt Dell auf Intels HD 4000, was für die meisten Anwendungsbereiche ausreicht, hinter anspruchsvoller PC-Grafik-Leistung aber zurückbleibt.

(Foto: Sarah Tew / CNET)

(Foto: Sarah Tew / CNET)

Multimedia-Multitasking-Test (in Sekunden)
(Kürzere Balken stehen für bessere Performance)

Adobe Photoshop CS5 image-processing test (in seconds)
(Kürzere Balken stehen für bessere Performance)

Apple iTunes encoding test (in seconds)
(Kürzere Balken stehen für bessere Performance)

Akku-Laufzeit

Der Gute-Laune-Killer schlechthin – gerade bei den ultraportablen Notebooks – ist häufig die Akkulaufzeit. Hier war das alte XPS 13 von 2012 mit seinen weniger als fünf Stunden eher eine Enttäuschung. Das neue XPS 13 schlägt sich hier schon etwas besser mit immerin 5 Stunden und 31 Minuten in unserem Video-Batterie-Test. Die zusätzlichen 40 Minuten sind erfreulich, damit schließt es aber noch an die Riege der Geräte an, die sechs Stunden und mehr schaffen.

Dell bietet für alle XPS-13-Modelle serienmäßig ein Jahr lang einen Vor-Ort-Service am nächsten Tag mit Premium-Telefon-Support. Für 140 beziehungsweise 178 Euro lässt sich der Service auf zwei oder auch drei Jahre ausweiten. Ein spezieller Unfallschutz kann für ein Jahr und 50 Euro ebenfalls zugekauft werden.

(Foto: Sarah Tew / CNET)

(Foto: Sarah Tew / CNET)

Video playback battery drain test (in minutes)
(Längere Balken stehen für bessere Performance)

Load test (average watts)
(Kürzere Balken stehen für bessere Performance)

Fazit:

Das Dell XPS 13 präsentiert sich als eine noch schickere Version des „Dellbook Air“ XPS 13 vom letzten Jahr. Es ist kompakt und funktional und zudem mit einem hervorragenden Display ausgestattet. Der Preis ist allerdings stattlich und durch die fehlende Touchscreen-Option ist es nicht ganz ohne Vorbehalte zu empfehlen. Auch wenn man den Touchscreen vielleicht nicht zwingend benötigt, wäre er für diesen Preis jedoch wünschenswert. Mit Touchscreen könnte das XPS 13 durchaus zum heißer Anwärter auf den Titel des besten Windows 8 Ultrabooks avancieren. Wer aber jetzt schon nicht auf Touch verzichten will, sollte sich alternativ das Dell XPS 12 ansehen, bei dem sich das Display sogar auch noch drehen lässt. Es ist mit 1540 Gramm etwas schwerer, kommt in der Top-Konfiguration mit 12,5-Zoll-Full-HD-WLED-Display mit 1080p und wird ebenfalls von einer i7-3537U-CPU angetrieben. Der Preis liegt allerdings auch hier bei stattlichen 1499 Euro. Eine Einsteigerversion mit Core-i5-Prozessor bietet Dell für 1199 Euro.

[Mit Material von Scott Stein, CNET.com]

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