Sony Vaio Pro 13 Touch im Test: Windows-8-Konkurrenz für Apples MacBook Air

von Anja Schmoll-Trautmann und Gerald Strömer am , 16:02 Uhr

Pro
  • nur 1,06 kg ohne Netzteil und 1,3 kg mit Netzteil
  • Core-i5-/-i7-CPU für lange Akkulaufzeit und sehr gute Performance
  • exzellenter, 13,3-Zoll-Full-HD-Touchscreen (1920 x 1080 Pixel)
  • konkurrenzfähiger Preis angesichts der Ausstattung
Con
  • hat wie die Konkurrenz keinen entfernbaren Akku (dafür gibt es einen externen Zusatz-Akku)
  • wenige Ports und nur integrierte Grafik
  • maximal 8 GByte RAM
Hersteller: Sony Listenpreis: ab 999 Euro
ZDNet TESTURTEIL: SEHR GUT 8,1 von 10 Punkte
Fazit:

Das Pro 13 Touch ermöglicht eine hervorragende Windows-8-Erfahrung und bietet mehr als genug Performance für tagtägliche Aufgaben sowie eine lange Akkulaufzeit. Wer ein exzellentes ultraportables Notebook sucht, dass nicht einfach nur den neuesten Intel-Prozessor integriert, liegt mit dem Sony Vaio Pro 13 Touch goldrichtig.

Sony setzt beim Vaio Pro 13 Touch auf Windows 8 und Touch und Intels Haswell-Prozessoren – die Core-CPUs der vierten Generation. Das Ultrabook ist leichter und kleiner als Apples MacBook Air.

Sony [1] hat auf der Computex seine neuesten Windows-8-basierten Ultrabooks vorgestellt, die Intels neue Haswell-Prozessoren (Core-CPUs der vierten Generation) und einen Touchscreen integrieren und sich durch ein sehr niedriges Gewicht und clevere Features auszeichnen sollen. Und es funktioniert: Das hier getestete Topmodell Sony Vaio Pro 13 Touch ist leichter und kleiner als Apples MacBook Air.

Es mag zwar weiß Gott nicht jeder ein Notebook [2] von Apple [3] kaufen, aber es gibt nun einmal leider wenig ernsthafte Windows-8-basierte Konkurrenz zu Apples MacBook Air.

Als Ende letzten Jahres die ersten Windows-8-Systeme auf den Markt kamen, schien praktisch jeder PC-Hersteller bestrebt, durch irgendeine Art hybrides oder Convertible-Notebook zu glänzen. Bei den ganze normalen Notebooks herrschte dagegen bezüglich Innovationen Funkstille. Hier wurde bestenfalls Windows 7 gegen Windows 8 ausgetauscht und vielleicht noch ein Touchscreen installiert.

Aber angesichts des Sony-Ultrabooks Vaio Pro 13 Touch – und seinem kleinerem Abkömmling, dem Vaio Pro 11 [4] – könnte man glatt vermuten, dass dank des Launchs von Intels vierter Generation von Core-Prozessoren („Haswell“) die Warterei auf interessante Ultrabooks endlich vorüber ist.

Wenn man den Deckel komplett aufklappt, hebt sich der Body an, was den Winkel der Tastatur positiv verändert. [5]

Wenn man den Deckel komplett aufklappt, hebt sich der Body an, was den Winkel der Tastatur positiv verändert.

Das aus Kohlefasern konstruierte Pro 13 wiegt gerade mal 1,06 Kilogramm. Mit Netzteil sind es knapp über 1,3 Kilogramm, also genau so viel wie das neue 13-zöllige MacBook Air [6] – allerdings ohne Netzteil. Das Pro 13 ist mit Abmessungen von 32,3 mal 21,6 Zentimeter etwas kleiner als das Air und liegt in Sachen Bauhöhe mit 1,73 Zentimetern praktisch gleichauf.

Wenn man sich nur die grundlegenden Spezifikationen anschaut, ähneln sich das 13-zöllige MacBook Air und das Sony Vaio Pro 13 Touch ziemlich stark. Erst wenn man sich die Feinheiten und Details anschaut, entdeckt man Unterschiede – und hier gewinnt das Sony, das übrigens auch noch günstiger ist, deutlich. Letztlich sind beide Geräte aber exzellente Notebooks und es läuft darauf hinaus, was man mehr mag und was man lieber haben möchte.

Vergleich #1: Hier liegt das 11,6-zöllige Vaio Pro 11 auf dem 13,3-zölligen Vaio Pro 13. [7]

Vergleich #1: Hier liegt das 11,6-zöllige Vaio Pro 11 auf dem 13,3-zölligen Vaio Pro 13.

Design und Ausstattung

Das Vaio Pro 13 Touch ist nur knapp größer als sein 11,6-zölliger Bruder, das Vaio Pro 11 Touch. Beide Geräte sind bemerkenswert schlank, kompakt und leichtgewichtig und sehen im Endeffekt genau so aus, wie man sich etwas vorstellen würde, das auf den Namen „Ultrabook“ hört. Das Chassis aus Kohlenfasern mag sich nicht so solide anfühlen wie eines aus Aluminium, aber es vermittelt dennoch den Eindruck, als könnte es problemlos dem Unbill des Alltags trotzen.

Vergleich #2: Das Sony Vaio Pro 13 Touch direkt neben dem 2013er Apple MacBook Air. [8]

Vergleich #2: Das Sony Vaio Pro 13 Touch direkt neben dem 2013er Apple MacBook Air.

Wenn man den Displaydeckel komplett anhebt, wird dadurch das hintere Ende des Geräts etwas in die Höhe gehoben, was in einem komfortableren Tippwinkel resultiert. Die hintergrundbeleuchteten Tasten sind angenehm groß und großzügig verteilt, so dass selbst schlampige Schreiber kein Problem damit haben dürften, eine vernünftige Schreibgeschwindigkeit zu erzielen. Da das Gerät aber so flach ist, ist auch der Tastenhub nicht sonderlich lang – es gibt einfach nicht genügend Platz für einen langen Hub. Beim Tippen hat man manchmal das leichte Gefühl des Biegens (das Ganze war auf dem Pro 11 ausgeprägter), aber wenn man die Tasten nicht gerade stark herunterdrückt, wird man dies wahrscheinlich überhaupt nicht bemerken.

Das Clickpad ist gut: Reaktionsfreudig, ohne sprunghaft zu sein, und mit gutem Multitouch-Support. Es ist auß0erdem ziemlich groß, so dass Zwei- oder Drei-Finger-Gesten leichtfallen. Außerdem kann man ja jederzeit den großen Touchscreen für Eingaben nutzen.

Sony Vaio Pro 13 Touch Apple MacBook Air 13 Zoll (Juni 2013)
Grundpreis: 999 Euro 1099 Euro
Display: 13,3 Zoll, 1920 x 1080 Pixel, Multitouch-fähiger Touchscreen 13,3 Zoll, 1440 x 900 Pixel, keine Touchscreen-Funktion
Prozessor: Intel Core i5-4200U, 1,6 GHz Intel Core i5-4250U, 1,3 GHz
Arbeitsspeicher: 4 GByte, DDR3, 1600 MHz 4 GByte, DDR3, 1600 MHz
Grafik: Intel HD Graphics 4400, 1659 MByte Intel HD Graphics 5000, 1024 MByte
Festspeicher: SSD, 128 GByte SSD, 128 GByte
Optisches Laufwerk: nein nein
Kommunikation: WLAN (802.11b/g/n), Bluetooth 4.0, NFC WLAN (802.11a/c), Bluetooth 4.0
Betriebssystem: Windows 8 (64 Bit) Mac OS X 10.8.4 (Mountain Lion)

Das glänzende LCD im Vaio pro 13 bietet 10-Punkt-Multitouch-Funktionalität und verwendet Sonys Triluminos Display for Mobile-Technik, die der ähnelt, die man auch in Sony Highend-LCD-TVs [9] findet. Dazu kommt laut Sony auch noch die X-Reality for Mobile-Technik, die die Videoqualität verbessern soll. Aber egal, was da alles an Technik dirnsteckt und wie sie heißt – der Bildschirm ist sehr gut zum Anschauen von Filmen und Fotos geeignet.

Der Bildschirm integriert ein IPS-Panel mit einer nativen Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten (Full-HD, 1080p). Die Sichtwinkel sind dank der IPS-Technik angenehm weit und die Textdarstellung schön scharf. Mit den 13,3 Zoll Bildschirmdiagonale lässt sich definitiv komfortabler arbeiten als mit dem 11,6 Zoll großen Display des kleinen Bruders Vaio Pro 11. Die Touch-Funktionalität ist auf einem Bildschirm dieser Größe sehr praktisch, so kann man Fenster und Dateien unkompliziert über den Desktop ziehen.

Praktisch: Der hochauflösende Touchscreen ist ein sinnvolles Eingabegerät für Windows 8. [10]

Praktisch: Der hochauflösende Touchscreen ist ein sinnvolles Eingabegerät für Windows 8.

Sony stellt außerdem noch drei Farbmodi bereit: ‚Vivid‘ für das Anschauen von Fotos und Videos, ‚Natural‘ für natürliche Farben und ‚Text‘ für eine Bildschirmdarstellung, die beispielsweise das Lesen von eBooks favorisiert.

Über dem Bildschirm sitzt eine ein Megapixel auflösende Webcam, die Sonys hintergrundbeleuchteten CMOS-Sensor Exmor R integriert und somit in schwach ausgeleuchteten Umgebungen besser klarkommen sollte. Dem ist aber nicht so, so dass wir weiterhin möglichst viel Licht für beste – oder auch nur gute – Ergebnisse empfehlen. Dafür kann die Kamera zur Gestensteuerung genutzt werden. Man kann mit Gesten beispielsweise die Lautstärke erhöhen oder verringern oder in einem Browser auf die vorherige Seite zurückgehen. Für die meisten Einsatzbereich stellt ist das Ganze zwar eigentlich viel zu kompliziert, aber es ist schon eine feine Sache, wenn man die Lautstärke abgespielter Musik auch vom Sofa aus mit einer gezielten Handbewegung anpassen kann.

Wer gern ohne Kopfhörer Musik hört oder Filme anschaut, sollte beim Pro 13 keine zu großen Erwartungen hegen. Die winzigen Lautsprecher – mehr lässt sich einem so kleinen Gerät einfach nicht unterbringen – können zwar ziemlich laut werden, ohne dabei den Sound zu verzerren, aber das ist auch schon so ziemlich das Beste, was man über sie sagen kann. Wer den Sound wirklich genießen will, sollte Kopfhörer oder externe Lautsprecher verwenden.

 

Sony Vaio Pro 13 Durchschnitt für die 13-Zoll-Klasse
Video: HDMI, Intel WiDi VGA plus HDMI oder DisplayPort
Audio: Stereo-Lautsprecher, Kopfhörer-/Mikrofon-Anschluss Stereo-Lautsprecher, Kopfhörer- und Mikrofon-Anschlüsse
Daten: 2x USB 3.0, Kartenleser für SD-Speicherkarten 2x USB 2.0, 1x USB 3.0, Kartenleser für SD-Speicherkarten
Netzwerk: Bluetooth 4.0, WLAN (802.11n), NFC Ethernet, Bluetooth, WLAN (802.11n)
Optisches Laufwerk: nein nein

Angesichts der flachen Bauform des Notebooks gibt es nicht viel Raum für Anschlüsse. Aber immerhin bekommt man einen HDMI- und zwei USB-3.0-Ports, einen Anschluss für Kopfhörer oder ein Mikrofon sowie einen Cardreader für SD-Speicherkarten. Alle diese Anschlüsse sind auf der rechten Seite des Notebooks platziert. Im Wireless-Bereich bekommt man Bluetooth 4.0, WLAN (802.11n), NFC und eine im Rahmen der Haswell-Einführung auf den neuesten Stand gebrachte Version von Intels WiDi-Technik (Wireless Display). Sony hat zudem mitgedacht und einen USB-Port in die Seite des Por-13-Netzteils integriert. So kann man mobile Endgeräte laden, ohne dazu einen der beiden USB-3.0-Ports des Notebooks zu belegen.

Flachmann: An der dicksten Stelle ist das nicht einmal 1,1 kg schwere Pro 13 Touch nur 1,7 cm dick. [11]

Flachmann: An der dicksten Stelle ist das nicht einmal 1,1 kg schwere Pro 13 Touch nur 1,7 cm dick.

Wie schon beim Display des Pro 13 sind es auch hier die kleinen technologischen Unterschiede (beispielsweise ein HDMI-Port in voller Baugröße, NFC und WiDi-Support), die dieses Notebook vom MacBook Air abgrenzen und für viele Interessenten zur Kaufentscheidung beitragen. Im Gegenzug hat das 2013er MacBook Air bereits WLAN nach dem 802.11ac-Standard an Bord. Aber wenn man nicht auch einen neuen 802.11ac-Router besitzt oder zu kaufen gedenkt, wird man in der Regel trotzdem 802.11n oder sogar 802.11g nutzen.

Performance und Akkulaufzeit

Das von uns getestete Pro 13 Touch (ein frühes Testmuster) integriert Intels Core i7-4550U, einen 1,5 GHz schnellen Prozessor der vierten Core-Generation („Haswell“). Dazu kommen acht GByte DDR3-Arbeitsspeicher (1600 MHz), Intels im Prozessor integrierte Grafiklösung HD Graphics 5000 sowie eine 512 GByte große SSD. Als Betriebssystem fungiert Windows 8 Pro. Das ist eine Kombination, die seitens Sony in der Form gar nicht angeboten wird (zur Erinnerung: frühes Testmuster). Man kann sich das Notebook aber selbst so konfigurieren, dass es dieser Bestückung nahekommt. Mit 1,8 GHz schnellem Core i7-4500U, acht GByte RAM, Intels HD Graphics 4400, einer 512 GByte großen SSD und Windows 8 Pro kostet es dann schon schmucke 1730 Euro. Sobald die aktuelle Aktion abgelaufen ist (der Speicher wird kostenlos von vier auf acht GByte verdoppelt), dürfte dieser Preis noch ein ganzes Stückchen höher sein. Aber letztlich ist es hauptsächlich die große SSD, die den Preis in die Höhe treibt: Das Upgrade von 128 auf 512 GByte lässt sich Sony mit 480 Euro bezahlen.

Wer gerade nicht so viel Geld herumliegen hat, ist mit der 999 Euro teuren Basiskonfiguration – 1,6 GHz schneller Core i5-4200U, vier GByte RAM, Intel HD Graphics 4400, 128 GByte SSD und Windwos 8 – ebenfalls recht gut bedient. Schließlich ist das ein Ultrabook und soll keine Profi-Workstation ersetzen. Und 999 Euro sind zwar immer noch teuer, aber für den gebotenen Gegenwert definitiv leichter zu schlucken.

Von den eben genannten Features abgesehen ist praktisch alles Standardausstattung – und das ist positiv gemeint. Egal, welche Konfiguration man wählt: Man bekommt den großartigen Full-HD-Touchscreen, die hintergrundbeleuchtete Tastatur und grundsätzlich auch eine SSD. Je mehr Geld man investiert, desto mehr Arbeitsspeicher, Festspeicherkapazität und Prozessorleistung bekommt man. Zwei weitere Optionen gibt es aber auch noch: Für 60 Euro bekommt man Ethernet und einen VGA-Dongle dazu, für 100 Euro einen externen Zusatz-Akku, der unabhängig aufgeladen werden kann, einfach zusätzlich angesteckt wird und die Akkulaufzeit auf heftige 18 Stunden steigern soll.

Die hintergrundbeleuchteten Insel-Tasten des Pro 13 sind angenehm groß und drängen sich nicht so eng aneinander. [12]

Die hintergrundbeleuchteten Insel-Tasten des Pro 13 sind angenehm groß und drängen sich nicht so eng aneinander.

Die neuen Intel-Prozessoren der vierten Core-Generation („Haswell“) haben nicht wirklich für einen Performance-Boost gesorgt – zumindest gilt das für die Stromspar-Modelle, die wir bislang im Test hatten. Unser Testgerät in der oben genannten Konfiguration schlug such in den Labor- und Gebrauchstests aber sehr gut. Es reißt einen zwar nicht vom Hocker, aber für alltägliche Aufgaben sind jederzeit mehr als genug Leistungsreserven vorhanden. Klasse ist, dass das Aufwecken aus dem Schlafmodus in weniger als drei Sekunden erledigt ist – perfekt, wenn man mal schnell an den Rechner will. Beim komplett ausgeschalteten Pro 13 Touch vergehen zudem nur knapp 10 Sekunden bis der Startbildschirm von Windows 8 Pro auftaucht. Schaut euch ruhig mal unsere Benchmark-Testergebnisse am Ende dieses Artikel an um zu sehen, wie sich unser Testgerät gegen das 2013er MacBook Air schlägt. Vergesst dabei aber nicht, dass sowohl der Multitasking-Test als auch der iTunes-Test native Apple-Software verwenden und dass die Konfiguration unseres Testgeräts von der Basiskonfiguration des Pro 13 Touch abweicht.

Die integrierte Grafik reicht für grundlegende Foto- und Videobearbeitung völlig aus und wir hatten auch keine Probleme mit dem Trimming oder dem Playback von 1080p-Videos. Das Pro 13 kommt auch mit einigen grafisch anspruchsvolleren Games klar, aber ein angenehmes Gaming ist das nicht. Man sollte zur Unterhaltung lieber zu unaufwändigeren Casual-Games greifen oder mit reduzierten Auflösungen spielen. Unter schwerer Last erhitzt sich das System zudem ziemlich und seine winzigen Lüfter fangen wie wild zu schwirren an.

Sämtliche Anschlüsse des Sony-Ultrabooks – vom Stromanschluss einmal abgesehen – liegen auf der rechten Seite. [13]

Sämtliche Anschlüsse des Sony-Ultrabooks – vom Stromanschluss einmal abgesehen – liegen auf der rechten Seite.

Nach etlichen Durchläufen unseres auf Video-Playback basierenden Akkutests konnten wir für das Vaio Pro 13 Touch eine durchschnittliche Akkulaufzeit von acht Stunden und 53 Minuten festhalten. Damit liegt es ein ganzes Stück unter den 14 Stunden und 25 Minuten des MacBook Air. Allerdings bietet Sony wie weiter oben bereits beschrieben einen 100 Euro teuren flachen Zusatz-Akku an, der an der Unterseite des Geräts angedockt wird und die Akkulaufzeit potenziell mehr als verdoppeln kann (Sony gibt sieben Stunden Akkulaufzeit für den internen Akku und 18 Stunden zusammen mit dem externen Zusatz-Akku an).

Sony liefert das Vaio Pro 13 Touch mit einer Standardgarantie von zwei Jahren an, die sich kostenpflichtig erweitern lässt: Drei Jahre kosten 90 Euro, vier Jahre 170 Euro. Sony verspricht dazu einen Abhol- und Reparaturservice innerhalb von fünf Werktagen sowie telefonischen Support. Bei kleineren Problemen hilft der oberhalb der Tastatur positionierte Assist-Button des Notebooks, über den man Zugriff auf Tuning-Tools, Updates und Problemlösungen hat. Außerdem bietet er auch die Option, den nutzer via Telefon, Chat oder online mit einem Sony-Experten zu verbinden.

Fazit

Jeder, der schon mal auf Reisen oder beim täglichen Weg zur Arbeit ein Notebook für eine erkleckliche Zeit mit sich herumschleppen musste, wird mit ziemlich Sicherheit von dieser neuen Generation von Notebooks begeistert sein. Dünn, leicht und dennoch mit extrem langer Akkulaufzeit versehen sind sowohl das Sony Vaio Pro 13 Touch als auch das 2013er Apple MacBook Air Paradebeispiele dafür, was mit Intels vierter Core-Generation und anderen fortschrittlichen (fertigungs-) Techniken heutzutage möglich ist. Das Pro 13 Touch ermöglicht eine hervorragende Windows-8-Erfahrung und bietet mehr als genug Performance für tagtägliche Aufgaben sowie eine lange Akkulaufzeit. Letztere ist zwar nicht so lang wie die des MacBook Air, aber wenn der Akku des Air leer ist, ist er leer. Beim Sony hat man zumindest die Möglichkeit, die Laufzeit des internen Akkus massiv auszuweiten.

Benchmarks

Multimedia – Multitasking-Test (in Sekunden)
(kürzere Balken stehen für bessere Performance)
Apple MacBook Air (13 Zoll, Juni 2013)

211
Sony Vaio Pro 13 Touch

437

Adobe Photoshop CS5 – Bildbearbeitungs-Test (in Sekunden)
(kürzere Balken stehen für bessere Performance)
Sony Vaio Pro 13 Touch

277
Apple MacBook Air (13 Zoll, Juni 2013)

333

Apple iTunes – Encoding-Test (in Sekunden)
(kürzere Balken stehen für bessere Performance)
Apple MacBook Air (13 Zoll, Juni 2013)

82
Sony Vaio Pro 13 Touch

122

HandBrake – Multitasking-Test (in Sekunden)
(kürzere Balken stehen für bessere Performance)
Apple MacBook Air (13 Zoll, Juni 2013)

532
Sony Vaio Pro 13 Touch

532

Video-Playback – Akkulaufzeit-Test (in Minuten)
(längere Balken stehen für bessere Performance)
Apple MacBook Air (13 Zoll, Juni 2013)

865
Sony Vaio Pro 13 Touch

533

Systemkonfigurationen:
Apple MacBook Air, 13 Zoll (Juni 2013):
Apple Mac OS X 10.8.4 („Mountain Lion“), Intel Core i5-4240U (1,3 GHz), vier GByte DDR3-RAM (1600 MHz), Intel HD Graphics 5000 (1024 MByte shared), 128 GByte SSD
Sony Vaio Pro 13 Touch:
Microsoft [14] Windows 8 Pro (64 Bit), Intel Core i7-4550U (1,5 GHz), acht GByte DDR3-RAM (1600 MHz), Intel HD Graphics 5000 (1659 MByte shared), 512 GByte SSD

[Mit Material von Joshua Goldman, CNET.com] [15]

Spezifikationen

  • Betriebssystem: - Microsoft Windows 8 Pro
  • Prozessor: - Intel Core i7-4550U (1,5 GHz)
  • Display: - Multitouch-fähiger Touchscreen, 13,3 Zoll, 1920 x 1080 Pixel
  • Grafik: - Intel HG Graphics 5000
  • Arbeitsspeicher: - acht GByte DDR3 (1600 MHz)
  • Festspeicher: - SSD, 512 GByte
  • Extras: - hintergrundbeleuchtete Tastatur, Webcam
  • Kommunikation: - WLAN (802.11n), Bluetooth 4.0, NFC, Intel WiDi
  • Anschlüsse: - 2x USB 3.0, 1x HDMI, Kopfhörer/Mikrofon, SD-Cardreader, 1x USB am Netzteil (Ladung von Mobilgeräten)
  • Gewicht: - 1,06 kg (1,3 kg mit Netzteil)
  • Abmessungen: - 32,3 x 21,6 x 1,7 cm

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

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URLs in this post:

[1] Sony: http://www.cnet.de/unternehmen/sony/

[2] Notebook: http://www.cnet.de/themen/notebook/

[3] Apple: http://www.cnet.de/unternehmen/apple/

[4] Vaio Pro 11: http://www.cnet.com/laptops/sony-vaio-pro-11/4505-3121_7-35781039.html

[5] Image: http://www.cnet.de/wp-content/uploads/2013/06/Sony-Vaio-Pro-13-Touch-01.jpg

[6] 13-zöllige MacBook Air: http://reviews.cnet.com/apple-macbook-air-13-inch/

[7] Image: http://www.cnet.de/wp-content/uploads/2013/06/Sony-Vaio-Pro-13-Touch-02.jpg

[8] Image: http://www.cnet.de/wp-content/uploads/2013/06/Sony-Vaio-Pro-13-Touch-03.jpg

[9] Sony Highend-LCD-TVs: http://reviews.cnet.com/flat-panel-tvs/sony-kdl-55w900a/4505-6482_7-35561946.html

[10] Image: http://www.cnet.de/wp-content/uploads/2013/06/Sony-Vaio-Pro-13-Touch-04.jpg

[11] Image: http://www.cnet.de/wp-content/uploads/2013/06/Sony-Vaio-Pro-13-Touch-05.jpg

[12] Image: http://www.cnet.de/wp-content/uploads/2013/06/Sony-Vaio-Pro-13-Touch-06.jpg

[13] Image: http://www.cnet.de/wp-content/uploads/2013/06/Sony-Vaio-Pro-13-Touch-07.jpg

[14] Microsoft: http://www.cnet.de/unternehmen/microsoft/

[15] CNET.com]: http://www.cnet.com